CDU will Bustickets für Kinder ohne Kilometergrenze Porta Westfalica (dh). Bustickets für alle Kinder in Porta ohne Kilometergrenzen – das ist eine Forderung im Wahlprogramm, das die Portaner CDU vor einigen Tagen beschlossen hat. Sie möchte außerdem WLAN-Hotspots an zentralen Punkten der Stadt und eine verstärkte Digitalisierung der Schulen sowie die Übertragung von Ratssitzungen als Online-Stream. Das Wahlprogramm sei in einem wochenlangen Verfahren mit zahlreichen Video-Konferenzen entwickelt worden, berichtet die Partei. Die Programmkommission hatte die Ergebnisse gebündelt und thematisch strukturiert. In der abschließenden erweiterten Stadtverbandssitzung, zu der auch alle Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen waren, zeigte sich die Stadtverbandsvorsitzende Inga Bruckschen begeistert vom „großen Engagement“ aller Beteiligten und betonte: „Das war eine echte Teamleistung unter schwierigen Rahmenbedingungen.“ Die CDU wolle Porta neu aufstellen. Der Wahlslogan dazu laute: „Wir leben Porta!“ Die Autoren erhielten laut CDU-Mitteilung hundertprozentige Zustimmung zum Wahlprogramm. Abrufbar sind die einzelnen Punkte online unter https://cdu-porta-westfalica.de/22_137_Wahlprogramm.html. „Dieses Programm zeigt die Chancen, die Porta hat, und wie wir sie nutzen und umsetzen wollen“, erklärt die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Dr. Sonja Gerlach, die auch von der FDP unterstützt wird. Die Corona-Pandemie erfordere viele Veränderungen; in vielen Bereichen der Kommunalpolitik müsse umgedacht werden. Ein „Weiter so“ könne sich die Stadt nicht leisten, meint Gerlach. „Hier ist zu viel liegengeblieben. Die Menschen in Porta haben ein Recht auf mehr politische Unterstützung. Das fängt bei Digitalisierung und Bildung an, das braucht ein neues Handeln bei der Wirtschaftsförderung für ein wirtschaftsstarkes Porta und muss neue Initiativen für den Tourismus hervorbringen.“ Im Wahlprogramm spielen auch Umweltthemen eine Rolle. So möchten sich die Christdemokraten für deutlich mehr Blühstreifen und gezielte Aufforstung einsetzen und die Versiegelung von Flächen vermindern. Städtische Gebäude sollen Solar- und Photovoltaik für den Eigengebrauch erhalten. CDU-Fraktionsvorsitzender Kurt Baberske machte an den drei zentralen Themen Digitalisierung, Wirtschaft und Bildung beispielhaft deutlich, welche Potenziale dafür in Porta Westfalica vorhanden sind. Dabei übte er auch Kritik an politischen Mitbewerbern, die trotz der Mehrheit im Rat viele Prozesse nicht adäquat gestaltet hätten.

CDU will Bustickets für Kinder ohne Kilometergrenze

Porta Westfalica (dh). Bustickets für alle Kinder in Porta ohne Kilometergrenzen – das ist eine Forderung im Wahlprogramm, das die Portaner CDU vor einigen Tagen beschlossen hat. Sie möchte außerdem WLAN-Hotspots an zentralen Punkten der Stadt und eine verstärkte Digitalisierung der Schulen sowie die Übertragung von Ratssitzungen als Online-Stream.

Das Wahlprogramm sei in einem wochenlangen Verfahren mit zahlreichen Video-Konferenzen entwickelt worden, berichtet die Partei. Die Programmkommission hatte die Ergebnisse gebündelt und thematisch strukturiert. In der abschließenden erweiterten Stadtverbandssitzung, zu der auch alle Kandidatinnen und Kandidaten eingeladen waren, zeigte sich die Stadtverbandsvorsitzende Inga Bruckschen begeistert vom „großen Engagement“ aller Beteiligten und betonte: „Das war eine echte Teamleistung unter schwierigen Rahmenbedingungen.“ Die CDU wolle Porta neu aufstellen. Der Wahlslogan dazu laute: „Wir leben Porta!“

Die Autoren erhielten laut CDU-Mitteilung hundertprozentige Zustimmung zum Wahlprogramm. Abrufbar sind die einzelnen Punkte online unter https://cdu-porta-westfalica.de/22_137_Wahlprogramm.html.

„Dieses Programm zeigt die Chancen, die Porta hat, und wie wir sie nutzen und umsetzen wollen“, erklärt die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Dr. Sonja Gerlach, die auch von der FDP unterstützt wird. Die Corona-Pandemie erfordere viele Veränderungen; in vielen Bereichen der Kommunalpolitik müsse umgedacht werden. Ein „Weiter so“ könne sich die Stadt nicht leisten, meint Gerlach. „Hier ist zu viel liegengeblieben. Die Menschen in Porta haben ein Recht auf mehr politische Unterstützung. Das fängt bei Digitalisierung und Bildung an, das braucht ein neues Handeln bei der Wirtschaftsförderung für ein wirtschaftsstarkes Porta und muss neue Initiativen für den Tourismus hervorbringen.“

Im Wahlprogramm spielen auch Umweltthemen eine Rolle. So möchten sich die Christdemokraten für deutlich mehr Blühstreifen und gezielte Aufforstung einsetzen und die Versiegelung von Flächen vermindern. Städtische Gebäude sollen Solar- und Photovoltaik für den Eigengebrauch erhalten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Kurt Baberske machte an den drei zentralen Themen Digitalisierung, Wirtschaft und Bildung beispielhaft deutlich, welche Potenziale dafür in Porta Westfalica vorhanden sind. Dabei übte er auch Kritik an politischen Mitbewerbern, die trotz der Mehrheit im Rat viele Prozesse nicht adäquat gestaltet hätten.

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