Christlicher Schulförderverein: „Kita-Pläne nicht entscheidend für Gesamtprojekt“ Porta Westfalica (dh). Die Kindergartenpläne am früheren Berghotel sind laut Mitteilung des Christlichen Schulfördervereins FES Minden nicht entscheidend für das Gesamtprojekt des Vereins. „Wenn wir mit unserem Angebot nicht gewünscht sind, könnten wir es auch sein lassen. An dieser Frage sollten das Projekt und die Zustimmung der Politik zur notwendigen Änderung des Bebauungsplanes nicht scheitern“, teilt der Verein mit. Er reagiert damit auf Bedenken der Wählergemeinschaft Porta (WP). Diese hatte Leitlinien für die Träger von Portaner Kitas gefordert. So tauchte in der WP die Frage auf, „ob eine monokonfessionell geprägte Glaubenserziehung gewillt ist, mit offeneren Konzepten umzugehen, die Vielfalt und Verschiedenheit in den Mittelpunkt ihres Bildungsverständnisses stellen“. Der Erwerb der Berghotelimmobilie durch den Christlichen Schulförderverein hängt wesentlich mit der Aufstellung des Bebauungsplanes ab (Sitzung am heutigen Dienstag an 16.30 Uhr im Gymnasiums). Der Verein möchte auf dem Gelände unter anderem Seniorenwohnungen, eine ambulante Pflegeeinrichtung, Arztpraxen und Büroräume unterbringen. Auch eine Kindertagesstätte wurde beantragt. Obgleich sich der Verein nicht an die Kita-Pläne klammert, ist ihm die Erläuterung wichtig, dass „unsere Bildungseinrichtungen allen Familien und Kindern offen stehen, unabhängig von sozialer Herkunft, Kultur oder Religion“. Der religionspädagogische Ansatz, der wie in anderen evangelischen Einrichtungen biblische Erzählungen, Andachten, Gebete und gelegentliche Gottesdienste beinhalte, sei nur einer von mehreren Schwerpunkten. Im Hinblick auf die Bedarfsplanungen der Kommune wolle der Verein helfen, Kita-Plätze zu schaffen. „Unser Engagement im Bildungsbereich ist in Porta Westfalica jedoch ausschließlich auf den Elementarbereich ausgerichtet, wir planen keine Erweiterung im Bereich der Schulen.“

Christlicher Schulförderverein: „Kita-Pläne nicht entscheidend für Gesamtprojekt“

Was passiert mit dem Berghotel?: Der Christliche Schulförderverein möchte dort unter anderem Seniorenwohnungen, Arztpraxen und Büroräume unterbringen. MT-Foto: Alex Lehn © dhaunhorst

Porta Westfalica (dh). Die Kindergartenpläne am früheren Berghotel sind laut Mitteilung des Christlichen Schulfördervereins FES Minden nicht entscheidend für das Gesamtprojekt des Vereins. „Wenn wir mit unserem Angebot nicht gewünscht sind, könnten wir es auch sein lassen. An dieser Frage sollten das Projekt und die Zustimmung der Politik zur notwendigen Änderung des Bebauungsplanes nicht scheitern“, teilt der Verein mit.

Er reagiert damit auf Bedenken der Wählergemeinschaft Porta (WP). Diese hatte Leitlinien für die Träger von Portaner Kitas gefordert. So tauchte in der WP die Frage auf, „ob eine monokonfessionell geprägte Glaubenserziehung gewillt ist, mit offeneren Konzepten umzugehen, die Vielfalt und Verschiedenheit in den Mittelpunkt ihres Bildungsverständnisses stellen“.

Der Erwerb der Berghotelimmobilie durch den Christlichen Schulförderverein hängt wesentlich mit der Aufstellung des Bebauungsplanes ab (Sitzung am heutigen Dienstag an 16.30 Uhr im Gymnasiums). Der Verein möchte auf dem Gelände unter anderem Seniorenwohnungen, eine ambulante Pflegeeinrichtung, Arztpraxen und Büroräume unterbringen. Auch eine Kindertagesstätte wurde beantragt. Obgleich sich der Verein nicht an die Kita-Pläne klammert, ist ihm die Erläuterung wichtig, dass „unsere Bildungseinrichtungen allen Familien und Kindern offen stehen, unabhängig von sozialer Herkunft, Kultur oder Religion“. Der religionspädagogische Ansatz, der wie in anderen evangelischen Einrichtungen biblische Erzählungen, Andachten, Gebete und gelegentliche Gottesdienste beinhalte, sei nur einer von mehreren Schwerpunkten. Im Hinblick auf die Bedarfsplanungen der Kommune wolle der Verein helfen, Kita-Plätze zu schaffen. „Unser Engagement im Bildungsbereich ist in Porta Westfalica jedoch ausschließlich auf den Elementarbereich ausgerichtet, wir planen keine Erweiterung im Bereich der Schulen.“

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