Das Gerätehaus als Impfzentrum: Löschgruppe Veltheim-Möllbergen bilanziert die anstrengende Pandemiezeit Porta Westfalica-Veltheim (mt/dh). In der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Veltheim-Möllbergen blickte Löschgruppenführer Ralf Todeskino auf zwei einsatzreiche und außergewöhnliche Jahre zurück. Auch Wahlen und Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Unter den Ausgezeichneten war Wilhelm Horst, der bereits seit 60 Jahren der Feuerwehr angehört. Trotz der Pandemie seit die Einsatzbereitschaft der Löschgruppe stets gegeben gewesen, berichtete Todeskino. Dienste wurden in Kleingruppen oder Online abgehalten. Das Gerätehaus in Veltheim wurde 2021 im April, Mai und Dezember als Impfzentrum für die gesamte Feuerwehr Porta Westfalica genutzt. Die Zusammenarbeit mit dem mobilen Impfteam des Kreises sei sehr gut gewesen und die Aktionen seien gut angenommen worden, so der Löschgruppenführer. Mit 51 Einsätzen war 2020 eines der intensivsten Jahre der Löschgruppe. 2021 erfolgten 34 Alarmierungen. Zu den Einsatzschwerpunkten gehörte die A2, dort ereigneten sich zum Teil schwere Unfälle. Am 16. Mai 2000 befreite die Feuerwehr einen eingeklemmten, schwer verletzten Mann aus dem Führerhaus eines Lastwagens. Die Löschgruppe war hier bis zur Bergung der Fahrzeuge etwa 16 Stunden im Einsatz. Am 4. Dezember 2020 wurde die Löschgruppe zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der A2 alarmiert. Dabei war eine Autofahrerin schwer verletzt und ein Hund getötet worden. Auf dem Rückweg von diesem Einsatz musste die Feuerwehr eine leblose Person nach Suizid aus einem Lastwagen bergen. Das Jahr 2021 begann am 9. Januar mit einem schweren Verkehrsunfall auf der A2, mehrere Personen wurden verletzt, ein Mensch starb im Krankenhaus. Am Abend des gleichen Tages musste die Löschgruppe einen Brand in einem Wohnhaus an der Ravensberger Straße bekämpfen. Ein tragischer Unglücksfall ereignete sich am 1. April 2021: Beim Abkippen von Düngemitteln an der Herrenwiese/Arkstraße geriet die Metallmulde eines Sattelzuges an eine Hochspannungsleitung. Durch den Stromschlag wurden zwei Menschen verletzt, ein junger Mann musste am Einsatzort reanimiert werden und starb im Krankenhaus. In Espelkamp waren am 27. September 2021 bei Baggerarbeiten Munitionsreste beschädigt worden. Hier übernahm die Löschgruppen-Sondereinheit „Erkunder“ bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes Messungen vor. Auf der Jahreshauptversammlung freute sich Löschgruppenführer Ralf Todeskino über zwölf Neuaufnahmen, darunter mehrere Übertritte aus der Jugendfeuerwehr und einige Wiedereintritte. Die Jugendfeuerwehr war durch die Pandemie und deren Folgen stark beeinträchtigt und hofft nun auf Normalität. Der Dienstbetrieb unter Leitung von Florian Todeskino ist wieder gestartet. Die Feuerwehrleitung zeichneten auch mehrere Jubilare aus: Wolfgang Pauser für 40 Jahre, Reinhard Höwener für 50 Jahre und Wilhelm Horst für 60 Jahre Mitgliedschaft. Finn Kuhlmann, Thomas Janssen, Florian Todeskino, Leonie Wever und Lucas Möller erhielten ihre Urkunden für bestandene Lehrgänge. Jan Schlensker nahm 2021 erfolgreich an einem Lehrgang für Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster teil.

Das Gerätehaus als Impfzentrum: Löschgruppe Veltheim-Möllbergen bilanziert die anstrengende Pandemiezeit

Auch Jens Grabbe (links), der Leiter der Portaner Feuerwehr, gratulierte den Jubilaren Reinhard Höwener (50 Jahre, 4. von links), Wilhelm Horst (60 Jahre, 6. von links) und Wolfgang Pauser (40 Jahre, 5. von rechts. Außerdem auf dem Foto die Löschgruppenführung und erfolgreiche Lehrgangsteilnehmer. Foto: Feuerwehr Porta/ Michael Horst/privat

Porta Westfalica-Veltheim (mt/dh). In der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Veltheim-Möllbergen blickte Löschgruppenführer Ralf Todeskino auf zwei einsatzreiche und außergewöhnliche Jahre zurück. Auch Wahlen und Ehrungen standen auf der Tagesordnung. Unter den Ausgezeichneten war Wilhelm Horst, der bereits seit 60 Jahren der Feuerwehr angehört.

Trotz der Pandemie seit die Einsatzbereitschaft der Löschgruppe stets gegeben gewesen, berichtete Todeskino. Dienste wurden in Kleingruppen oder Online abgehalten.

Das Gerätehaus in Veltheim wurde 2021 im April, Mai und Dezember als Impfzentrum für die gesamte Feuerwehr Porta Westfalica genutzt. Die Zusammenarbeit mit dem mobilen Impfteam des Kreises sei sehr gut gewesen und die Aktionen seien gut angenommen worden, so der Löschgruppenführer.


Mit 51 Einsätzen war 2020 eines der intensivsten Jahre der Löschgruppe. 2021 erfolgten 34 Alarmierungen. Zu den Einsatzschwerpunkten gehörte die A2, dort ereigneten sich zum Teil schwere Unfälle. Am 16. Mai 2000 befreite die Feuerwehr einen eingeklemmten, schwer verletzten Mann aus dem Führerhaus eines Lastwagens. Die Löschgruppe war hier bis zur Bergung der Fahrzeuge etwa 16 Stunden im Einsatz.

Am 4. Dezember 2020 wurde die Löschgruppe zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der A2 alarmiert. Dabei war eine Autofahrerin schwer verletzt und ein Hund getötet worden. Auf dem Rückweg von diesem Einsatz musste die Feuerwehr eine leblose Person nach Suizid aus einem Lastwagen bergen.

Das Jahr 2021 begann am 9. Januar mit einem schweren Verkehrsunfall auf der A2, mehrere Personen wurden verletzt, ein Mensch starb im Krankenhaus. Am Abend des gleichen Tages musste die Löschgruppe einen Brand in einem Wohnhaus an der Ravensberger Straße bekämpfen.

Ein tragischer Unglücksfall ereignete sich am 1. April 2021: Beim Abkippen von Düngemitteln an der Herrenwiese/Arkstraße geriet die Metallmulde eines Sattelzuges an eine Hochspannungsleitung. Durch den Stromschlag wurden zwei Menschen verletzt, ein junger Mann musste am Einsatzort reanimiert werden und starb im Krankenhaus.

In Espelkamp waren am 27. September 2021 bei Baggerarbeiten Munitionsreste beschädigt worden. Hier übernahm die Löschgruppen-Sondereinheit „Erkunder“ bis zum Eintreffen des Kampfmittelräumdienstes Messungen vor.

Auf der Jahreshauptversammlung freute sich Löschgruppenführer Ralf Todeskino über zwölf Neuaufnahmen, darunter mehrere Übertritte aus der Jugendfeuerwehr und einige Wiedereintritte. Die Jugendfeuerwehr war durch die Pandemie und deren Folgen stark beeinträchtigt und hofft nun auf Normalität. Der Dienstbetrieb unter Leitung von Florian Todeskino ist wieder gestartet.

Die Feuerwehrleitung zeichneten auch mehrere Jubilare aus: Wolfgang Pauser für 40 Jahre, Reinhard Höwener für 50 Jahre und Wilhelm Horst für 60 Jahre Mitgliedschaft.

Finn Kuhlmann, Thomas Janssen, Florian Todeskino, Leonie Wever und Lucas Möller erhielten ihre Urkunden für bestandene Lehrgänge. Jan Schlensker nahm 2021 erfolgreich an einem Lehrgang für Zugführer am Institut der Feuerwehr in Münster teil.

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