Hausberger Freischießen auf Pfingsten 2022 verschoben Hans-Martin Polte Porta Westfalica-Hausberge (pte). „Die Entscheidung hat sich der Bataillonsstab nicht leicht gemacht“, stellt Stadtmajor Thorsten Meier fest, nachdem er bekannt gegeben hat, dass das Hausberger Freischießen im kommenden Jahr nicht wie geplant während der Pfingsttage stattfinden wird. In einer Mitteilung an die Mitglieder des Hausberger Bürgerbataillons stellt der Stadtmajor fest: „Aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Lage sowie der bundesweiten Empfehlung, größere Menschenmengen zu vermeiden und Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, haben wir uns im Bataillonsstab bereits jetzt entschlossen, zur Sicherheit und zum Schutz von uns allen und unseren Mitmenschen das Freischießen Pfingsten 2021 auf Pfingsten 2022 zu verschieben.“ Hinter diesem Entschluss steckt auch die Schwierigkeit, die viele Veranstalter von größeren Festveranstaltungen im nächsten Jahr haben: dass in der jetzigen Zeit die Verträge mit den Musikkapellen, Zeltverleihern, Getränkelieferanten und anderen Beteiligten abgeschlossen werden müssen, obwohl man nicht weiß, ob die Pandemie dann noch anhält oder überwunden ist. Der Stadtmajor ergänzt dazu: „Sowohl das gesundheitliche wie auch das wirtschaftliche Risiko ist aus jetziger Sicht sehr groß. Deshalb haben wir rechtzeitig diese Entscheidung getroffen. Wir wissen, dass sich neben den aktiven Bataillonsmitgliedern und deren Angehörigen zahlreiche Bürger und Freunde des Freischießens schon sehr auf dieses Fest gefreut haben. Wir bitten hier um Verständnis und Rücksicht.“ Wie vom Chef der 1. Kompanie Alexander Tissen zu erfahren ist, setzt man auf Veranstaltungen, die kurzfristig im nächsten Jahr ohne größere Vorlaufzeit vorbereitet werden können, wie etwa das Bataillonsvergleichsschießen um den „Karl-Bornemann-Pokal“ oder das Familienfest im Herbst. Beide Events sollten eigentlich in diesem Jahr stattfinden, fielen aber der Corona-Pandemie zum Opfer. Das Hausberger Freischießen, das seit dem Jahr 1733 urkundlich erwähnt ist, fand nach dem Zweiten Weltkrieg 1955 zum ersten Mal wieder statt. Seitdem wurde es regelmäßig im Zweijahres-Rhythmus in den „ungeraden“ Jahren ausgetragen. Jetzt wird diese Tradition zum ersten Mal durchbrochen und das Freischießen findet in einem „geraden“ Jahr statt. Noch nicht entschieden ist, wie es danach im Rhythmus weitergeht. Feiert man das Freischießen nach 2022 im Jahr 2023, um wieder in den gewohnten „ungeraden“ Jahresrhythmus zu kommen, oder bleibt man beim Wechsel in die „geraden“ Jahre? „Mit dieser Frage werden wir uns im Stab zu einem späteren Termin beschäftigen“, vertröstet Presseoffizier Bodo Winkler. Trotz aller Schwierigkeiten wollen die Hausberger Kompanien versuchen, noch in diesem Jahr Möglichkeiten zu finden, damit sich Kompanieangehörige mal wieder treffen können, um unter Einhaltung der vorgeschriebenen Regelungen Gemeinschaft zu pflegen. So denken zum Beispiel die Verantwortlichen der 1. Kompanie daran, am traditionellen Weihnachtsbaumaufstellen am Marktplatz festzuhalten und eventuell eine Herbstwanderung durchzuführen.

Hausberger Freischießen auf Pfingsten 2022 verschoben

Königsproklamation 2019 auf dem Hausberger Marktplatz. Auf dieses Ereignis werden die Zuschauer und die aktiven Bataillonsangehörigen im Jahr 2021 verzichten müssen. hr später verschoben worden. Foto: (Archiv): Hans-Martin Polte © polte

Porta Westfalica-Hausberge (pte). „Die Entscheidung hat sich der Bataillonsstab nicht leicht gemacht“, stellt Stadtmajor Thorsten Meier fest, nachdem er bekannt gegeben hat, dass das Hausberger Freischießen im kommenden Jahr nicht wie geplant während der Pfingsttage stattfinden wird. In einer Mitteilung an die Mitglieder des Hausberger Bürgerbataillons stellt der Stadtmajor fest: „Aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Lage sowie der bundesweiten Empfehlung, größere Menschenmengen zu vermeiden und Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, haben wir uns im Bataillonsstab bereits jetzt entschlossen, zur Sicherheit und zum Schutz von uns allen und unseren Mitmenschen das Freischießen Pfingsten 2021 auf Pfingsten 2022 zu verschieben.“

Hinter diesem Entschluss steckt auch die Schwierigkeit, die viele Veranstalter von größeren Festveranstaltungen im nächsten Jahr haben: dass in der jetzigen Zeit die Verträge mit den Musikkapellen, Zeltverleihern, Getränkelieferanten und anderen Beteiligten abgeschlossen werden müssen, obwohl man nicht weiß, ob die Pandemie dann noch anhält oder überwunden ist.

Der Stadtmajor ergänzt dazu: „Sowohl das gesundheitliche wie auch das wirtschaftliche Risiko ist aus jetziger Sicht sehr groß. Deshalb haben wir rechtzeitig diese Entscheidung getroffen. Wir wissen, dass sich neben den aktiven Bataillonsmitgliedern und deren Angehörigen zahlreiche Bürger und Freunde des Freischießens schon sehr auf dieses Fest gefreut haben. Wir bitten hier um Verständnis und Rücksicht.“

Wie vom Chef der 1. Kompanie Alexander Tissen zu erfahren ist, setzt man auf Veranstaltungen, die kurzfristig im nächsten Jahr ohne größere Vorlaufzeit vorbereitet werden können, wie etwa das Bataillonsvergleichsschießen um den „Karl-Bornemann-Pokal“ oder das Familienfest im Herbst. Beide Events sollten eigentlich in diesem Jahr stattfinden, fielen aber der Corona-Pandemie zum Opfer.

Das Hausberger Freischießen, das seit dem Jahr 1733 urkundlich erwähnt ist, fand nach dem Zweiten Weltkrieg 1955 zum ersten Mal wieder statt. Seitdem wurde es regelmäßig im Zweijahres-Rhythmus in den „ungeraden“ Jahren ausgetragen. Jetzt wird diese Tradition zum ersten Mal durchbrochen und das Freischießen findet in einem „geraden“ Jahr statt.

Noch nicht entschieden ist, wie es danach im Rhythmus weitergeht. Feiert man das Freischießen nach 2022 im Jahr 2023, um wieder in den gewohnten „ungeraden“ Jahresrhythmus zu kommen, oder bleibt man beim Wechsel in die „geraden“ Jahre? „Mit dieser Frage werden wir uns im Stab zu einem späteren Termin beschäftigen“, vertröstet Presseoffizier Bodo Winkler.

Trotz aller Schwierigkeiten wollen die Hausberger Kompanien versuchen, noch in diesem Jahr Möglichkeiten zu finden, damit sich Kompanieangehörige mal wieder treffen können, um unter Einhaltung der vorgeschriebenen Regelungen Gemeinschaft zu pflegen. So denken zum Beispiel die Verantwortlichen der 1. Kompanie daran, am traditionellen Weihnachtsbaumaufstellen am Marktplatz festzuhalten und eventuell eine Herbstwanderung durchzuführen.

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