Burger King Ade: Neue Pläne für Grundstück in Holtrup Thomas Lieske Porta Westfalica-Holtrup. Benzin statt Fastfood: So lauten die neuen Pläne für das unbebaute Gewerbegrundstück an der Holtruper Straße. Zuletzt hatte die Fastfood-Kette Burger King Absichten erklärt, auf dem Areal „die modernste Filiale Deutschlands“ bauen zu wollen. Doch diese Pläne sind offenbar wieder vom Tisch. Denn vor Kurzem stellte Oliver Flöck, Leiter Netzentwicklung der team-Tankstellen in Deutschland, dem Ausschuss für Planung und Umwelt neue Ideen für einen Tankstellenbetrieb an dieser Stelle vor. Dass die Burger King-Pläne gescheitert sind, könnte unter anderem daran liegen, dass Portas Politik keinen Pylonen an dieser Stelle haben will. Für die Fastfood-Kette wäre ein solcher Werbeträger direkt an der Autobahn allerdings Bedingung gewesen, um zu bauen. Was die Ausschussmitglieder besonders freut: Laut Flöck würde die team AG auf einen solchen Pylonen verzichten können. Geplant sind mehrere Zapfsäulen, unter anderem eine für Lkw und Busse mit entsprechender Durchfahrtshöhe. Auch ein 140 Quadratmeter großer Tankstellenshop mit vornehmlich regionaler Ware gehört zum Konzept des Unternehmens, das eine solche Tankstelle in näherer Umgebung nach eigenen Aussagen noch nicht betreibt. Auch Ladesäulen für Elektro-Autos sind vorgesehen – ein weiterer Pluspunkt für die Ausschussmitglieder, denn immerhin hat sich die Stadt den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. Auf Spielautomaten werde das Unternehmen, so Oliver Flöck auf Nachfrage aus dem Ausschuss, definitiv verzichten. Vielmehr gehe es darum, Teil der Nahversorgung direkt an der A2 zu werden. Es gebe auch wenige Lkw-Stellplätze, dazu zwei Duschen und Toiletten für Fernfahrer. „Wir wollen aber keine Konkurrenz zum gegenüberliegenden Autohof schaffen“, betont Flöck. Eine Waschanlage soll das Angebot auf dem Tankplatz ergänzen. Auf dem geplanten Baugelände liegen derzeit noch zahlreiche kostenlose Parkplätze für Pendler, die an der A2-Auffahrt Fahrgemeinschaften bilden. Deren Erhalt beziehungsweise Neubau ist dem Ausschuss wichtig. Laut Oliver Flöck soll es dafür „auf jeden Fall“ eine Lösung geben. Portas Technischer Beigeordnete Stefan Mohme könnte sich vorstellen, einen Teil der alten Parkplätze zu erhalten und einige neue im Bereich der Lkw-Stellplätze zu schaffen, die vorgesehen sind. Zudem gibt es auf dem derzeit noch ungeteilten Gewerbegrundstück Platz am Rand. Ursprünglich gab es vom Investor Iden, dort ein Hotel mit über 40 Zimmern zu schaffen und eine Spielhalle zu integrieren. Was mit diesen Plänen ist – die Spielhalle stieß bereits auf großen Widerstand (MT beichtete) –, könne Oliver Flöck nicht sagen. „Das ist Sache des Investors, nicht unseres Unternehmens.“ Die Idee aus dem Ausschuss: Auf diesen Flächen Ladesäulen für E-Autos und weitere Pendlerparkplätze schaffen. Die Stadt hat großes Interesse daran, dass dieses Grundstück entwickelt wird. Denn der Investor habe zugesagt, eine Straße zu bauen, die nicht nur dieses Areal, sondern als zweite Zufahrt das gesamte Gewerbegebiet erschließen soll. So könnte der Rehwinkel, derzeit Hauptzufahrt für den Lastwagenverkehr, entlastet werden. Für Fußgänger, erklärt Mohme auf Nachfrage aus dem Ausschuss, werde es auf der Holtruper Straße eine Querungshilfe – übrigens keine Ampel – geben. Gespräche dazu habe es bereits mit Straßen NRW gegeben. Außerdem soll es einen Gehweg entlang der neuen Straße geben, damit auch Fußgänger und Radfahrer die Tankstelle relativ gefahrlos erreichen können. Wann es zur Umsetzung der Pläne kommt und ob die Tankstelle als endgültiges Konzept dient, blieb unklar.

Burger King Ade: Neue Pläne für Grundstück in Holtrup

Noch ist das Grundstück an der Holtruper Straße unbebaut. Die Pläne für eine Burger King-Filiale sind offenbar Geschichte – jetzt soll dort eine Tankstelle hin. Die Pendlerparkplätze sollen bleiben. © Foto: Gisela Schwarze

Porta Westfalica-Holtrup. Benzin statt Fastfood: So lauten die neuen Pläne für das unbebaute Gewerbegrundstück an der Holtruper Straße. Zuletzt hatte die Fastfood-Kette Burger King Absichten erklärt, auf dem Areal „die modernste Filiale Deutschlands“ bauen zu wollen. Doch diese Pläne sind offenbar wieder vom Tisch. Denn vor Kurzem stellte Oliver Flöck, Leiter Netzentwicklung der team-Tankstellen in Deutschland, dem Ausschuss für Planung und Umwelt neue Ideen für einen Tankstellenbetrieb an dieser Stelle vor.

Dass die Burger King-Pläne gescheitert sind, könnte unter anderem daran liegen, dass Portas Politik keinen Pylonen an dieser Stelle haben will. Für die Fastfood-Kette wäre ein solcher Werbeträger direkt an der Autobahn allerdings Bedingung gewesen, um zu bauen. Was die Ausschussmitglieder besonders freut: Laut Flöck würde die team AG auf einen solchen Pylonen verzichten können.

Geplant sind mehrere Zapfsäulen, unter anderem eine für Lkw und Busse mit entsprechender Durchfahrtshöhe. Auch ein 140 Quadratmeter großer Tankstellenshop mit vornehmlich regionaler Ware gehört zum Konzept des Unternehmens, das eine solche Tankstelle in näherer Umgebung nach eigenen Aussagen noch nicht betreibt. Auch Ladesäulen für Elektro-Autos sind vorgesehen – ein weiterer Pluspunkt für die Ausschussmitglieder, denn immerhin hat sich die Stadt den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. Auf Spielautomaten werde das Unternehmen, so Oliver Flöck auf Nachfrage aus dem Ausschuss, definitiv verzichten. Vielmehr gehe es darum, Teil der Nahversorgung direkt an der A2 zu werden. Es gebe auch wenige Lkw-Stellplätze, dazu zwei Duschen und Toiletten für Fernfahrer. „Wir wollen aber keine Konkurrenz zum gegenüberliegenden Autohof schaffen“, betont Flöck. Eine Waschanlage soll das Angebot auf dem Tankplatz ergänzen.

Auf dem geplanten Baugelände liegen derzeit noch zahlreiche kostenlose Parkplätze für Pendler, die an der A2-Auffahrt Fahrgemeinschaften bilden. Deren Erhalt beziehungsweise Neubau ist dem Ausschuss wichtig. Laut Oliver Flöck soll es dafür „auf jeden Fall“ eine Lösung geben. Portas Technischer Beigeordnete Stefan Mohme könnte sich vorstellen, einen Teil der alten Parkplätze zu erhalten und einige neue im Bereich der Lkw-Stellplätze zu schaffen, die vorgesehen sind. Zudem gibt es auf dem derzeit noch ungeteilten Gewerbegrundstück Platz am Rand. Ursprünglich gab es vom Investor Iden, dort ein Hotel mit über 40 Zimmern zu schaffen und eine Spielhalle zu integrieren. Was mit diesen Plänen ist – die Spielhalle stieß bereits auf großen Widerstand (MT beichtete) –, könne Oliver Flöck nicht sagen. „Das ist Sache des Investors, nicht unseres Unternehmens.“ Die Idee aus dem Ausschuss: Auf diesen Flächen Ladesäulen für E-Autos und weitere Pendlerparkplätze schaffen.

Die Stadt hat großes Interesse daran, dass dieses Grundstück entwickelt wird. Denn der Investor habe zugesagt, eine Straße zu bauen, die nicht nur dieses Areal, sondern als zweite Zufahrt das gesamte Gewerbegebiet erschließen soll. So könnte der Rehwinkel, derzeit Hauptzufahrt für den Lastwagenverkehr, entlastet werden. Für Fußgänger, erklärt Mohme auf Nachfrage aus dem Ausschuss, werde es auf der Holtruper Straße eine Querungshilfe – übrigens keine Ampel – geben. Gespräche dazu habe es bereits mit Straßen NRW gegeben. Außerdem soll es einen Gehweg entlang der neuen Straße geben, damit auch Fußgänger und Radfahrer die Tankstelle relativ gefahrlos erreichen können.

Wann es zur Umsetzung der Pläne kommt und ob die Tankstelle als endgültiges Konzept dient, blieb unklar.

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