Gute Aussichten: Bismarckbund startet Saison am Fernsehturm Porta Westfalica-Hausberge (mig). Die Saison ist eröffnet, trotz der Corona-Krise darf die Aussichtsplattform des Fernsehturms seit dem vergangenen Wochenende wieder bestiegen werden. „Wir haben extra mit dem Ordnungsamt gesprochen, um uns abzusichern“, berichten Hans Münstermann und Herbert Wiese vom „Bismarck-Bund an der Porta Westfalica“. Am wichtigsten ist dabei, dass es keine „drängelnden Menschenmassen“ gibt. Die Besucher dürfen den Turm „hintereinander versetzt“ hinaufsteigen, auch hier gilt die Maskenpflicht. Das Bismarck-Zimmer muss wegen des beschränkten Platzangebots zunächst geschlossen bleiben. „Bisher hat alles sehr gut geklappt, die Leute machen alles gut mit“, freute sich Münstermann am Sonntag. Angesichts von Corona zahle sich auch aus, dass der Verein mit Marcin Wilczynski einen Computerspezialisten in seinen Reihen hat. Wilczynski hat die Kasse aufgerüstet, so dass ein Barcode gescannt werden kann. Ein Pieper zeigt dem Kunden an, dass seine Bratwurst fertig ist. „Wir sind froh, solche Leute in unseren Reihen zu haben“, sagt Münstermann. Aufgrund der Technik würden weniger Helfer benötigt. Aktuell sind etwa 15 Ehrenamtliche am Turm aktiv. Erstmals richtig genutzt werden auch die Sitzbänke im Eingangsbereich. Die Gruppe sollte eigentlich schon früher eingeweiht werden, aber auch hier machte Corona einen Strich durch die Rechnung. „Wir haben bereits gesehen, dass die Bänke gut angenommen wird“, freut sich der Schriftführer des Bismarckbundes, Herbert Wiese. Die Umgestaltung war nötig geworden, weil für die alten Sitzgruppe teerhaltige Bahnschwellen verwendet worden waren. Die mussten „so schnell wie möglich“ entfernt werden. Die Kosten von 28.000 Euro wurden über Fördermittel und mit dem Geld aus dem Heimatpreis abgedeckt. Der Bund selbst brauchte nur einen kleinen Teil übernehmen. Besonderen Wert legte der Verein auf die „Nachhaltigkeit“ der Sitzgelegenheiten. Viele Teile konnten aus recyceltem Kunststoff gefertigt werden, die Ränder sind bepflanzt. Ebenfalls neu ist eine Holzschaukel, die mit Geldern vom „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ beschafft wurde. „Wer wegen Corona in der Heimat Urlaub machen möchte, der hat hier viele Möglichkeiten“, wirbt Herbert Wiese für die Sehenswürdigkeiten auf dem Jakobsberg. Dazu zählt der Waldlehrpfad, der vor allem Kindern viel Spaß macht. Aber auch die Wanderwege, die zu einem echten „Postkartenblick auf die Porta“ führen, wie Wiese verspricht.

Gute Aussichten: Bismarckbund startet Saison am Fernsehturm

Einladend: Der Bismarckmund hat neue Sitzgruppen angeschafft. Foto: Michael Grundmeier © 0701pw-turm

Porta Westfalica-Hausberge (mig). Die Saison ist eröffnet, trotz der Corona-Krise darf die Aussichtsplattform des Fernsehturms seit dem vergangenen Wochenende wieder bestiegen werden. „Wir haben extra mit dem Ordnungsamt gesprochen, um uns abzusichern“, berichten Hans Münstermann und Herbert Wiese vom „Bismarck-Bund an der Porta Westfalica“.

Am wichtigsten ist dabei, dass es keine „drängelnden Menschenmassen“ gibt. Die Besucher dürfen den Turm „hintereinander versetzt“ hinaufsteigen, auch hier gilt die Maskenpflicht. Das Bismarck-Zimmer muss wegen des beschränkten Platzangebots zunächst geschlossen bleiben. „Bisher hat alles sehr gut geklappt, die Leute machen alles gut mit“, freute sich Münstermann am Sonntag.

Angesichts von Corona zahle sich auch aus, dass der Verein mit Marcin Wilczynski einen Computerspezialisten in seinen Reihen hat. Wilczynski hat die Kasse aufgerüstet, so dass ein Barcode gescannt werden kann. Ein Pieper zeigt dem Kunden an, dass seine Bratwurst fertig ist. „Wir sind froh, solche Leute in unseren Reihen zu haben“, sagt Münstermann. Aufgrund der Technik würden weniger Helfer benötigt. Aktuell sind etwa 15 Ehrenamtliche am Turm aktiv.

Erstmals richtig genutzt werden auch die Sitzbänke im Eingangsbereich. Die Gruppe sollte eigentlich schon früher eingeweiht werden, aber auch hier machte Corona einen Strich durch die Rechnung. „Wir haben bereits gesehen, dass die Bänke gut angenommen wird“, freut sich der Schriftführer des Bismarckbundes, Herbert Wiese. Die Umgestaltung war nötig geworden, weil für die alten Sitzgruppe teerhaltige Bahnschwellen verwendet worden waren. Die mussten „so schnell wie möglich“ entfernt werden. Die Kosten von 28.000 Euro wurden über Fördermittel und mit dem Geld aus dem Heimatpreis abgedeckt. Der Bund selbst brauchte nur einen kleinen Teil übernehmen. Besonderen Wert legte der Verein auf die „Nachhaltigkeit“ der Sitzgelegenheiten. Viele Teile konnten aus recyceltem Kunststoff gefertigt werden, die Ränder sind bepflanzt. Ebenfalls neu ist eine Holzschaukel, die mit Geldern vom „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ beschafft wurde.

„Wer wegen Corona in der Heimat Urlaub machen möchte, der hat hier viele Möglichkeiten“, wirbt Herbert Wiese für die Sehenswürdigkeiten auf dem Jakobsberg. Dazu zählt der Waldlehrpfad, der vor allem Kindern viel Spaß macht. Aber auch die Wanderwege, die zu einem echten „Postkartenblick auf die Porta“ führen, wie Wiese verspricht.

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