Ein bisschen wie Tarzan: Ferienbetreuung bietet viel Bewegung Gisela Schwarze Porta Westfalica-Vennebeck. „Wenn die Ferienspielkinder lachen und ungezwungen fröhlich sind, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Betreuer Niels Pfannenschmidt und blickt zufrieden auf die zehn Mädchen und Jungen in der Vennebecker Sporthalle. Die Kinder im Grundschulalter haben dort an drei Tagen mit Begeisterung an abwechslungsreichen Bewegungsspielen teilgenommen. Sonja Kruse, verantwortlich für den Bereich Pädagogik bei der Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen, hatte als Kooperationspartner Niels Pfannenschmidt.vom Präventionszentrum OWL und den Sportwissenschaftler Christian Reiprich für die Ferienbetreuung mit ins Boot geholt. Seit vorigem Jahr bietet die VHS ergänzend zum offenen Ganztag an den Portaner Grundschulen auch Ferienbetreuung an. Zuvor gab es Engpässe bei den Ferienspielen der städtischen Jugendpflege, die weitaus mehr Anmeldungen als Plätze verzeichnete. „Gerade jetzt in Corona-Zeiten kommt es auf überschaubare Gruppengrößen an. Da sind die Kinder froh, wenn sie mitmachen und sich mal wieder richtig loslassen können“, sagt Niels Pfannenschmidt. Er und der Trainer Christian Reiprich bauten in der Vennebecker Sporthalle eine herausfordernde Bewegungslandschaft auf, die zum Klettern, Rutschen, Springen und Balancieren animierte. Nach den Grundschulkindern in Hausberge und Eisbergen durften sich in dieser Woche die Kinder aus Vennebeck und Umgebung an drei Tagen über Ferienspiele freuen. Um die Gruppen wegen der Hygiene- und Abstandsregeln klein zu halten, ist der ehemalige Ferienspielstandort Vennebeck gewissermaßen reaktiviert worden. Früher war in der ehemaligen Schule ein Jugendtreff untergebracht. „Weil wir vom Präventionszentrum OWL ständig Bewegungskurse in Grundschulen und Vereinen veranstalten, wissen wir, dass Kinder ihre Bewegungsabläufe austesten und stärken müssen“, sagt Pfannenschmidt. „Vielen Mädchen und Jungen mangelt es an regelmäßiger Bewegung und diese Kinder haben Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten.“ Ob mit dem Ball, auf dem Schwebebalken oder am Seil – den Kindern der Ferienbetreuung machten die VHS-Angebote sichtlich Spaß. „Ich habe jetzt am Seil die halbe Höhe erreiche und kann sogar wie Tarzan schwingen“, erzählt Lisa stolz. Das will die Neunjährige am Nachmittag gleich zu Hause erzählen. Überhaupt kommt das Kletterkunst-Konzept der beiden Trainer besonders gut an. „Das Schwingen an den Seilen ist richtig cool“, findet der achtjährige Kevin. „Ich rutsche am liebsten“, berichtet Lisa-Marie. Nach dem Emporsteigen an der Kletterwand ist sie ruckzuck wieder unten, um erneut hochzuklettern. Nicht einmal das Kartenspiel geht bei den Ferienspielen ohne Bewegung vonstatten: Jedes Kind hat die Möglichkeit, im Krabbeltempo möglichst viele ausgelegte Karten zu ergattern. „In den Herbstferien veranstalten wir in Porta Westfalica wieder Ferienspiele. Das steht schon jetzt fest“, verspricht Niels Pfannenschmidt. Die Kinder wird es bestimmt freuen.

Ein bisschen wie Tarzan: Ferienbetreuung bietet viel Bewegung

Porta Westfalica-Vennebeck. „Wenn die Ferienspielkinder lachen und ungezwungen fröhlich sind, haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Betreuer Niels Pfannenschmidt und blickt zufrieden auf die zehn Mädchen und Jungen in der Vennebecker Sporthalle. Die Kinder im Grundschulalter haben dort an drei Tagen mit Begeisterung an abwechslungsreichen Bewegungsspielen teilgenommen.

Herausragend: Manche Kinder schafften beim Klettern eine beachtliche Höhe.? - © Foto: Gisela Schwarze
Herausragend: Manche Kinder schafften beim Klettern eine beachtliche Höhe.? - © Foto: Gisela Schwarze

Sonja Kruse, verantwortlich für den Bereich Pädagogik bei der Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen, hatte als Kooperationspartner Niels Pfannenschmidt.vom Präventionszentrum OWL und den Sportwissenschaftler Christian Reiprich für die Ferienbetreuung mit ins Boot geholt. Seit vorigem Jahr bietet die VHS ergänzend zum offenen Ganztag an den Portaner Grundschulen auch Ferienbetreuung an. Zuvor gab es Engpässe bei den Ferienspielen der städtischen Jugendpflege, die weitaus mehr Anmeldungen als Plätze verzeichnete.

„Gerade jetzt in Corona-Zeiten kommt es auf überschaubare Gruppengrößen an. Da sind die Kinder froh, wenn sie mitmachen und sich mal wieder richtig loslassen können“, sagt Niels Pfannenschmidt. Er und der Trainer Christian Reiprich bauten in der Vennebecker Sporthalle eine herausfordernde Bewegungslandschaft auf, die zum Klettern, Rutschen, Springen und Balancieren animierte.

Nach den Grundschulkindern in Hausberge und Eisbergen durften sich in dieser Woche die Kinder aus Vennebeck und Umgebung an drei Tagen über Ferienspiele freuen. Um die Gruppen wegen der Hygiene- und Abstandsregeln klein zu halten, ist der ehemalige Ferienspielstandort Vennebeck gewissermaßen reaktiviert worden. Früher war in der ehemaligen Schule ein Jugendtreff untergebracht.

„Weil wir vom Präventionszentrum OWL ständig Bewegungskurse in Grundschulen und Vereinen veranstalten, wissen wir, dass Kinder ihre Bewegungsabläufe austesten und stärken müssen“, sagt Pfannenschmidt. „Vielen Mädchen und Jungen mangelt es an regelmäßiger Bewegung und diese Kinder haben Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten.“

Ob mit dem Ball, auf dem Schwebebalken oder am Seil – den Kindern der Ferienbetreuung machten die VHS-Angebote sichtlich Spaß. „Ich habe jetzt am Seil die halbe Höhe erreiche und kann sogar wie Tarzan schwingen“, erzählt Lisa stolz. Das will die Neunjährige am Nachmittag gleich zu Hause erzählen.

Überhaupt kommt das Kletterkunst-Konzept der beiden Trainer besonders gut an. „Das Schwingen an den Seilen ist richtig cool“, findet der achtjährige Kevin. „Ich rutsche am liebsten“, berichtet Lisa-Marie. Nach dem Emporsteigen an der Kletterwand ist sie ruckzuck wieder unten, um erneut hochzuklettern.

Nicht einmal das Kartenspiel geht bei den Ferienspielen ohne Bewegung vonstatten: Jedes Kind hat die Möglichkeit, im Krabbeltempo möglichst viele ausgelegte Karten zu ergattern. „In den Herbstferien veranstalten wir in Porta Westfalica wieder Ferienspiele. Das steht schon jetzt fest“, verspricht Niels Pfannenschmidt. Die Kinder wird es bestimmt freuen.

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