Eklat bei Schützenfest in Neesen: 16-Jähriger beißt Polizistin ins Bein Petershagen/Porta Westfalica (mt/lo). Randalierende Gästen haben in der Nacht zu Samstag für jeweils einen Polizeieinsatz auf zwei Zeltfeten in Porta Westfalica-Neesen und Petershagen gesorgt. Das berichten die Beamten in einer Pressemitteilung. Während nach einer Schlägerei in Petershagen nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird, hat ein Jugendlicher in Porta Westfalica einer Polizistin ins Bein gebissen. Gegen 3.00 Uhr haben Zeugen den Einsatzkräften einen ungebetenen Gast beim Schützenfest an der Mittelfeldstraße in Neesen gemeldet. Im Rahmen der an diesem Abend stattfindenden O-Party hatte ein 16-Jähriger offenbar die Kontrolle über sich und sein Verhalten verloren. Laut Security sei der Jugendliche wegen seines Verhaltens dem Veranstaltungsgelände verwiesen worden, der Anordnung aber nicht nachgekommen. Stattdessen habe der Portaner mehrfach versucht, sich auf das Gelände zu schleichen und einen Sicherheitsmann derart in den Arm gebissen, dass der 37-Jährige vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung versorgt werden musste. Weil die Beamten keine Möglichkeit hatten, den Teenager (16) bei seinen Eltern abzuliefern, wurde er bis zum Abklingen seiner Aggressivität ins Polizeigewahrsam gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen, schreiben die Beamten in der Pressemitteilung. Im Rahmen des Einsatzes verhielt sich der 16-Jährige nicht nur den Polizisten verbal völlig unangemessen gegenüber, sondern biss einer Beamtin auch in den Oberschenkel. Sie musste sich im Johannes-Wesling-Klinikum versorgen lassen und ihre Nachtschicht vorzeitig beenden. Der 16-Jährige muss sich jetzt unter anderem wegen Widerstands, Beleidigung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Mutmaßlicher Angreifer unter Tränen Ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung kommt indes auf einen 23-jähriger Petershäger zu. Laut Polizei habe der Mann beim Bürgerschützenfest in Petershagen an der Eldagser Straße einen anderen Gast mit der Faust verprügelt. Security-Mitarbeiter konnten die Auseinandersetzung beenden und den mutmaßlichen Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei in Schach halten. Während eine Rettungswagenbesatzung den verletzten 27-jährigen anderen Petershäger ins Klinikum Minden brachte, erhielt der unter Tränen aufgelöste mutmaßliche Unruhestifter nach positiven Alkoholtest einen Platzverweis. Er akzeptiere diesen auch. Allerdings stellte sich später heraus, dass der 23-Jährige im Rahmen des Konfliktes seinem am Boden liegenden Widersacher gegen den Kopf getreten haben soll. Aus diesem Grund eröffneten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung gegen ihn.

Eklat bei Schützenfest in Neesen: 16-Jähriger beißt Polizistin ins Bein

Symbolbild: © MT-Archiv

Petershagen/Porta Westfalica (mt/lo). Randalierende Gästen haben in der Nacht zu Samstag für jeweils einen Polizeieinsatz auf zwei Zeltfeten in Porta Westfalica-Neesen und Petershagen gesorgt. Das berichten die Beamten in einer Pressemitteilung. Während nach einer Schlägerei in Petershagen nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird, hat ein Jugendlicher in Porta Westfalica einer Polizistin ins Bein gebissen.

Gegen 3.00 Uhr haben Zeugen den Einsatzkräften einen ungebetenen Gast beim Schützenfest an der Mittelfeldstraße in Neesen gemeldet. Im Rahmen der an diesem Abend stattfindenden O-Party hatte ein 16-Jähriger offenbar die Kontrolle über sich und sein Verhalten verloren. Laut Security sei der Jugendliche wegen seines Verhaltens dem Veranstaltungsgelände verwiesen worden, der Anordnung aber nicht nachgekommen. Stattdessen habe der Portaner mehrfach versucht, sich auf das Gelände zu schleichen und einen Sicherheitsmann derart in den Arm gebissen, dass der 37-Jährige vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung versorgt werden musste.

Weil die Beamten keine Möglichkeit hatten, den Teenager (16) bei seinen Eltern abzuliefern, wurde er bis zum Abklingen seiner Aggressivität ins Polizeigewahrsam gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen, schreiben die Beamten in der Pressemitteilung. Im Rahmen des Einsatzes verhielt sich der 16-Jährige nicht nur den Polizisten verbal völlig unangemessen gegenüber, sondern biss einer Beamtin auch in den Oberschenkel. Sie musste sich im Johannes-Wesling-Klinikum versorgen lassen und ihre Nachtschicht vorzeitig beenden. Der 16-Jährige muss sich jetzt unter anderem wegen Widerstands, Beleidigung und wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.


Mutmaßlicher Angreifer unter Tränen

Ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung kommt indes auf einen 23-jähriger Petershäger zu. Laut Polizei habe der Mann beim Bürgerschützenfest in Petershagen an der Eldagser Straße einen anderen Gast mit der Faust verprügelt. Security-Mitarbeiter konnten die Auseinandersetzung beenden und den mutmaßlichen Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei in Schach halten. Während eine Rettungswagenbesatzung den verletzten 27-jährigen anderen Petershäger ins Klinikum Minden brachte, erhielt der unter Tränen aufgelöste mutmaßliche Unruhestifter nach positiven Alkoholtest einen Platzverweis.

Er akzeptiere diesen auch. Allerdings stellte sich später heraus, dass der 23-Jährige im Rahmen des Konfliktes seinem am Boden liegenden Widersacher gegen den Kopf getreten haben soll. Aus diesem Grund eröffneten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung gegen ihn.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema

Themen der Woche