Eisberger Politiker erinnert an Sanierung der maroden Weserbrücke Stefan Lyrath Porta Westfalica-Eisbergen. Die marode Eisberger Weserbrücke soll saniert werden. An entsprechende Beschlüsse hat Friedrich Schmeding, Vorsitzender des Bezirksausschusses, in der jüngsten Sitzung des Ortsgremiums erinnert. Ein Neubau kommt für ihn nicht infrage. „Dieses Ding wird saniert“, sagt der SPD-Politiker wörtlich. „Wir haben im letzten Haupt- und Finanzausschuss noch einmal ganz klar Stellung bezogen, dass keine Kostenermittlung für einen Neubau betrieben wird. Alles andere, was die Verwaltung gemacht hat, wird ad acta gelegt.“ Im Februar hatte der städtische Haupt- und Finanzausschuss einer Sanierung des mehr als 100 Jahre alten Bauwerks, das unter Denkmalschutz steht, grundsätzlich zugestimmt. Denkbar sind demnach zwei Varianten. Die erste: Erhalt und Ertüchtigung von Pfeilern, Widerlagern und Überbau. Die Alternative: Ersatz der Unterbauten und Erhalt des Überbaus. Über einen Neubau, die so genannte Variante 3, soll hingegen nur nachgedacht werden, wenn eine Sanierung nicht infrage kommt.Als sicher gilt, dass die Nutzungsdauer der Weserbrücke beschränkt ist. In fünf Jahren läuft ihre Zeit ab. Das geht aus dem Bericht eines Ingenieurbüros hervor, auf das sich die Stadtverwaltung beruft.Für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist die Brücke weiterhin gesperrt. Überfahrten mit 15-Tonnen-Fahrzeugen sind nur im Alleingang und mit Sondergenehmigungen der Stadt für ländlichen Verkehr möglich. Beim Thema Sporthalle macht die SPD Druck. Im Haupt- und Finanzausschuss haben die Sozialdemokraten jetzt beantragt, dass die Verwaltung beauftragt wird, „die Planung für den Neubau der Sporthalle in Eisbergen nun endlich (...) umzusetzen“. Es bestehe „überparteilicher Konsens, dass die Sporthalle abgängig ist“. Dem Antrag wurde zugestimmt. Im März hatte derselbe Ausschuss beschlossen, dass in diesem Jahr 30.000 Euro für die Planung einer neuen Halle eingestellt werden. Sobald die genaue Summe für einen Neubau feststeht, sollen die bereits eingestellten Beträge für eine Sanierung in der Haushaltsberatung für 2022 und 2023 aufgestockt werden. Bisher sind für beide Jahre zusammen mehr als 1,5 Millionen Euro eingeplant.

Eisberger Politiker erinnert an Sanierung der maroden Weserbrücke

Unter Denkmalschutz: Spätestens in fünf Jahren soll die Eisberger saniert werden.
Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Eisbergen. Die marode Eisberger Weserbrücke soll saniert werden. An entsprechende Beschlüsse hat Friedrich Schmeding, Vorsitzender des Bezirksausschusses, in der jüngsten Sitzung des Ortsgremiums erinnert. Ein Neubau kommt für ihn nicht infrage.

„Dieses Ding wird saniert“, sagt der SPD-Politiker wörtlich. „Wir haben im letzten Haupt- und Finanzausschuss noch einmal ganz klar Stellung bezogen, dass keine Kostenermittlung für einen Neubau betrieben wird. Alles andere, was die Verwaltung gemacht hat, wird ad acta gelegt.“

Im Februar hatte der städtische Haupt- und Finanzausschuss einer Sanierung des mehr als 100 Jahre alten Bauwerks, das unter Denkmalschutz steht, grundsätzlich zugestimmt. Denkbar sind demnach zwei Varianten. Die erste: Erhalt und Ertüchtigung von Pfeilern, Widerlagern und Überbau. Die Alternative: Ersatz der Unterbauten und Erhalt des Überbaus. Über einen Neubau, die so genannte Variante 3, soll hingegen nur nachgedacht werden, wenn eine Sanierung nicht infrage kommt.

Als sicher gilt, dass die Nutzungsdauer der Weserbrücke beschränkt ist. In fünf Jahren läuft ihre Zeit ab. Das geht aus dem Bericht eines Ingenieurbüros hervor, auf das sich die Stadtverwaltung beruft.

Für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen ist die Brücke weiterhin gesperrt. Überfahrten mit 15-Tonnen-Fahrzeugen sind nur im Alleingang und mit Sondergenehmigungen der Stadt für ländlichen Verkehr möglich.

Malina Reckordt

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Beim Thema Sporthalle macht die SPD Druck. Im Haupt- und Finanzausschuss haben die Sozialdemokraten jetzt beantragt, dass die Verwaltung beauftragt wird, „die Planung für den Neubau der Sporthalle in Eisbergen nun endlich (...) umzusetzen“. Es bestehe „überparteilicher Konsens, dass die Sporthalle abgängig ist“. Dem Antrag wurde zugestimmt.

Im März hatte derselbe Ausschuss beschlossen, dass in diesem Jahr 30.000 Euro für die Planung einer neuen Halle eingestellt werden. Sobald die genaue Summe für einen Neubau feststeht, sollen die bereits eingestellten Beträge für eine Sanierung in der Haushaltsberatung für 2022 und 2023 aufgestockt werden. Bisher sind für beide Jahre zusammen mehr als 1,5 Millionen Euro eingeplant.

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