Bundesgerichtshof bestätigt: Portaner muss wegen Vergewaltigung acht Jahre in Haft Nils Middelhauve Porta Westfalica/Bielefeld. Im März dieses Jahrs hatte das Bielefelder Landgericht einen 23 Jahre alten Mann aus Porta Westfalica wegen Vergewaltigung, vorsätzlicher Körperverletzung sowie sexuellen Übergriffs zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat dieses Urteil nun bestätigt. Der 23-Jährige hatte 2018 in seinem Elternhaus eine junge Frau, die er über das Internet kennengelernt hatte, gegen deren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen und misshandelt. Im vergangenen Jahr zwang er in Bad Oeynhausen eine damals 18 Jahre alte Internetbekanntschaft, in einer Unterführung sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Schließlich folgte der Mann im Juni 2019 nach einem Disco-Besuch einer 23 Jahre alten Frau und fragte nach spontanem Sex. Als die Angesprochene auf diesen Wunsch nicht eingehen wollte, zerrte er sie in ein Gebüsch und vergewaltigte sie. In dem mehrmonatigen Verfahren vor der XX. Großen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts hatte der Angeklagte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestritten: Sämtliche sexuelle Handlungen seien stets einvernehmlich vorgenommen worden, so seine Einlassung. Während des laufenden Prozesses hatten sich weitere Frauen an die Justiz gewendet, die ähnliche Erfahrungen mit dem Mann aus Porta Westfalica zu berichten wussten. Das Landgericht verurteilte den 23-Jährigen schließlich im März zu acht Jahren Gefängnis, verzichtete aber auf die von der Staatsanwaltschaft beantragte Anordnung der Sicherungsverwahrung. Der BGH verwarf nun die Revision des Angeklagten und bestätigte die erstinstanzliche Entscheidung. Das Urteil ist somit rechtskräftig.

Bundesgerichtshof bestätigt: Portaner muss wegen Vergewaltigung acht Jahre in Haft

Das Landgericht Bielefeld hatte einen Portaner zu acht Jahren Haft verurteilt. Das hat der Bundesgerichtshof nun bestätigt. Foto: MT-Archiv © MT-Archiv

Porta Westfalica/Bielefeld. Im März dieses Jahrs hatte das Bielefelder Landgericht einen 23 Jahre alten Mann aus Porta Westfalica wegen Vergewaltigung, vorsätzlicher Körperverletzung sowie sexuellen Übergriffs zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat dieses Urteil nun bestätigt.

Der 23-Jährige hatte 2018 in seinem Elternhaus eine junge Frau, die er über das Internet kennengelernt hatte, gegen deren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen und misshandelt. Im vergangenen Jahr zwang er in Bad Oeynhausen eine damals 18 Jahre alte Internetbekanntschaft, in einer Unterführung sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Schließlich folgte der Mann im Juni 2019 nach einem Disco-Besuch einer 23 Jahre alten Frau und fragte nach spontanem Sex. Als die Angesprochene auf diesen Wunsch nicht eingehen wollte, zerrte er sie in ein Gebüsch und vergewaltigte sie.

In dem mehrmonatigen Verfahren vor der XX. Großen Strafkammer des Bielefelder Landgerichts hatte der Angeklagte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestritten: Sämtliche sexuelle Handlungen seien stets einvernehmlich vorgenommen worden, so seine Einlassung. Während des laufenden Prozesses hatten sich weitere Frauen an die Justiz gewendet, die ähnliche Erfahrungen mit dem Mann aus Porta Westfalica zu berichten wussten.

Das Landgericht verurteilte den 23-Jährigen schließlich im März zu acht Jahren Gefängnis, verzichtete aber auf die von der Staatsanwaltschaft beantragte Anordnung der Sicherungsverwahrung. Der BGH verwarf nun die Revision des Angeklagten und bestätigte die erstinstanzliche Entscheidung. Das Urteil ist somit rechtskräftig.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Porta Westfalica