Ein Monat bis zur Bauübergabe: Endspurt auf der Grohe-Baustelle in Lerbeck Thomas Lieske Porta Westfalica-Lerbeck. Endspurt auf der Großbaustelle für das neue Grohe-Logistikzentrum in Lerbeck: Bereits im November soll Bauübergabe sein, erklärt Grohe-Sprecher Tim Pelargus nun auf MT-Anfrage. Von außen betrachtet, sehen die mächtigen Hallen, die eine Fläche von 44.000 Quadratmetern einnehmen, bereits fertig aus. Doch noch ist so manches zu tun. Weil der Hallenbau weit an den Friedhof herangerückt ist – die vorgegebene Baugrenze wurde eingehalten – soll die Fassade begrünt werden. Die übrige Fassade solle durch Bäume aufgelockert werden. „Somit wird die Außenfassade, wie im Genehmigungsverfahren gezeigt, umgesetzt“, betont Pelargus gegenüber dem MT. Die Pflanzen und Bäume werden voraussichtlich mit dem Beginn der Pflanzperiode im November gesetzt. Leichte Verzögerungen habe es unterdessen bei der Lieferung von Material für das Dach und die Fassade gegeben, erklärt der Sprecher. Das habe den Gesamtzeitplan allerdings nicht ins Wanken gebracht. Der Hallenbau liege damit immer noch voll im Zeitplan. Die Logistikfläche soll bis Mitte kommenden Jahres in Betrieb gehen. Nach der Bauübergabe folgt die Innenausstattung, unter anderem mit einer neuen EDV-Technik. Laut Sprecher Tim Pelargus hielten Grohe, Fiege als Bauherr und die Baufirma engen Kontakt zu Anwohnern und weiteren Bürgern. Deren Anfragen würden regelmäßig beantwortet, erklärt der Sprecher. Anwohner haben sich jüngst zum Beispiel über eine zunehmende Maulwurfplage in den angrenzenden Anwohnerstraßen beklagt. Ihre Vermutung: Die Tiere sind nach den Gründungsarbeiten für den Hallenkomplex auf der ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Fläche in die benachbarten Gärten geflüchtet. Bis zum Baubeginn fand in Porta Westfalica ein ausführlicher politischer Prozess statt, in dem auch zahlreiche Anwohner mit ihren Sorgen und Bedenken zu Wort kamen. Für manche Sorgen konnten zumindest Kompromisse – etwa für die Verkehrsführung – gefunden werden. Für andere Bedenken finden derzeit noch weitere Gespräche statt.

Ein Monat bis zur Bauübergabe: Endspurt auf der Grohe-Baustelle in Lerbeck

Die Außenfassade des neuen Grohe-Logistikzentrums in Lerbeck soll durch Bäume aufgelockert werden. MT-Foto: Thomas Lieske © Thomas Lieske

Porta Westfalica-Lerbeck. Endspurt auf der Großbaustelle für das neue Grohe-Logistikzentrum in Lerbeck: Bereits im November soll Bauübergabe sein, erklärt Grohe-Sprecher Tim Pelargus nun auf MT-Anfrage. Von außen betrachtet, sehen die mächtigen Hallen, die eine Fläche von 44.000 Quadratmetern einnehmen, bereits fertig aus. Doch noch ist so manches zu tun.

Weil der Hallenbau weit an den Friedhof herangerückt ist – die vorgegebene Baugrenze wurde eingehalten – soll die Fassade begrünt werden. Die übrige Fassade solle durch Bäume aufgelockert werden. „Somit wird die Außenfassade, wie im Genehmigungsverfahren gezeigt, umgesetzt“, betont Pelargus gegenüber dem MT. Die Pflanzen und Bäume werden voraussichtlich mit dem Beginn der Pflanzperiode im November gesetzt.

Leichte Verzögerungen habe es unterdessen bei der Lieferung von Material für das Dach und die Fassade gegeben, erklärt der Sprecher. Das habe den Gesamtzeitplan allerdings nicht ins Wanken gebracht. Der Hallenbau liege damit immer noch voll im Zeitplan. Die Logistikfläche soll bis Mitte kommenden Jahres in Betrieb gehen. Nach der Bauübergabe folgt die Innenausstattung, unter anderem mit einer neuen EDV-Technik. Laut Sprecher Tim Pelargus hielten Grohe, Fiege als Bauherr und die Baufirma engen Kontakt zu Anwohnern und weiteren Bürgern. Deren Anfragen würden regelmäßig beantwortet, erklärt der Sprecher.


Anwohner haben sich jüngst zum Beispiel über eine zunehmende Maulwurfplage in den angrenzenden Anwohnerstraßen beklagt. Ihre Vermutung: Die Tiere sind nach den Gründungsarbeiten für den Hallenkomplex auf der ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Fläche in die benachbarten Gärten geflüchtet.

Bis zum Baubeginn fand in Porta Westfalica ein ausführlicher politischer Prozess statt, in dem auch zahlreiche Anwohner mit ihren Sorgen und Bedenken zu Wort kamen. Für manche Sorgen konnten zumindest Kompromisse – etwa für die Verkehrsführung – gefunden werden. Für andere Bedenken finden derzeit noch weitere Gespräche statt.

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