Filiale in Friedrichshafen: Porta Air Service wartet Flugzeuge am Bodensee Porta Westfalica/Friedrichshafen (dh). Aus Air Plus wird Porta Air Service: Das heimische Wartungsunternehmen übernimmt zum 1. Februar einen Standort am Flughafen Friedrichshafen. Dies hängt wesentlich mit den aktuellen Schwierigkeiten in der Luftfahrtbranche zusammen, wie Laurent Gauthier, Eigentümer und Geschäftsführer von Porta Air Service, gestern auf MT-Nachfrage erläuterte. Am Bodensee sollen künftig – wie weiterhin am Standort Vennebeck – hauptsächlich Privatkunden betreut werden, die ihre Maschinen selber fliegen. Hingegen entfällt in Friedrichshafen der Geschäftskunden- und Charterbereich, der infolge der Coronakrise starke Einbrüche erlitten hat. Das Privatkundengeschäft laufe vergleichsweise gut, sagt Gauthier. „Es hat im vorigen Jahr Einbußen gegeben, aber wir kommen über die Runden.“ Gauthier hatte vor einigen Jahren in Friedrichshafen die Mehrheitsanteile von Air Plus-Maintenance übernommen und war damit Geschäftsführer eines neuen Werftverbundes geworden. Der Name Air Plus bleibt andernorts erhalten, in Friedrichshafen ist er Geschichte. Die 25 Mitarbeiter dort werde Porta Air Service übernehmen, so Gauthier. „Die Zahl soll zeitnah verdoppelt werden. Bereits zum 1. Februar werden vier neue Mitarbeiter eingestellt.“ Miriam Hartling leitet den Standort. Flugzeuge müssen regelmäßig gewartet werden und nach bestimmten Intervallen auch zu Überholungen in die Werft. In Vennebeck kümmerte sich seit 1965 das Unternehmen von Hans Kaiser um diese Aufgagen. Nach der Umbenennung 2007 in Porta Air Service übernahm 2013 Laurent Gauthier die Firma. Er baute das Unternehmen zur European Air Service Group (EASG) mit insgesamt acht Standorten aus. Das Wartungsunternehmen Porta Air Service will mit seinen Angeboten in Friedrichshafen auch Kunden aus Österreich und der Schweiz erreichen. Laurent Gauthier, der selbst Pilot ist, betont den Stellenwert der fachlichen Kompetenz seiner Mitarbeiter: „Wir bilden regelmäßig Fluggerätmechaniker und -elektroniker aus, denn Erfahrung ist unser höchstes Gut. Sie darf niemals verloren gehen“, sagt der 45-Jährige. Um alle Techniken und Fertigkeiten zu erhalten und weiter zu entwickeln, sei in Porta ein übergreifendes Ausbildungszentrum aufgebaut worden.

Filiale in Friedrichshafen: Porta Air Service wartet Flugzeuge am Bodensee

Laurent Gauthier ist Eigentümer und Geschäftsführer von Porta Air Service. MT-Foto: Henning Wandel © Henning Wandel

Porta Westfalica/Friedrichshafen (dh). Aus Air Plus wird Porta Air Service: Das heimische Wartungsunternehmen übernimmt zum 1. Februar einen Standort am Flughafen Friedrichshafen. Dies hängt wesentlich mit den aktuellen Schwierigkeiten in der Luftfahrtbranche zusammen, wie Laurent Gauthier, Eigentümer und Geschäftsführer von Porta Air Service, gestern auf MT-Nachfrage erläuterte.

Am Bodensee sollen künftig – wie weiterhin am Standort Vennebeck – hauptsächlich Privatkunden betreut werden, die ihre Maschinen selber fliegen. Hingegen entfällt in Friedrichshafen der Geschäftskunden- und Charterbereich, der infolge der Coronakrise starke Einbrüche erlitten hat. Das Privatkundengeschäft laufe vergleichsweise gut, sagt Gauthier. „Es hat im vorigen Jahr Einbußen gegeben, aber wir kommen über die Runden.“

Gauthier hatte vor einigen Jahren in Friedrichshafen die Mehrheitsanteile von Air Plus-Maintenance übernommen und war damit Geschäftsführer eines neuen Werftverbundes geworden. Der Name Air Plus bleibt andernorts erhalten, in Friedrichshafen ist er Geschichte. Die 25 Mitarbeiter dort werde Porta Air Service übernehmen, so Gauthier. „Die Zahl soll zeitnah verdoppelt werden. Bereits zum 1. Februar werden vier neue Mitarbeiter eingestellt.“ Miriam Hartling leitet den Standort.

Flugzeuge müssen regelmäßig gewartet werden und nach bestimmten Intervallen auch zu Überholungen in die Werft. In Vennebeck kümmerte sich seit 1965 das Unternehmen von Hans Kaiser um diese Aufgagen. Nach der Umbenennung 2007 in Porta Air Service übernahm 2013 Laurent Gauthier die Firma. Er baute das Unternehmen zur European Air Service Group (EASG) mit insgesamt acht Standorten aus.

Das Wartungsunternehmen Porta Air Service will mit seinen Angeboten in Friedrichshafen auch Kunden aus Österreich und der Schweiz erreichen.

Laurent Gauthier, der selbst Pilot ist, betont den Stellenwert der fachlichen Kompetenz seiner Mitarbeiter: „Wir bilden regelmäßig Fluggerätmechaniker und -elektroniker aus, denn Erfahrung ist unser höchstes Gut. Sie darf niemals verloren gehen“, sagt der 45-Jährige. Um alle Techniken und Fertigkeiten zu erhalten und weiter zu entwickeln, sei in Porta ein übergreifendes Ausbildungszentrum aufgebaut worden.

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