Gefahr von oben: Feuerwehreinsatz am Kaiser-Denkmal Dirk Haunhorst,Thomas Lieske Porta Westfalica (dh/lies). Zahlreiche Spaziergänger waren am Freitag im Weser- und Wiehengebirge unterwegs, um die winterliche Kulisse zu genießen. Dabei wurden Besucher des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Nachmittag überraschend Zeugen eines kurzfristigen Feuerwehreinsatzes. Zuvor hatten Passanten das Forstamt über einen losen Ast informiert, der auf den Weg zwischen Parkplatz und Kaisermonument zu fallen drohte. Das Forstamt habe dann die Portaner Feuerwehr informiert, die mithilfe der Drehleiter die Gefahrenstelle in ungefähr acht Metern Höhe rasch beseitigte, berichtet MT-Mitarbeiter Alfred Loschen, der zufällig am Denkmal war und den Einsatz fotografierte. Bereits in den frühen Morgenstunden waren Mitarbeiter des Bauhofs im Winterdienst. Vor allem im Portaner Norden gab es glatte Straßen, berichtet Fachbereichsleiter Thomas Harms. An einigen Stellen sei es für die Bauhoffahrezeuge ziemlich eng geworden. „Sie müssen sich oft an parkenden Fahrzeugen vorbeischlängeln“, so Harms. Das verlange ein hohes Maß an Konzentration und fahrerischem Geschick. In diesen Tagen sind die Bauhofmitarbeiter von 4 Uhr morgens an im Dienst. Die besondere Aufmerksamkeit gilt den Buslinien, Brücken und Gefällestrecken. Zur Winterdienstbereitschaft zählen 16 Personen, denen sieben Groß- und vier Kleinfahrzeuge zur Verfügung stehen. Der Bauhof hat ungefähr 450 Tonnen Salz gelagert. Die Kaiserstraße, die zum Denkmal hochführt, war am Freitagmittag gut frequentiert. Viele Ausflügler nutzten den Tag, um rund um das Denkmal zu wandern. Der Parkplatz am Kiosk war nahezu gefüllt. Kein Wunder – liegen die Gipfellagen des Wiehengebirges doch seit der Nacht zu Freitag unter einer Schneedecke. Eine Wanderung im Schnee, dafür müssen die Menschen aus dem Mühlenkreis eben nicht ins Hochsauerland fahren. Auch der Bereich rund um den Fernsehturm auf der anderen Seite der Porta präsentierte sich am Freitag verschneit. Das dürfte sich mit steigenden Temperaturen in den nächsten Tagen wieder ändern.

Gefahr von oben: Feuerwehreinsatz am Kaiser-Denkmal

Engpass: Wie dieses Archivfoto zeigt, bleibt den Bauhoffahrzeugen oft kaum Platz. Foto (Archiv): Stadt Porta © pr

Porta Westfalica (dh/lies). Zahlreiche Spaziergänger waren am Freitag im Weser- und Wiehengebirge unterwegs, um die winterliche Kulisse zu genießen. Dabei wurden Besucher des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Nachmittag überraschend Zeugen eines kurzfristigen Feuerwehreinsatzes. Zuvor hatten Passanten das Forstamt über einen losen Ast informiert, der auf den Weg zwischen Parkplatz und Kaisermonument zu fallen drohte. Das Forstamt habe dann die Portaner Feuerwehr informiert, die mithilfe der Drehleiter die Gefahrenstelle in ungefähr acht Metern Höhe rasch beseitigte, berichtet MT-Mitarbeiter Alfred Loschen, der zufällig am Denkmal war und den Einsatz fotografierte.

Bereits in den frühen Morgenstunden waren Mitarbeiter des Bauhofs im Winterdienst. Vor allem im Portaner Norden gab es glatte Straßen, berichtet Fachbereichsleiter Thomas Harms. An einigen Stellen sei es für die Bauhoffahrezeuge ziemlich eng geworden. „Sie müssen sich oft an parkenden Fahrzeugen vorbeischlängeln“, so Harms. Das verlange ein hohes Maß an Konzentration und fahrerischem Geschick. In diesen Tagen sind die Bauhofmitarbeiter von 4 Uhr morgens an im Dienst. Die besondere Aufmerksamkeit gilt den Buslinien, Brücken und Gefällestrecken. Zur Winterdienstbereitschaft zählen 16 Personen, denen sieben Groß- und vier Kleinfahrzeuge zur Verfügung stehen. Der Bauhof hat ungefähr 450 Tonnen Salz gelagert.

Einsatz am Weg zum Denkmal: Die Feuerwehr holte eine losen Ast aus dem Baumwipfel. Foto: Alfred Loschen - © Loschen
Einsatz am Weg zum Denkmal: Die Feuerwehr holte eine losen Ast aus dem Baumwipfel. Foto: Alfred Loschen - © Loschen

Die Kaiserstraße, die zum Denkmal hochführt, war am Freitagmittag gut frequentiert. Viele Ausflügler nutzten den Tag, um rund um das Denkmal zu wandern. Der Parkplatz am Kiosk war nahezu gefüllt. Kein Wunder – liegen die Gipfellagen des Wiehengebirges doch seit der Nacht zu Freitag unter einer Schneedecke. Eine Wanderung im Schnee, dafür müssen die Menschen aus dem Mühlenkreis eben nicht ins Hochsauerland fahren. Auch der Bereich rund um den Fernsehturm auf der anderen Seite der Porta präsentierte sich am Freitag verschneit. Das dürfte sich mit steigenden Temperaturen in den nächsten Tagen wieder ändern.

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