Porta Westfalica Stillgelegter Wohnmöbel-Vertrieb in Vennebeck gerät in Brand - Feuerwehr bis in die Nacht im Einsatz Patrick Schwemling,Jan Henning Rogge Porta Westfalica-Vennebeck. Am späten Freitagabend ist ein Brand in der Halle eines inzwischen stillgelegten Möbel-Vertriebs an der Hebbelstraße in Vennebeck ausgebrochen. Wie die Polizei vor Ort berichtet, wurden mehrere Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt, verletzt wurde jedoch niemand. Nach ersten Informationen brach das Feuer gegen kurz nach 21.45 Uhr bei Arbeiten in einem Teil der Lagerhalle aus. Dabei gerieten auch noch in der Halle gelagerte Materialien in Brand. Die Arbeiter konnten sich alle in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, zu diesem Zeitpunkt befand sich der Dachstuhl der Halle bereits komplett in Brand, wie Einsatzleiter Andreas Korff mitteilte. "Das Gebäude befand sich im Vollbrand, weswegen wir zunächst verhindert haben, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude übergreifen kann", erklärte Korff. Dies gelang auch relativ schnell, allerdings stürzte aufgrund des Brands auch ein Teil des Hallendachs ein. Die rund 90 Einsatzkräfte brachten das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden laut Korff noch bis in die Morgenstunden andauern, derzeit werden unter anderem von einer Drehleiter aus Glutnester gelöscht. Außerdem hat die Feuerwehr mit einem Angriffstrupp das Feuer von innen bekämpft. Ein Glutnest befand sich unter der eingestürzten Wellblech-Dachkonstruktion, was den Einsatz nicht leichter machte. Ähnlich wie bei dem Brand an der Lübbecker Straße zu Beginn der Woche , waren die vorhanden Hauswasserleitungen laut Einsatzleiter Andreas Korff für einen Brand in diesem Ausmaß nicht ausreichend. "Deswegen wurde ein Pendelverkehr für die Wasserzufuhr eingerichtet", erklärt der Einsatzleiter. Kurzzeitig habe man überlegt die Wasserzufuhr über die Weser herzustellen. Diese Überlegung sei jedoch dann verworfen worden, da der Brand so schnell unter Kontrolle gebracht wurde. Weil wegen des Feuer eine Gefahr für die Anwohner umliegender Gebäude bestand, wurden insgesamt zehn Bewohner von Häusern in der Nachbarschaft evakuiert. Die Feuerwehr war mit den Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache sowie den freiwilligen Kräften aus Holtrup/Vennebeck/Costedt, Holzhausen, Barkhausen, Neesen/Lerbeck, Hausberge, Veltheim/Möllbergen, Kleinenbremen, Eisbergen und Lohfeld im Einsatz. Die Löschgruppe aus Nammen übernahm die Wache und hatte zeitgleich einen Einsatz in Barkhausen. Dort hatte in der Nähe des Klinikums ein Heuballen Feuer gefangen. "Die gesamte Feuerwehr Porta war also beschäftigt", sagte der Feuerwehr-Pressesprecher, der den Brand als "einer der größeren Einsätze" bezeichnete.
Porta Westfalica

Stillgelegter Wohnmöbel-Vertrieb in Vennebeck gerät in Brand - Feuerwehr bis in die Nacht im Einsatz

Rauchschwaden quollen beim Brand aus dem Gebäude in Porta Westfalica. © MT-Foto: Patrick Schwemling

Porta Westfalica-Vennebeck. Am späten Freitagabend ist ein Brand in der Halle eines inzwischen stillgelegten Möbel-Vertriebs an der Hebbelstraße in Vennebeck ausgebrochen. Wie die Polizei vor Ort berichtet, wurden mehrere Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt, verletzt wurde jedoch niemand.

Nach ersten Informationen brach das Feuer gegen kurz nach 21.45 Uhr bei Arbeiten in einem Teil der Lagerhalle aus. Dabei gerieten auch noch in der Halle gelagerte Materialien in Brand. Die Arbeiter konnten sich alle in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt.

- © MT-Foto: Patrick Schwemling
© MT-Foto: Patrick Schwemling

Die Feuerwehr war schnell vor Ort, zu diesem Zeitpunkt befand sich der Dachstuhl der Halle bereits komplett in Brand, wie Einsatzleiter Andreas Korff mitteilte. "Das Gebäude befand sich im Vollbrand, weswegen wir zunächst verhindert haben, dass das Feuer auf benachbarte Gebäude übergreifen kann", erklärte Korff. Dies gelang auch relativ schnell, allerdings stürzte aufgrund des Brands auch ein Teil des Hallendachs ein.

Die rund 90 Einsatzkräfte brachten das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten werden laut Korff noch bis in die Morgenstunden andauern, derzeit werden unter anderem von einer Drehleiter aus Glutnester gelöscht. Außerdem hat die Feuerwehr mit einem Angriffstrupp das Feuer von innen bekämpft. Ein Glutnest befand sich unter der eingestürzten Wellblech-Dachkonstruktion, was den Einsatz nicht leichter machte.

Fotostrecke 16 Bilder

Ähnlich wie bei dem Brand an der Lübbecker Straße zu Beginn der Woche , waren die vorhanden Hauswasserleitungen laut Einsatzleiter Andreas Korff für einen Brand in diesem Ausmaß nicht ausreichend. "Deswegen wurde ein Pendelverkehr für die Wasserzufuhr eingerichtet", erklärt der Einsatzleiter. Kurzzeitig habe man überlegt die Wasserzufuhr über die Weser herzustellen. Diese Überlegung sei jedoch dann verworfen worden, da der Brand so schnell unter Kontrolle gebracht wurde.

Weil wegen des Feuer eine Gefahr für die Anwohner umliegender Gebäude bestand, wurden insgesamt zehn Bewohner von Häusern in der Nachbarschaft evakuiert.

Die Drehleiter der Feuerwehr kam zum Einsatz. - © Patrick Schwemling
Die Drehleiter der Feuerwehr kam zum Einsatz. - © Patrick Schwemling

Die Feuerwehr war mit den Einsatzkräften der hauptamtlichen Wache sowie den freiwilligen Kräften aus Holtrup/Vennebeck/Costedt, Holzhausen, Barkhausen, Neesen/Lerbeck, Hausberge, Veltheim/Möllbergen, Kleinenbremen, Eisbergen und Lohfeld im Einsatz. Die Löschgruppe aus Nammen übernahm die Wache und hatte zeitgleich einen Einsatz in Barkhausen. Dort hatte in der Nähe des Klinikums ein Heuballen Feuer gefangen. "Die gesamte Feuerwehr Porta war also beschäftigt", sagte der Feuerwehr-Pressesprecher, der den Brand als "einer der größeren Einsätze" bezeichnete.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Porta Westfalica