Grüne in Porta fordern Neustart der Planung für ICE-Strecke Porta Westfalica (mt/lies). „Das Vertrauen in den bisherigen Planungsprozess wurde erschüttert", kritisieren sowohl der Stadtverband als auch die Fraktion der Grünen in Porta Westfalica das bisherige Vorgehen der Bahn in Sachen ICE-Stracke Hannover-Bielefeld. Dabei geht es vor allem um die festen Vorgaben für die Planung, etwa den Deutschlandtakt von maximal 31 Minuten zwischen Hannover und Bielefeld. Aus Sicht der Grünen ist der Prozess damit bereits vorentschieden. „Wir wollen neue Vorgaben, eine bessere Kommunikation und vor allem die ernsthafte Bereitschaft, die Belange und die Ideen aus der Region aufzugreifen", erklären die Grünen. So sollte aus ihrer Sicht die Betrachtung der Strecke bis Hamm erweitert werden, um die Fahrtzeit zwischen Hamm und Hannover zusammenhängend betrachten zu können. Außerdem drängen die Grünen aus Porta darauf, dass der Bahnverkehr zum Beispiel durch die Elektrifizierung von Strecken verbessert werden solle und der Ausbau und die Modernisierung des regionalen Schienennetzes schon jetzt angegangen werden sollen. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann aus Bielefeld stellt fest: „Die Verkehrswende bleibt unser Ziel. Daher sind massive Investitionen in Infrastruktur, Technik und Organisation des deutschen Bahnnetzes dringend erforderlich." Doch nur mit „echter Beteiligung" sei ein Verfahren zur Planung der ICE-Strecke erfolgversprechend. Das Vertrauen in OWL könne nur zurückgewonnen werden, wenn bisherige Planungsvorgaben nicht unumstößlich seien und auch der Ausbau der Bestandstrasse „zumindest in wesentlichen Teilen wieder ins Spiel kommt". Für die Trassenfindung brauche es transparente soziale, ökologische und ökonomische Kriterien. 

Grüne in Porta fordern Neustart der Planung für ICE-Strecke

Der Planungsprozess zur ICE-Strecke steht bei den Grünen in Porta in der Kritik. Archivfoto: MT-Archiv

Porta Westfalica (mt/lies). „Das Vertrauen in den bisherigen Planungsprozess wurde erschüttert", kritisieren sowohl der Stadtverband als auch die Fraktion der Grünen in Porta Westfalica das bisherige Vorgehen der Bahn in Sachen ICE-Stracke Hannover-Bielefeld. Dabei geht es vor allem um die festen Vorgaben für die Planung, etwa den Deutschlandtakt von maximal 31 Minuten zwischen Hannover und Bielefeld. Aus Sicht der Grünen ist der Prozess damit bereits vorentschieden.

„Wir wollen neue Vorgaben, eine bessere Kommunikation und vor allem die ernsthafte Bereitschaft, die Belange und die Ideen aus der Region aufzugreifen", erklären die Grünen. So sollte aus ihrer Sicht die Betrachtung der Strecke bis Hamm erweitert werden, um die Fahrtzeit zwischen Hamm und Hannover zusammenhängend betrachten zu können. Außerdem drängen die Grünen aus Porta darauf, dass der Bahnverkehr zum Beispiel durch die Elektrifizierung von Strecken verbessert werden solle und der Ausbau und die Modernisierung des regionalen Schienennetzes schon jetzt angegangen werden sollen.

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann aus Bielefeld stellt fest: „Die Verkehrswende bleibt unser Ziel. Daher sind massive Investitionen in Infrastruktur, Technik und Organisation des deutschen Bahnnetzes dringend erforderlich." Doch nur mit „echter Beteiligung" sei ein Verfahren zur Planung der ICE-Strecke erfolgversprechend. Das Vertrauen in OWL könne nur zurückgewonnen werden, wenn bisherige Planungsvorgaben nicht unumstößlich seien und auch der Ausbau der Bestandstrasse „zumindest in wesentlichen Teilen wieder ins Spiel kommt". Für die Trassenfindung brauche es transparente soziale, ökologische und ökonomische Kriterien. 


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