„Hausberger Hütte“ zieht zum Bürgerhaus um Porta Westfalica-Hausberge (Ly). Einmal ist Deutschlands wohl kleinster Weihnachtsmarkt wegen der Pandemie ausgefallen. Noch einmal soll das nicht passieren. Deshalb zieht die „Hausberger Hütte“, die bisher in der Nähe des Marktbrunnens aufgebaut war, in diesem Jahr um. Sie steht vom 1. bis einschließlich 23. Dezember im Garten des Bürgerhauses. „Weil das Gelände eingezäunt ist, lässt sich die Einhaltung der 3-G-Regel dort viel besser kontrollieren – falls nötig“, erklärt Orts- und Stadtheimatpfleger Herbert Wiese. „Hier sind wir auf der sicheren Seite.“ Vor einer Sitzung mit den beteiligten Vereinen hatte sich Wiese im Ordnungsamt informiert. Noch ist die Lage unklar. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung gilt bis Ende Oktober. Fest steht, dass der Umzug des Weihnachtsmarktes zum Bürgerhaus weitere Vorteile mit sich bringt. „Wir verwenden Porzellanbecher und vermeiden dadurch unnötigen Müll. Außerdem können Besucher die Toiletten im Bürgerhaus nutzen“, erklärt Wiese. Größere Umwege im Vergleich zu vergangenen Jahren müssen die Gäste ebenfalls nicht in Kauf nehmen. Zwischen Brunnen und Bürgerhaus liegen etwa 150 Meter. Geöffnet ist jeweils von 17 bis 21 Uhr. Der Garten wird illuminiert. Geschlossen bleibt die Glühweinbude, in der auch alkoholfreier Apfelpunsch ausgeschenkt wird, nur an den Sonntagen. „Da hatte es in den letzten Jahren eher vor sich hin getröpfelt“, so Wiese. Erneut ist der Erlös für Betrieb und Erhalt des Bürgerhauses bestimmt, das den Ansprich hat, ein kulturelles Zentrum für die ganze Stadt zu sein. An Nachschub fehlt es nicht: Die Macher haben zunächst 600 Liter Glühwein und 300 Liter Apfelpunsch eingekauft. Herbert Wiese gehört zur Arbeitsgruppe Attraktivität, in der die Idee seinerzeit entstanden ist. Ausgebrütet hat er sie zusammen mit Sigrid Hohnemann, Elisabeth Mölle und Thomas Weber. Vor der Pandemie hatte die „Hausberger Hütte“ an Spitzentagen mehrere Hundert Besucher pro Abend. Im Dezember startet der Hüttenzauber in seine sechste Saison. Durch den Weihnachtsmarkt, der nur aus dieser einen Bude besteht, soll die Innenstadt in der dunklen Vorweihnachtszeit belebt und gleichzeitig das Vereinsleben gestärkt werden. Deshalb sollte die Veranstaltung nach 2020 möglichst kein zweites Mal ausfallen. Die Thekenbesetzung stellen täglich wechselnde Vereine und Gruppen, die sich und ihre Arbeit präsentieren können. Auf einer vorläufigen Liste stehen bislang 24 Namen. „Kann sein“, so Wiese, „dass noch der eine oder andere Verein dazukommt.“ Mit im Boot sind auch die Löschgruppe Hausberge, die katholische Kirche, das Gymnasium, die Ratsfraktionen oder der Seniorenbeirat. Den Anfang machen am Mittwoch, 1. Dezember, Aktive des Vereins Bürgerhaus. Weil Vereine einen Teil ihrer Fans und Mitglieder gleich mitbringen, ist die Hütte nie verwaist. An einigen Tagen wird zudem Programm geboten. So wird am 6. Dezember der Nikolaus erwartet, der Hegering bringt am 8. Dezember seine Jagdhornbläser mit, und am 20. Dezember tritt der Jugendsingkreis auf.

„Hausberger Hütte“ zieht zum Bürgerhaus um

Am Bürgerhaus: Thomas Weber (links) und Herbert Wiese zeigen, wo die „Hütte“ aufgebaut wird. Foto: Stefan Lyrath © lyrath

Porta Westfalica-Hausberge (Ly). Einmal ist Deutschlands wohl kleinster Weihnachtsmarkt wegen der Pandemie ausgefallen. Noch einmal soll das nicht passieren. Deshalb zieht die „Hausberger Hütte“, die bisher in der Nähe des Marktbrunnens aufgebaut war, in diesem Jahr um. Sie steht vom 1. bis einschließlich 23. Dezember im Garten des Bürgerhauses.

„Weil das Gelände eingezäunt ist, lässt sich die Einhaltung der 3-G-Regel dort viel besser kontrollieren – falls nötig“, erklärt Orts- und Stadtheimatpfleger Herbert Wiese. „Hier sind wir auf der sicheren Seite.“ Vor einer Sitzung mit den beteiligten Vereinen hatte sich Wiese im Ordnungsamt informiert. Noch ist die Lage unklar. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung gilt bis Ende Oktober.

Fest steht, dass der Umzug des Weihnachtsmarktes zum Bürgerhaus weitere Vorteile mit sich bringt. „Wir verwenden Porzellanbecher und vermeiden dadurch unnötigen Müll. Außerdem können Besucher die Toiletten im Bürgerhaus nutzen“, erklärt Wiese. Größere Umwege im Vergleich zu vergangenen Jahren müssen die Gäste ebenfalls nicht in Kauf nehmen. Zwischen Brunnen und Bürgerhaus liegen etwa 150 Meter.


Geöffnet ist jeweils von 17 bis 21 Uhr. Der Garten wird illuminiert. Geschlossen bleibt die Glühweinbude, in der auch alkoholfreier Apfelpunsch ausgeschenkt wird, nur an den Sonntagen. „Da hatte es in den letzten Jahren eher vor sich hin getröpfelt“, so Wiese.

Erneut ist der Erlös für Betrieb und Erhalt des Bürgerhauses bestimmt, das den Ansprich hat, ein kulturelles Zentrum für die ganze Stadt zu sein. An Nachschub fehlt es nicht: Die Macher haben zunächst 600 Liter Glühwein und 300 Liter Apfelpunsch eingekauft.

Herbert Wiese gehört zur Arbeitsgruppe Attraktivität, in der die Idee seinerzeit entstanden ist. Ausgebrütet hat er sie zusammen mit Sigrid Hohnemann, Elisabeth Mölle und Thomas Weber. Vor der Pandemie hatte die „Hausberger Hütte“ an Spitzentagen mehrere Hundert Besucher pro Abend. Im Dezember startet der Hüttenzauber in seine sechste Saison.

Durch den Weihnachtsmarkt, der nur aus dieser einen Bude besteht, soll die Innenstadt in der dunklen Vorweihnachtszeit belebt und gleichzeitig das Vereinsleben gestärkt werden. Deshalb sollte die Veranstaltung nach 2020 möglichst kein zweites Mal ausfallen.

Die Thekenbesetzung stellen täglich wechselnde Vereine und Gruppen, die sich und ihre Arbeit präsentieren können. Auf einer vorläufigen Liste stehen bislang 24 Namen. „Kann sein“, so Wiese, „dass noch der eine oder andere Verein dazukommt.“ Mit im Boot sind auch die Löschgruppe Hausberge, die katholische Kirche, das Gymnasium, die Ratsfraktionen oder der Seniorenbeirat.

Den Anfang machen am Mittwoch, 1. Dezember, Aktive des Vereins Bürgerhaus. Weil Vereine einen Teil ihrer Fans und Mitglieder gleich mitbringen, ist die Hütte nie verwaist.

An einigen Tagen wird zudem Programm geboten. So wird am 6. Dezember der Nikolaus erwartet, der Hegering bringt am 8. Dezember seine Jagdhornbläser mit, und am 20. Dezember tritt der Jugendsingkreis auf.

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