Großbrand in Vennebeck: Feuerwehr muss am Samstag noch einmal ausrücken Patrick Schwemling Porta Westfalica-Vennebeck. Auch noch am heutigen Samstag hat der Brand in einer Lagerhalle eines stillgelegten Möbel-Vertriebs in der Hebbelstraße die Feuerwehr beschäftigt.Gegen 9.30 Uhr wurde sie nochmals zum Einsatzort gerufen, um notwendige Nachlöscharbeiten durchzuführen.Dies zog sich bis in die Nachmittagsstunden des Samstag hin. Wie bereits berichtet, war das Feuer am Freitagabend gegen 21.45 Uhr in der Lagerhalle des Betriebs ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr Porta lag in diesem Bereich auch ein für Lackierungszwecken genutzter Raum. Dort waren zur Zeit des Brandausbruch drei Arbeiter beschäftigt, die sich rechtzeitig in das Freie retten konnten. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, zu diesem Zeitpunkt befand sich der Dachstuhl der Halle bereits komplett in Brand, wie Einsatzleiter Andreas Korff mitteilte. "Das Gebäude stand im Vollbrand, weswegen wir zunächst verhindert haben, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude übergreifen kann", erklärte Korff. Insgesamt 93 Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun. Zehn Personen, die sich in benachbarten Gebäuden befanden, wurden unverletzt in Sicherheit gebracht und kurzzeitig vom Rettungsdienst mit Verdacht der Rauchgasvergiftung behandelt. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Einsatzkräfte gingen von drei Seiten gegen den Brand vor, die in Stellung gebrachte Drehleiter bekämpfte das Feuer und die Glutnester von oben. Währenddessen stürzten Teile des Hallendaches ein, und begruben die darunter gelagerten Paletten. Einige Glutnester befanden sich daher unter der eingestürzten Wellblech-Dachkonstruktion. Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht und festgestellt wurde,dass von einstürzenden Dachteilen keine Gefahr mehr ausgeht, gingen Atemschutztrupps zum Innenangriff vor, um die Glutnester weiter zu bekämpfen. Letztlich wurde der gesamte Innenbereich mit einem Schaumteppich geflutet, so dass auch die letzten Glutnester zum ersticken gebracht wurden. Gegen 2 Uhr in der Nacht, also nach knapp vier Stunden Einsatz, konnte dann "Feuer aus" gemeldet werden. Eine Brandwache wurde eingerichtet. Ähnlich wie bei dem Brand an der Lübbecker Straße zu Beginn der Woche, waren die vorhanden Hauswasserleitungen laut Einsatzleiter Andreas Korff für einen Brand in diesem Ausmaß nicht ausreichend. "Deswegen wurde ein Pendelverkehr mit den wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet", erklärte der Einsatzleiter noch am Unfallort. Kurzzeitig habe man überlegt die Wasserzufuhr über die Weser herzustellen. Diese Überlegung sei jedoch dann verworfen worden, da der Brand so schnell unter Kontrolle gebracht wurde. Fast alle Löschgruppen der Feuerwehr Porta Westfalica waren zu diesem Einsatz alarmiert worden. Dies war die Löschgruppen Holtrup-Vennebeck-Costedt, Holzhausen,Hausberge, Barkhausen, Neesen-Lerbeck,Lohfeld,die hauptamtliche Wache Hausberge, wasserführende Fahrzeuge der Gruppen Eisbergen und Kleinenbremen. Zudem wasserführende Fahrzeuge aus Bad Qeynhausen und Minden.Zudem kam auch der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Minden zum Einsatz. Dieser wird bei Bränden eingesetzt, die eine große Versorgung mit Atemschutzgeräten erfordern. In kürzester Zeit können die Rettungskräfte so eine große Menge an Pressluftatmern, Reserveflaschen und Masken sowie Schutzausrüstung an die Einsatzstelle bringen. Die Löschgruppe Nammen wurde zur Besetzung der Wache alarmiert, um den Grundschutz zu sichern. Sie kamen auch direkt zum Einsatz, weil parallel zum Einsatz in Vennebeck Strohballen in der Nähe des Klinikums Feuer gefangen hatten. Über die Schadenshöhe und Ursache des Brandausbruches liegen laut Angaben der Feuerwehr Porta Westfalica noch keine Erkenntnisse vor.

Großbrand in Vennebeck: Feuerwehr muss am Samstag noch einmal ausrücken

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand zum Schluss mit einem Schaumteppich, um auch die letzten Glutnester zum ersticken zu bringen. © Fotos: Feuerwehr Porta

Porta Westfalica-Vennebeck. Auch noch am heutigen Samstag hat der Brand in einer Lagerhalle eines stillgelegten Möbel-Vertriebs in der Hebbelstraße die Feuerwehr beschäftigt.Gegen 9.30 Uhr wurde sie nochmals zum Einsatzort gerufen, um notwendige Nachlöscharbeiten durchzuführen.Dies zog sich bis in die Nachmittagsstunden des Samstag hin.

Wie bereits berichtet, war das Feuer am Freitagabend gegen 21.45 Uhr in der Lagerhalle des Betriebs ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr Porta lag in diesem Bereich auch ein für Lackierungszwecken genutzter Raum. Dort waren zur Zeit des Brandausbruch drei Arbeiter beschäftigt, die sich rechtzeitig in das Freie retten konnten.

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Die Feuerwehr war schnell vor Ort, zu diesem Zeitpunkt befand sich der Dachstuhl der Halle bereits komplett in Brand, wie Einsatzleiter Andreas Korff mitteilte. "Das Gebäude stand im Vollbrand, weswegen wir zunächst verhindert haben, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude übergreifen kann", erklärte Korff. Insgesamt 93 Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun. Zehn Personen, die sich in benachbarten Gebäuden befanden, wurden unverletzt in Sicherheit gebracht und kurzzeitig vom Rettungsdienst mit Verdacht der Rauchgasvergiftung behandelt. Verletzt wurde jedoch niemand.

Die Einsatzkräfte gingen von drei Seiten gegen den Brand vor, die in Stellung gebrachte Drehleiter bekämpfte das Feuer und die Glutnester von oben. Währenddessen stürzten Teile des Hallendaches ein, und begruben die darunter gelagerten Paletten. Einige Glutnester befanden sich daher unter der eingestürzten Wellblech-Dachkonstruktion. Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht und festgestellt wurde,dass von einstürzenden Dachteilen keine Gefahr mehr ausgeht, gingen Atemschutztrupps zum Innenangriff vor, um die Glutnester weiter zu bekämpfen.

Die Einsatzkräfte beim Innenangriff durch das Treppenhaus der Lagerhalle.
Die Einsatzkräfte beim Innenangriff durch das Treppenhaus der Lagerhalle.

Letztlich wurde der gesamte Innenbereich mit einem Schaumteppich geflutet, so dass auch die letzten Glutnester zum ersticken gebracht wurden. Gegen 2 Uhr in der Nacht, also nach knapp vier Stunden Einsatz, konnte dann "Feuer aus" gemeldet werden. Eine Brandwache wurde eingerichtet.

Ähnlich wie bei dem Brand an der Lübbecker Straße zu Beginn der Woche, waren die vorhanden Hauswasserleitungen laut Einsatzleiter Andreas Korff für einen Brand in diesem Ausmaß nicht ausreichend. "Deswegen wurde ein Pendelverkehr mit den wasserführenden Fahrzeugen eingerichtet", erklärte der Einsatzleiter noch am Unfallort. Kurzzeitig habe man überlegt die Wasserzufuhr über die Weser herzustellen. Diese Überlegung sei jedoch dann verworfen worden, da der Brand so schnell unter Kontrolle gebracht wurde.

Der Anbau der Lagerhalle stand bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand.
Der Anbau der Lagerhalle stand bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand.

Fast alle Löschgruppen der Feuerwehr Porta Westfalica waren zu diesem Einsatz alarmiert worden. Dies war die Löschgruppen Holtrup-Vennebeck-Costedt, Holzhausen,Hausberge, Barkhausen, Neesen-Lerbeck,Lohfeld,die hauptamtliche Wache Hausberge, wasserführende Fahrzeuge der Gruppen Eisbergen und Kleinenbremen. Zudem wasserführende Fahrzeuge aus Bad Qeynhausen und Minden.Zudem kam auch der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Minden zum Einsatz. Dieser wird bei Bränden eingesetzt, die eine große Versorgung mit Atemschutzgeräten erfordern. In kürzester Zeit können die Rettungskräfte so eine große Menge an Pressluftatmern, Reserveflaschen und Masken sowie Schutzausrüstung an die Einsatzstelle bringen.

Die Löschgruppe Nammen wurde zur Besetzung der Wache alarmiert, um den Grundschutz zu sichern. Sie kamen auch direkt zum Einsatz, weil parallel zum Einsatz in Vennebeck Strohballen in der Nähe des Klinikums Feuer gefangen hatten.

Über die Schadenshöhe und Ursache des Brandausbruches liegen laut Angaben der Feuerwehr Porta Westfalica noch keine Erkenntnisse vor.

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