Grundschule Eisbergen: Bezirksausschuss empfiehlt Neubau der Turnhalle Porta Westfalica-Eisbergen (Ly).Noch einmal von vorn: Auf dem Weg zum Neubau einer Turnhalle an der Grundschule Eisbergen nimmt die Politik einen zweiten Anlauf. In seiner jüngsten Sitzung hat der Bezirksausschuss empfohlen, eine entsprechende Planung in die Wege zu leiten. „Die alte Halle kann man nicht sanieren“, meint Ulrich Prasuhn (CDU). „Man kann sie nur abreißen und neu bauen.“ So sieht es auch Friedrich Schmeding (SPD), der Vorsitzende des Ortsgremiums, denn das 1956 errichtete Gebäude ist marode und weist schwerwiegende Mängel auf. „Eine Sanierung ist ausgeschlossen, das geht bautechnisch gar nicht.“ Bereits im Oktober 2017 hatte der Portaner Rat unter anderem beschlossen, in Eisbergen eine Turnhalle zu bauen und die Veltheimer Grundschule aufzulösen. Beide Standorte bilden einen Verbund. Dann kam es im Dezember 2018 zu einem Bürgerentscheid, wonach alle Grundschulen erhalten bleiben und saniert werden. Von Neubauten ist darin nicht die Rede. „Der Ratsbeschluss ist durch den Bürgerentscheid ausgehebelt worden“, erklärt Ulrich Prasuhn. „Wir brauchen einen neuen Ratsbeschluss, dass in Eisbergen eine Turnhalle gebaut wird.“ Vorgesehen ist dafür ein besser geeigneter Standort auf einem Feld im nordöstlichen Bereich des Grundstücks. Dies, so hieß es in einer früheren Beschlussvorlage, gewährleiste einen von der Schule unabhängigen Sportbetrieb. Laut Fritz-Günter Vogt (SPD) würde der Neubau etwa 1,6 Millionen Euro kosten. Friedrich Schmeding geht davon aus, dass es frühestens 2023 losgehen kann. Ihm zufolge hat es zwischenzeitlich eine Klausurtagung seiner Partei zu diesem und anderen Themen gegeben. Die Sozialdemokraten hätten sich darauf verständigt, dass die Planungskosten noch in den städtischen Haushalt für 2021 eingestellt werden sollen.

Grundschule Eisbergen: Bezirksausschuss empfiehlt Neubau der Turnhalle

Die Grundschulturnhalle (links) soll abgerissen werden, um an anderer Stelle eine neue Halle zu errichten. Foto: Stefan Lyrathh © Lyrath

Porta Westfalica-Eisbergen (Ly).Noch einmal von vorn: Auf dem Weg zum Neubau einer Turnhalle an der Grundschule Eisbergen nimmt die Politik einen zweiten Anlauf. In seiner jüngsten Sitzung hat der Bezirksausschuss empfohlen, eine entsprechende Planung in die Wege zu leiten.

„Die alte Halle kann man nicht sanieren“, meint Ulrich Prasuhn (CDU). „Man kann sie nur abreißen und neu bauen.“ So sieht es auch Friedrich Schmeding (SPD), der Vorsitzende des Ortsgremiums, denn das 1956 errichtete Gebäude ist marode und weist schwerwiegende Mängel auf. „Eine Sanierung ist ausgeschlossen, das geht bautechnisch gar nicht.“

Bereits im Oktober 2017 hatte der Portaner Rat unter anderem beschlossen, in Eisbergen eine Turnhalle zu bauen und die Veltheimer Grundschule aufzulösen. Beide Standorte bilden einen Verbund. Dann kam es im Dezember 2018 zu einem Bürgerentscheid, wonach alle Grundschulen erhalten bleiben und saniert werden. Von Neubauten ist darin nicht die Rede.

„Der Ratsbeschluss ist durch den Bürgerentscheid ausgehebelt worden“, erklärt Ulrich Prasuhn. „Wir brauchen einen neuen Ratsbeschluss, dass in Eisbergen eine Turnhalle gebaut wird.“

Vorgesehen ist dafür ein besser geeigneter Standort auf einem Feld im nordöstlichen Bereich des Grundstücks. Dies, so hieß es in einer früheren Beschlussvorlage, gewährleiste einen von der Schule unabhängigen Sportbetrieb. Laut Fritz-Günter Vogt (SPD) würde der Neubau etwa 1,6 Millionen Euro kosten.

Friedrich Schmeding geht davon aus, dass es frühestens 2023 losgehen kann. Ihm zufolge hat es zwischenzeitlich eine Klausurtagung seiner Partei zu diesem und anderen Themen gegeben. Die Sozialdemokraten hätten sich darauf verständigt, dass die Planungskosten noch in den städtischen Haushalt für 2021 eingestellt werden sollen.

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