Happy End in Porta: Die entlaufene Katze einer Polin ist nach sieben Wochen wieder da Thomas Lieske Porta Westfalica. Eine beinahe unglaubliche Geschichte hat vor wenigen Tagen ein glückliches Ende genommen. Die seit Ende Januar vermisste Katze, die bei einer Pause auf dem A2-Ratsplatz Fuchsgrund entlaufen war, ist wieder aufgetaucht. Zuvor war die Besitzerin, eine Frau aus Polen, immer wieder die über 1.000 Kilometer lange Strecke mit einem Fahrdienst gefahren, um das Tier zu suchen. Monika Schermer ist glücklich. Die Tierschützerin aus dem Extertal war sieben Wochen lang im Einsatz, um die entlaufene Katze Ptysia zu sichern. „Ohne die Hilfe einiger Leute würde Ptysia immer noch draußen herumirren, ob beim Flyern, Futterstelle einrichten, Sichtungen melden“, erzählt Schermer. Auch Kameraaufnahme haben bei den Sichtungen geholfen. Den entscheidenden Tipp erhielt die Tierschützerin von einer Frau aus Porta, die das Tier mehrfach vor einer Lagerhalle gesehen hatte. Einige Tage hat Schermer in ihrem Auto zwischen 16.30 und Mitternacht vor dieser Halle verbracht. Mit Futter lockte sie das Tier immer wieder an, um sie mit einer großen Falle sichern zu können. Am Samstag war es dann endlich so weit. Ptysia geht in die Falle und die schnappt zu. Damit gehen sieben Wochen Ungewissheit für die Besitzerin aus Polen zu Ende. Und für Monika Schermer endet damit eine breit aufgestellte Hilfsaktion, an der sich zahlreiche Portaner beteiligt haben. „Das zeigt mir wieder einmal: Auf die Menschen in Porta und Umgebung kann man sich echt verlassen.“ Riesige Freude auch bei der Familie aus Polen, der die Katze gehört. „Wir möchten uns bei allen bedanken, die Hilfe ist von unschätzbarem Wert“, sagt Przemek Maruszak. Er hat die Frau mehrere Male aus Polen nach Deutschland begleitet, um die Katze zu suchen. „Die Besitzer hatten zwischenzeitlich ihren Glauben an ein Wiedersehen verloren“, erzählt Maruszak. „Doch sie ahnten nicht, welche Macht Facebook hat und was dadurch bewegt werden kann.“ Vor allem Monika Schermer und den weiteren Helfern sowie deren „Ausdauer und Entschlossenheit bei dieser Aktion“ sei es zu verdanken, dass Katze Ptysia nun wieder zurück nach Polen kommen kann. Przemek Maruszak hat sich deshalb vorgenommen, die Geschichte über die Hilfsbereitschaft in Porta Westfalica in Polen öffentlich zu machen. „Damit sich jeder über die Hilfe und die Arbeit im Tierschutz informieren kann.“ Monika Schermer ist übrigens erfahren im Umgang mit streunenden Katzen. Seit Jahren ist sie Einsatz, um gegen die Massenverbreitung unkastrierter Katzen vorzugehen und so das Elend dieser Tiere einzudämmen. Auch dabei setzt sie immer wieder aus die Hilfe der Menschen in der Umgebung. Und Ptysia? „Ich konnte mich nicht mehr beherrschen, das Rindergehackte aus dem Supermarkt sah aber auch so lecker aus“, schreibt Schermer scherzhaft im Namen des Tieres auf Facebook. „Schwupps, war ich gefangen. Tierschützer nennt sich so etwas“, schreibt Schermer weiter mit einem zwinkernden Auge. Bis zum Wiedersehen mit der Besitzerin am morgigen Mittwoch sitzt die Katze nun erst einmal in Einzelhaft in der Wohnung der Tierschützerin. Gut gesichert, damit sie nicht noch einmal entwischen kann. Nach sieben Wochen Umherstreifen durch Kiesgruben, Hinterhöfe, Felder und Firmengelände im Bereich Veltheim und Möllbergen scheint dem Tier die Vollverpflegung aber gut zu gefallen. Und die Facebook-Gemeinde, der Schermer das Happy End am Sonntagabend mitgeteilt hat, ist sprichwörtlich vor Freude beinahe aus dem Häuschen.

Happy End in Porta: Die entlaufene Katze einer Polin ist nach sieben Wochen wieder da

Katze Ptysia ist nach sieben Wochen im Freien wieder eingefangen worden. Am Mittwoch kommen die Besitzer aus Polen und holen das zuvor entlaufene Tier ab. Foto: privat © privat

Porta Westfalica. Eine beinahe unglaubliche Geschichte hat vor wenigen Tagen ein glückliches Ende genommen. Die seit Ende Januar vermisste Katze, die bei einer Pause auf dem A2-Ratsplatz Fuchsgrund entlaufen war, ist wieder aufgetaucht. Zuvor war die Besitzerin, eine Frau aus Polen, immer wieder die über 1.000 Kilometer lange Strecke mit einem Fahrdienst gefahren, um das Tier zu suchen.

Monika Schermer ist glücklich. Die Tierschützerin aus dem Extertal war sieben Wochen lang im Einsatz, um die entlaufene Katze Ptysia zu sichern. „Ohne die Hilfe einiger Leute würde Ptysia immer noch draußen herumirren, ob beim Flyern, Futterstelle einrichten, Sichtungen melden“, erzählt Schermer. Auch Kameraaufnahme haben bei den Sichtungen geholfen. Den entscheidenden Tipp erhielt die Tierschützerin von einer Frau aus Porta, die das Tier mehrfach vor einer Lagerhalle gesehen hatte. Einige Tage hat Schermer in ihrem Auto zwischen 16.30 und Mitternacht vor dieser Halle verbracht. Mit Futter lockte sie das Tier immer wieder an, um sie mit einer großen Falle sichern zu können.

Am Samstag war es dann endlich so weit. Ptysia geht in die Falle und die schnappt zu. Damit gehen sieben Wochen Ungewissheit für die Besitzerin aus Polen zu Ende. Und für Monika Schermer endet damit eine breit aufgestellte Hilfsaktion, an der sich zahlreiche Portaner beteiligt haben. „Das zeigt mir wieder einmal: Auf die Menschen in Porta und Umgebung kann man sich echt verlassen.“

Riesige Freude auch bei der Familie aus Polen, der die Katze gehört. „Wir möchten uns bei allen bedanken, die Hilfe ist von unschätzbarem Wert“, sagt Przemek Maruszak. Er hat die Frau mehrere Male aus Polen nach Deutschland begleitet, um die Katze zu suchen. „Die Besitzer hatten zwischenzeitlich ihren Glauben an ein Wiedersehen verloren“, erzählt Maruszak. „Doch sie ahnten nicht, welche Macht Facebook hat und was dadurch bewegt werden kann.“ Vor allem Monika Schermer und den weiteren Helfern sowie deren „Ausdauer und Entschlossenheit bei dieser Aktion“ sei es zu verdanken, dass Katze Ptysia nun wieder zurück nach Polen kommen kann. Przemek Maruszak hat sich deshalb vorgenommen, die Geschichte über die Hilfsbereitschaft in Porta Westfalica in Polen öffentlich zu machen. „Damit sich jeder über die Hilfe und die Arbeit im Tierschutz informieren kann.“

Monika Schermer ist übrigens erfahren im Umgang mit streunenden Katzen. Seit Jahren ist sie Einsatz, um gegen die Massenverbreitung unkastrierter Katzen vorzugehen und so das Elend dieser Tiere einzudämmen. Auch dabei setzt sie immer wieder aus die Hilfe der Menschen in der Umgebung.

Und Ptysia? „Ich konnte mich nicht mehr beherrschen, das Rindergehackte aus dem Supermarkt sah aber auch so lecker aus“, schreibt Schermer scherzhaft im Namen des Tieres auf Facebook. „Schwupps, war ich gefangen. Tierschützer nennt sich so etwas“, schreibt Schermer weiter mit einem zwinkernden Auge.

Bis zum Wiedersehen mit der Besitzerin am morgigen Mittwoch sitzt die Katze nun erst einmal in Einzelhaft in der Wohnung der Tierschützerin. Gut gesichert, damit sie nicht noch einmal entwischen kann. Nach sieben Wochen Umherstreifen durch Kiesgruben, Hinterhöfe, Felder und Firmengelände im Bereich Veltheim und Möllbergen scheint dem Tier die Vollverpflegung aber gut zu gefallen. Und die Facebook-Gemeinde, der Schermer das Happy End am Sonntagabend mitgeteilt hat, ist sprichwörtlich vor Freude beinahe aus dem Häuschen.

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