Grotefeld Automobile stellt Insolvenzantrag Umsatzeinbruch im Karosserie- und Lackierzentrum / Knapp 50 Mitarbeiter betroffen Porta Westfalica (dh). Die Grotefeld Automobile GmbH ist zahlungsunfähig. Die Firma am Barkhauser Erbeweg hat Insolvenzantrag gestellt. Rechtsanwalt Hans-Peter Burghardt wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er arbeitet mit Rüdiger Kober zusammen, der sich gestern bei Grotefeld einen ersten Überblick verschaffte. "Wir sind bemüht, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten", sagte Kober. Die Entgeltansprüche der Mitarbeiter seien bis Ende Oktober über das Insolvenzgeld abgesichert. Bis dahin solle für Grotefeld eine Lösung gefunden werden.In Barkhausen und in der Niederlassung in Bückeburg sind nach Auskunft von Geschäftsführer Stefan Lindenberg knapp 50 Männer und Frauen beschäftigt. Sie werden am heutigen Mittwoch in einer Betriebsversammlung über Einzelheiten informiert. Lindenberg betonte, dass die Geschäfte weiterliefen. Der Verkaufsbereich sei von dem Insolvenzantrag nicht betroffen. "Für unsere Kunden bleibt alles so, wie es ist. Wir hoffen, dass sie uns die Treue halten."Kober und Lindenberg sprachen von Umsatzeinbrüchen, die zum Insolvenzantrag geführt hätten. Das Karosserie- und Lackierzentrum sei im Jahr 2010 für zehn Autohäuser konzipiert worden und sollte von diesen beliefert werden, sagte Lindenberg. Doch diese Autohäuser gebe es inzwischen nicht mehr.In seiner wechselvollen Geschichte gehörte Grotefeld noch vor rund drei Jahren zur Opel Corsmann GmbH (Herford), einer Tochter der MAG Metz GmbH, die Anfang 2010 Insolvenzantrag stellte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Niederlassungen in Barkhausen und Bückeburg bereits ausgegliedert worden und firmierten als selbstständige Metz Automobile GmbH, die in diesem Jahr in Grotefeld Automobile GmbH umbenannt wurde.

Grotefeld Automobile stellt Insolvenzantrag

Porta Westfalica (dh). Die Grotefeld Automobile GmbH ist zahlungsunfähig. Die Firma am Barkhauser Erbeweg hat Insolvenzantrag gestellt.

Rechtsanwalt Hans-Peter Burghardt wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er arbeitet mit Rüdiger Kober zusammen, der sich gestern bei Grotefeld einen ersten Überblick verschaffte. "Wir sind bemüht, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten", sagte Kober. Die Entgeltansprüche der Mitarbeiter seien bis Ende Oktober über das Insolvenzgeld abgesichert. Bis dahin solle für Grotefeld eine Lösung gefunden werden.

In Barkhausen und in der Niederlassung in Bückeburg sind nach Auskunft von Geschäftsführer Stefan Lindenberg knapp 50 Männer und Frauen beschäftigt. Sie werden am heutigen Mittwoch in einer Betriebsversammlung über Einzelheiten informiert. Lindenberg betonte, dass die Geschäfte weiterliefen. Der Verkaufsbereich sei von dem Insolvenzantrag nicht betroffen. "Für unsere Kunden bleibt alles so, wie es ist. Wir hoffen, dass sie uns die Treue halten."

Kober und Lindenberg sprachen von Umsatzeinbrüchen, die zum Insolvenzantrag geführt hätten. Das Karosserie- und Lackierzentrum sei im Jahr 2010 für zehn Autohäuser konzipiert worden und sollte von diesen beliefert werden, sagte Lindenberg. Doch diese Autohäuser gebe es inzwischen nicht mehr.

In seiner wechselvollen Geschichte gehörte Grotefeld noch vor rund drei Jahren zur Opel Corsmann GmbH (Herford), einer Tochter der MAG Metz GmbH, die Anfang 2010 Insolvenzantrag stellte. Zu diesem Zeitpunkt waren die Niederlassungen in Barkhausen und Bückeburg bereits ausgegliedert worden und firmierten als selbstständige Metz Automobile GmbH, die in diesem Jahr in Grotefeld Automobile GmbH umbenannt wurde.

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