Bürgerinitiative Bigtab macht Front gegen ICE-Neubaustrecke Porta Westfalica (Ly). Der Widerstand formiert sich. Etwa 150 Menschen haben am Samstag in Möllbergen gegen eine mögliche ICE-Neubaustrecke durch Teile von Porta Westfalica protestiert. Und das ist erst der Anfang. „Wir wollen eine starke Front gegen den Neubau einer Trasse aufbauen“, kündigte Thomas Rippke an, Sprecher der Bürgerinitiative gegen den trassenfernen Ausbau der Bahn (Bigtab). So soll es in den Ortschaften Ansprechpartner und Teams geben. Als „tolle Aktion“ bezeichnete der Sprecher das Aufstellen und Fotografieren von selbstgebauten roten „Protestkreuzen“, um die Bilder dann im Internet bei Facebook und Instagram zu posten. „Das wird gesehen in Berlin“, glaubt er. Außerdem werden an zehn Stellen in Porta Westfalica große Transparente mit der Aufschrift „Bahn - na klar! Ausbau statt Neubau“ aufgestellt. Auch im benachbarten Vlotho will sich am Mittwoch eine Bürgerinitiative gründen. Alle Initiativen seien miteinander vernetzt, hieß es. Kommunen und heimische Bundestagsabgeordnete sieht die Bigtab bereits auf ihrer Seite. „Wir müssen unsere Abgeordneten in Berlin unterstützen. Sie sind alle der gleichen Meinung“, sagte Rippke. Von einer Neubaustrecke Hannover-Bielefeld, auf der ICE mit bis zu 300 Stundenkilometern unterwegs wären, könnte der Portaner Süden nach Einschätzung Rippkes „extremst betroffen“ sein. In diesen Dörfern leben zusammen etwa 8000 Menschen. Die Neubaustrecke könnte Kleinenbremen streifen und dann über Lohfeld, Eisbergen, Veltheim und Möllbergen in Richtung Vlotho verlaufen. Für die Bigtab kommt nur ein trassennaher Ausbau der bestehenden Bahnstrecke in Frage.

Bürgerinitiative Bigtab macht Front gegen ICE-Neubaustrecke

Zeichen des Widerstandes: Viele Teilnehmer der Demonstration hatten rote „Protestkreuze“ dabei, die später aufgestellt, fotografiert und in sozialen Netzwerken gepostet werden sollen. © Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica (Ly). Der Widerstand formiert sich. Etwa 150 Menschen haben am Samstag in Möllbergen gegen eine mögliche ICE-Neubaustrecke durch Teile von Porta Westfalica protestiert. Und das ist erst der Anfang.

„Wir wollen eine starke Front gegen den Neubau einer Trasse aufbauen“, kündigte Thomas Rippke an, Sprecher der Bürgerinitiative gegen den trassenfernen Ausbau der Bahn (Bigtab). So soll es in den Ortschaften Ansprechpartner und Teams geben.

Als „tolle Aktion“ bezeichnete der Sprecher das Aufstellen und Fotografieren von selbstgebauten roten „Protestkreuzen“, um die Bilder dann im Internet bei Facebook und Instagram zu posten. „Das wird gesehen in Berlin“, glaubt er. Außerdem werden an zehn Stellen in Porta Westfalica große Transparente mit der Aufschrift „Bahn - na klar! Ausbau statt Neubau“ aufgestellt.

Auch im benachbarten Vlotho will sich am Mittwoch eine Bürgerinitiative gründen. Alle Initiativen seien miteinander vernetzt, hieß es. Kommunen und heimische Bundestagsabgeordnete sieht die Bigtab bereits auf ihrer Seite. „Wir müssen unsere Abgeordneten in Berlin unterstützen. Sie sind alle der gleichen Meinung“, sagte Rippke.

Von einer Neubaustrecke Hannover-Bielefeld, auf der ICE mit bis zu 300 Stundenkilometern unterwegs wären, könnte der Portaner Süden nach Einschätzung Rippkes „extremst betroffen“ sein. In diesen Dörfern leben zusammen etwa 8000 Menschen. Die Neubaustrecke könnte Kleinenbremen streifen und dann über Lohfeld, Eisbergen, Veltheim und Möllbergen in Richtung Vlotho verlaufen. Für die Bigtab kommt nur ein trassennaher Ausbau der bestehenden Bahnstrecke in Frage.

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