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Fahrlässige Brandstiftung? Sachverständiger soll Grund für das Feuer in der Seniorenresidenz klären Porta Westfalica (mt/ps). Nach dem Feuer in der Seniorenresidenz Weserbergland in Hausberge am Sonntag dauern die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache weiter an. Wie die Pressestelle der Polizei Minden-Lübbecke am Dienstag mitteilt, werde ein Sachverständiger zur weiteren Klärung hinzugezogen. Die Experten vom Kriminalkommissariat 1 hatten am Montag im Laufe des Tages die Brandstelle am Heerweg genauer unter die Lupe genommen. Danach steht fest, dass das Feuer in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss ausbrach. Die Ermittler fanden bei ihren Untersuchungen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Vielmehr vermuten die Beamten eine fahrlässige Brandstiftung. Eine Vernehmung der 67-jährigen Bewohnerin des Zimmers war bisher nicht möglich. Brandstelle bleibt weiter beschlagnahmt In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wird nun ein Sachverständiger die weitere Arbeit der Ermittler unterstützen. Daher bleibt die Brandstelle weiterhin beschlagnahmt. Genaue Angaben zur Schadenshöhe kann die Polizei gegenwärtig nicht machen. Die Beamten gehen aber von mehreren Zehntausend Euro aus. Die Polizei war am Sonntag gegen 11.15 Uhr über das Feuer informiert worden. Sieben Personen mussten vom Rettungsdienst versorgt werden, da sie Rauchgase eingeatmet hatten
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Fahrlässige Brandstiftung? Sachverständiger soll Grund für das Feuer in der Seniorenresidenz klären

Am Sonntagvormittag brach das Feuer in der Hausberger Seniorenresidenz aus. Sieben Personen mussten vom Rettungsdienst versorgt werden, da sie Rauchgase eingeatmet hatten. Foto: © Michael Horst/Feuerwehr Porta Westfalica

Porta Westfalica (mt/ps). Nach dem Feuer in der Seniorenresidenz Weserbergland in Hausberge am Sonntag dauern die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache weiter an. Wie die Pressestelle der Polizei Minden-Lübbecke am Dienstag mitteilt, werde ein Sachverständiger zur weiteren Klärung hinzugezogen.

Die Experten vom Kriminalkommissariat 1 hatten am Montag im Laufe des Tages die Brandstelle am Heerweg genauer unter die Lupe genommen. Danach steht fest, dass das Feuer in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss ausbrach. Die Ermittler fanden bei ihren Untersuchungen keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung. Vielmehr vermuten die Beamten eine fahrlässige Brandstiftung. Eine Vernehmung der 67-jährigen Bewohnerin des Zimmers war bisher nicht möglich.

Brandstelle bleibt weiter beschlagnahmt

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wird nun ein Sachverständiger die weitere Arbeit der Ermittler unterstützen. Daher bleibt die Brandstelle weiterhin beschlagnahmt. Genaue Angaben zur Schadenshöhe kann die Polizei gegenwärtig nicht machen. Die Beamten gehen aber von mehreren Zehntausend Euro aus. Die Polizei war am Sonntag gegen 11.15 Uhr über das Feuer informiert worden. Sieben Personen mussten vom Rettungsdienst versorgt werden, da sie Rauchgase eingeatmet hatten

Benjamin Piel

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