„Ein Stück Normalität zurückgeben“: Die Ferienspiele der Stadt Porta Westfalica waren ausgebucht Michael Grundmeier Porta Westfalica. Die Ferienspiele der Jugendpflege waren auch im Herbst total ausgebucht. 30 Kinder durften teilnehmen, „wir sind voll ausgelastet“, macht Robert Krumschmidt von der Jugendpflege der Stadt Porta Westfalica deutlich. „Wir wollen den Kindern eine gute Zeit ermöglichen und ein Stück Normalität zurückgeben“, sagt Krumschmidt. Insgesamt habe er aber das Gefühl, dass die Kinder etwas entspannter mit der Situation umgingen, als die Erwachsenen. Was langfristig an seelischen Wunden zurückbleibe, lasse sich jetzt noch nicht sagen, „das wäre spekulativ“. Ganz sicher ist aber, dass die Kids viel Spaß hatten an dem Programm, das Haupt- und Ehrenamtliche für die Ferienspiele ausgearbeitet hatten. Beide Gruppen – die Jüngeren und die Älteren – seien oft draußen gewesen – mal im Wald, mal auf einer Foto-Rallye durch den Ort. Bei beiden Aktionen war vor allem Kreativität gefragt, „außerdem hatten die Kinder einfach Spaß dran draußen zu sein“. Vor dem Gang in den Wald bekamen die Kinder Kärtchen, die das Piktogramms eines Gegenstands (Eichel, Buchenblatt) zeigte. Die Dinge mussten gefunden und in einen Eierbehälter gelegt werden, am Ende der Woche gab es dafür einen kleinen Preis.Noch kreativer mussten die Teilnehmer der Foto-Safari sein. Unter anderem mussten die Gruppen ein Discounter-Schild fotografieren oder Buchstaben nachstellen. Viel Fantasie hatte die Gruppe, die sich ganz in gelb verewigen sollte. Sie stellte sich vor das große, wegen Sonnenschutz gelbe, Fenster eines Discounters, so dass sie im Fenster ebenfalls gelb erschienen. Während die Größeren viel spielten, gab es bei den Kleinen auch viel Gelegenheit zum Basteln. Von Glitzerballons über Window-Colour bis zu Filzen und Salzteig reichte die Bandbreite der Bastel-Angebote. Das Thema natürlich: „Herbst und Halloween“.Einen großen Dank richtet der hauptamtliche auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiter, namentlich an Dilania Fahrenberg, Jean Wüllner, Lena Rekemeyer, Stella Neubert, Ramona Bannert und Anastasia Kluger. Die Jugendpflege bildet selbst im Rahmen der „Juleica“ (Jugendleitercard) aus. „Wir wollen gut ausgebildete junge Menschen für die Kinder haben und sind deshalb in diesem Bereich sehr aktiv“. Die Erfahrung als Jugendleiter mache sich nicht nur gut im Lebenslauf, „man kann hier auch pädagogische Vorerfahrungen für den Beruf machen“. Das findet auch Dilania Fahrenberg, die früher selbst oft in den Jugendtreff gegangen ist. „Das Arbeiten hier ist vielfältig und man kreativ sein und eigene Ideen mit einbringen“, sagt die 16-Jährige. Die gemeinsame Zeit mit Kinder mache ihr viel Spaß, „hier wird einem nie langweilig“. Später will Dilania vielleicht auch in der Jugendpflege tätig werden.

„Ein Stück Normalität zurückgeben“: Die Ferienspiele der Stadt Porta Westfalica waren ausgebucht

Eigentlich sollten die Kinder bei der Foto-Rallye vor einem Zebrastreifen posieren. Weil sie keinen fanden, nahmen sie einfach ein Brückengeländer. Foto: Michael Grundmeier

Porta Westfalica. Die Ferienspiele der Jugendpflege waren auch im Herbst total ausgebucht. 30 Kinder durften teilnehmen, „wir sind voll ausgelastet“, macht Robert Krumschmidt von der Jugendpflege der Stadt Porta Westfalica deutlich. „Wir wollen den Kindern eine gute Zeit ermöglichen und ein Stück Normalität zurückgeben“, sagt Krumschmidt.

Insgesamt habe er aber das Gefühl, dass die Kinder etwas entspannter mit der Situation umgingen, als die Erwachsenen. Was langfristig an seelischen Wunden zurückbleibe, lasse sich jetzt noch nicht sagen, „das wäre spekulativ“. Ganz sicher ist aber, dass die Kids viel Spaß hatten an dem Programm, das Haupt- und Ehrenamtliche für die Ferienspiele ausgearbeitet hatten. Beide Gruppen – die Jüngeren und die Älteren – seien oft draußen gewesen – mal im Wald, mal auf einer Foto-Rallye durch den Ort. Bei beiden Aktionen war vor allem Kreativität gefragt, „außerdem hatten die Kinder einfach Spaß dran draußen zu sein“. Vor dem Gang in den Wald bekamen die Kinder Kärtchen, die das Piktogramms eines Gegenstands (Eichel, Buchenblatt) zeigte. Die Dinge mussten gefunden und in einen Eierbehälter gelegt werden, am Ende der Woche gab es dafür einen kleinen Preis.

Noch kreativer mussten die Teilnehmer der Foto-Safari sein. Unter anderem mussten die Gruppen ein Discounter-Schild fotografieren oder Buchstaben nachstellen. Viel Fantasie hatte die Gruppe, die sich ganz in gelb verewigen sollte. Sie stellte sich vor das große, wegen Sonnenschutz gelbe, Fenster eines Discounters, so dass sie im Fenster ebenfalls gelb erschienen. Während die Größeren viel spielten, gab es bei den Kleinen auch viel Gelegenheit zum Basteln. Von Glitzerballons über Window-Colour bis zu Filzen und Salzteig reichte die Bandbreite der Bastel-Angebote. Das Thema natürlich: „Herbst und Halloween“.

Einen großen Dank richtet der hauptamtliche auch an die ehrenamtlichen Mitarbeiter, namentlich an Dilania Fahrenberg, Jean Wüllner, Lena Rekemeyer, Stella Neubert, Ramona Bannert und Anastasia Kluger. Die Jugendpflege bildet selbst im Rahmen der „Juleica“ (Jugendleitercard) aus. „Wir wollen gut ausgebildete junge Menschen für die Kinder haben und sind deshalb in diesem Bereich sehr aktiv“. Die Erfahrung als Jugendleiter mache sich nicht nur gut im Lebenslauf, „man kann hier auch pädagogische Vorerfahrungen für den Beruf machen“. Das findet auch Dilania Fahrenberg, die früher selbst oft in den Jugendtreff gegangen ist. „Das Arbeiten hier ist vielfältig und man kreativ sein und eigene Ideen mit einbringen“, sagt die 16-Jährige. Die gemeinsame Zeit mit Kinder mache ihr viel Spaß, „hier wird einem nie langweilig“. Später will Dilania vielleicht auch in der Jugendpflege tätig werden.


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