Bob Dylan in allen Facetten: Zwei Konzertabende zu Ehren des Altmeisters Porta Westfalica-Kleinenbremen (jp). Für Fans von Bob Dylan kann es am vergangenen Wochenende eigentlich kein anderes Ziel als die „Möbelei“ in Kleinenbremen gegeben haben: Im Veranstaltungssaal der ehemaligen „Schönen Aussicht“ erwiesen an zwei Abenden die Schaumburg All Stars Bob Dylan live die Ehre. Erwartungsgemäß hieß es auch aufgrund des coronabedingt eingeschränkten Platzangebots an beiden Konzertterminen „Sold out“. Das Musiker-Kollektiv vermittelte in stets wechselnder Besetzung sowie mit komplett unterschiedlichem Programm unter dem Titel „A tribute to Bob Dylan“ einen Eindruck von dem schier unglaublich großen, vielseitigen Werk des in diesem Jahr 80 Jahre alt gewordenen Rock- und Folk-Altmeisters. Organisator George Kochbeck hatte gleich mehrere illustre Gaststars aufgefahren, darunter Pop-Sänger Phill Edwards aus Hamburg, mit dem Kochbeck einst in den 80ern als „Georgie Red“ die Songs „Help the man“ und „If I say stop“ in die Charts katapultierte; die US-amerikanische Blues-Sängerin Kellie Rucker sowie Radio-Legende Ecki Stieg, seit den 80ern bekannt als Moderator der Kultsendung „Grenzwellen“. Dass ursprünglich von Bob Dylan geschriebene Songs als Cover-Versionen anderer Rock-Künstler oftmals viel bekannter und auch besser wurden, wissen die meisten durch Klassiker wie „All along the watchtower“ von Jimi Hendrix, „Hey Mr. Tambourine Man“ von den Byrds oder „Mighty Quinn“ von Manfred Mann. George Kochbeck & Co. hatten an den beiden Möbelei-Abenden jedoch auch wieder eine Vielzahl deutlich weniger bekannter Song-Perlen aus der Feder Dylans im Gepäck, und das in Versionen von Künstlern, von denen man es kaum erwartet hätte, ausgerechnet Dylan zu covern. Wie zum Beispiel „Death is not the end“ in der Fassung von Nick Cave und Kylie Minogue, „Things have changed“ in der Version von Curtis Stigers oder „Hard rain’s gonna fall“ in der Version von Bryan Ferry. „Möbelei“-Gastgeber Steve Smith erwies sich mit seiner Akustik-Band und Songs wie „The times there a-changing“, „Masters of war“ oder „Chimes of freedom“ als Kenner und Fan der frühen Protestphase von Bob Dylan. Mit der nahezu unbekannten, ungemein gefühlvollen Ballade „Dark eyes“ vom 1985 veröffentlichten Dylan-Album „Empire Burlesque“ wartete Theresa-Marie Hetzel auf, die ansonsten an beiden Abenden an der Violine zu erleben war. Als große Hommage an den im November verstorbenen heimischen Blues-Veteranen White Man Molle interpretierten die Schaumburg Allstars dessen Version von Dylans „All along the cove“. Möglich geworden waren die beiden Konzertabende durch das großzügige Engagement einer Vielzahl von Sponsoren.

Bob Dylan in allen Facetten: Zwei Konzertabende zu Ehren des Altmeisters

Zu Ehren Dylans in der „Möbelei“: Gitarrist Olli Schröder (links) und Radio-Ikone Ecki Stieg. Foto: Johannes Pietsch

Porta Westfalica-Kleinenbremen (jp). Für Fans von Bob Dylan kann es am vergangenen Wochenende eigentlich kein anderes Ziel als die „Möbelei“ in Kleinenbremen gegeben haben: Im Veranstaltungssaal der ehemaligen „Schönen Aussicht“ erwiesen an zwei Abenden die Schaumburg All Stars Bob Dylan live die Ehre. Erwartungsgemäß hieß es auch aufgrund des coronabedingt eingeschränkten Platzangebots an beiden Konzertterminen „Sold out“.

Das Musiker-Kollektiv vermittelte in stets wechselnder Besetzung sowie mit komplett unterschiedlichem Programm unter dem Titel „A tribute to Bob Dylan“ einen Eindruck von dem schier unglaublich großen, vielseitigen Werk des in diesem Jahr 80 Jahre alt gewordenen Rock- und Folk-Altmeisters.

Organisator George Kochbeck hatte gleich mehrere illustre Gaststars aufgefahren, darunter Pop-Sänger Phill Edwards aus Hamburg, mit dem Kochbeck einst in den 80ern als „Georgie Red“ die Songs „Help the man“ und „If I say stop“ in die Charts katapultierte; die US-amerikanische Blues-Sängerin Kellie Rucker sowie Radio-Legende Ecki Stieg, seit den 80ern bekannt als Moderator der Kultsendung „Grenzwellen“.

Malina Reckordt

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Dass ursprünglich von Bob Dylan geschriebene Songs als Cover-Versionen anderer Rock-Künstler oftmals viel bekannter und auch besser wurden, wissen die meisten durch Klassiker wie „All along the watchtower“ von Jimi Hendrix, „Hey Mr. Tambourine Man“ von den Byrds oder „Mighty Quinn“ von Manfred Mann. George Kochbeck & Co. hatten an den beiden Möbelei-Abenden jedoch auch wieder eine Vielzahl deutlich weniger bekannter Song-Perlen aus der Feder Dylans im Gepäck, und das in Versionen von Künstlern, von denen man es kaum erwartet hätte, ausgerechnet Dylan zu covern. Wie zum Beispiel „Death is not the end“ in der Fassung von Nick Cave und Kylie Minogue, „Things have changed“ in der Version von Curtis Stigers oder „Hard rain’s gonna fall“ in der Version von Bryan Ferry.

„Möbelei“-Gastgeber Steve Smith erwies sich mit seiner Akustik-Band und Songs wie „The times there a-changing“, „Masters of war“ oder „Chimes of freedom“ als Kenner und Fan der frühen Protestphase von Bob Dylan. Mit der nahezu unbekannten, ungemein gefühlvollen Ballade „Dark eyes“ vom 1985 veröffentlichten Dylan-Album „Empire Burlesque“ wartete Theresa-Marie Hetzel auf, die ansonsten an beiden Abenden an der Violine zu erleben war. Als große Hommage an den im November verstorbenen heimischen Blues-Veteranen White Man Molle interpretierten die Schaumburg Allstars dessen Version von Dylans „All along the cove“.

Möglich geworden waren die beiden Konzertabende durch das großzügige Engagement einer Vielzahl von Sponsoren.

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