Heimat-Geschichten: Marlies Kuhlmann stellt ihr neues Buch in Kleinenbremen vor Stefan Lyrath Porta Westfalica-Kleinenbremen. Als der Lehrer in den 1950er Jahren nach den Berufen ihrer Väter fragt, geben fast alle Kleinenbremer Kinder die gleiche Antwort: „Bergmann.“ Auch die kleine Marlies kommt aus einer Bergmannsfamilie. Heute ist Marlies Kuhlmann 79 Jahre alt und Autorin. Ihre erste Geschichte, erschienen vor etwa 20 Jahren, hieß „Wir Bergmannskinder“. Seitdem hat die Kleinenbremerin sieben Bücher geschrieben, vier davon für Erwachsene. Alle hat sie aus Verbundenheit mit einer Lesung im Besucher-Bergwerk vorgestellt. Jetzt ist es wieder so weit: Am Donnerstag, 18. November, um 17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr) liest Kuhlmann in der „Halle der Bergleute“ im ersten Stock aus „Das alte Sofa“, einer Sammlung von 22 Geschichten zum Lesen und Vorlesen. Etwa die Hälfte spielt in Porta Westfalica oder dem Schaumburger Land. „Dieses Buch verkörpert ganz stark die Heimat“, sagt Mirko Ignatz, Geschäftsführer von Besucher-Bergwerk und Museum. „Das alte Sofa“, erschienen im Merkur Verlag Rinteln, gibt es im Buchhandel oder direkt bei der Autorin. Zu hören sind in der Lesung aber auch andere Geschichten. Mit ihren 79 Jahren denkt Marlies Kuhlmann noch lange nicht ans Aufhören. Sie hat sich das Ziel gesetzt, mindestens noch ein Buch zu schreiben. Etwa zehn bislang unveröffentlichte Geschichten liegen bereits in der Schublade.„Mir liegt noch Einiges am Herzen‘‘, erzählt die Autorin. So würde sie gern an Läden erinnern, die verschwunden sind, über das frühere Dorfleben schreiben oder über Kleinenbremer Wassermühlen, von denen es im Jahr 1919 noch sechs gab. Auch einige Erlebnisse aus ihrer Zeit als Lehrerin an der Kreishandelslehranstalt in Rinteln hat sie auf Lager. Wenn es nicht mehr für eine Veröffentlichung reicht, wäre das auch kein Drama. „Ich schreibe vor allem für mich selbst“, sagt Marlies Kuhlmann. Die Pandemie war auch für sie ein Einschnitt – nicht nur, weil die Lesung verschoben werden musste. „Ab Mitte der 1950er Jahre ging es immer aufwärts“, erinnert sich Marlies Kuhlmann. „Dann kam Corona. Das war wie ein Hammer.“ Am Eingang zur Lesung gilt die 3G-Regel. Besucher werden gebeten, sich vor der Veranstaltung auf der Homepage des Besucherbergwerks und Museums über die aktuell geltenden Hygiene-Maßnahmen zu informieren: www.bb-mk.de.

Heimat-Geschichten: Marlies Kuhlmann stellt ihr neues Buch in Kleinenbremen vor

Autorin Marlies Kuhlmann und Mirko Ignatz, Geschäftsführer von Besucher-Bergwerk und Museum, in der „Halle der Bergleute“, dem Ort der Lesung. Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Kleinenbremen. Als der Lehrer in den 1950er Jahren nach den Berufen ihrer Väter fragt, geben fast alle Kleinenbremer Kinder die gleiche Antwort: „Bergmann.“ Auch die kleine Marlies kommt aus einer Bergmannsfamilie. Heute ist Marlies Kuhlmann 79 Jahre alt und Autorin. Ihre erste Geschichte, erschienen vor etwa 20 Jahren, hieß „Wir Bergmannskinder“.

Seitdem hat die Kleinenbremerin sieben Bücher geschrieben, vier davon für Erwachsene. Alle hat sie aus Verbundenheit mit einer Lesung im Besucher-Bergwerk vorgestellt. Jetzt ist es wieder so weit: Am Donnerstag, 18. November, um 17 Uhr (Einlass ab 16 Uhr) liest Kuhlmann in der „Halle der Bergleute“ im ersten Stock aus „Das alte Sofa“, einer Sammlung von 22 Geschichten zum Lesen und Vorlesen. Etwa die Hälfte spielt in Porta Westfalica oder dem Schaumburger Land.

„Dieses Buch verkörpert ganz stark die Heimat“, sagt Mirko Ignatz, Geschäftsführer von Besucher-Bergwerk und Museum. „Das alte Sofa“, erschienen im Merkur Verlag Rinteln, gibt es im Buchhandel oder direkt bei der Autorin. Zu hören sind in der Lesung aber auch andere Geschichten.

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Patrick Schwemmling

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Mit ihren 79 Jahren denkt Marlies Kuhlmann noch lange nicht ans Aufhören. Sie hat sich das Ziel gesetzt, mindestens noch ein Buch zu schreiben. Etwa zehn bislang unveröffentlichte Geschichten liegen bereits in der Schublade.

„Mir liegt noch Einiges am Herzen‘‘, erzählt die Autorin. So würde sie gern an Läden erinnern, die verschwunden sind, über das frühere Dorfleben schreiben oder über Kleinenbremer Wassermühlen, von denen es im Jahr 1919 noch sechs gab. Auch einige Erlebnisse aus ihrer Zeit als Lehrerin an der Kreishandelslehranstalt in Rinteln hat sie auf Lager.

Wenn es nicht mehr für eine Veröffentlichung reicht, wäre das auch kein Drama. „Ich schreibe vor allem für mich selbst“, sagt Marlies Kuhlmann. Die Pandemie war auch für sie ein Einschnitt – nicht nur, weil die Lesung verschoben werden musste. „Ab Mitte der 1950er Jahre ging es immer aufwärts“, erinnert sich Marlies Kuhlmann. „Dann kam Corona. Das war wie ein Hammer.“

Am Eingang zur Lesung gilt die 3G-Regel. Besucher werden gebeten, sich vor der Veranstaltung auf der Homepage des Besucherbergwerks und Museums über die aktuell geltenden Hygiene-Maßnahmen zu informieren: www.bb-mk.de.

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