Baustelle B482: Arbeiten für Erweiterungsspur in Porta starten Dirk Haunhorst Porta Westfalica-Hausberge. Der offizielle Auftakt zur Erweiterung der B 482 geschieht in einer Nebenstraße. Am Fähranger sind Bauarbeiter damit beschäftigt, die Zufahrt auf der nördlichen Seite zu verbreitern. „Das geschieht provisorisch, damit wir genügend Platz haben, um auf der anderen Seite des Fährangers arbeiten zu können“, sagt Florian Farwick, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen NRW. Die Verkehrsinsel am Fähranger und die Ampel sind der zusätzlichen Fahrspur Bundesstraße im Weg und werden ein gutes Stück in den Fähranger hinein verlagert. Auch die Radien für die Fähranger-Zufahrten und der Fußgängertunnel Im Werder muss angepasst werden. In dieser Phase, die voraussichtlich bis zum Herbst andauert, entsteht auch das Herzstück des Großprojekts: die 700 Meter lange Extraspur in Richtung Autobahn. Bisher stauen sich oft die Fahrzeuge, weil sie von der Weserbrückenrampe auf die Bundesstraße einfädeln müssen. Künftig können Autos und Lastwagen von der Rampe aus geradeaus weiterfahren. Das vermutlich drei Millionen Euro teure Gesamtprojekt umfasst von diesem Herbst an auch die Sanierung von 260 Meter Lärmschutzwand an der Einmündung zur Findelstraße und abschließend die Deckensanierung der B 482 im gesamten 700 Meter langen Abschnitt. Diese Arbeiten enden voraussichtlich im Frühjahr 2021. Das hänge natürlich auch vom Wetter ab, sagt Projektleiter Farwick. Ein richtiger Winter mit entsprechend niedrigen Temperaturen verzögere die Sanierung. Die B 482 bleibt während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar, phasenweise mit Einschränkungen. Eine Sperrung der Bundesstraße, die täglich 30.000 Autos und Lkw nutzen, hätte zwar einerseits die Bauzeit verkürzt, anderseits aber zu chaotischen Verkehrsverhältnissen geführt. Auch der Fähranger, an dem die Feuer- und Rettungswache liegt, bleibt in beide Richtungen offen, zeitweise ist er halbseitig gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung mit der B 482, in der Findelstraße, sind die Auswirkungen stärker zu spüren. Denn wenn die Lärmschutzwand und später die Bundesstraße saniert werden, ist nur die Einfahrt von der B 482 in die Findelstraße möglich, nicht aber die Ausfahrt. Der Verkehr läuft dann über die Vlothoer Straße. Politik und Stadtverwaltung dringen darauf, dass Straßen NRW über die einzelnen Bauabschnitte und Einschränkungen zeitnah und ausführlich informiert. Das geschehe bereits mit Flyern, die an die Anlieger verteilt werden, berichtet Projektleiter Farwick. Wer zudem eine Mail an info@becker-bau.de schickt (Betreff „Anliegerinformation Ausbau 482“), erhält Neuigkeiten zur Baustelle in digitaler Form. Auch auf der B 482 haben wenige hundert Meter hinter der Findelkreuzung in Richtung Autobahn die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau begonnen: Dort wird die Straße (in Richtung Norden/Lerbeck) provisorisch erweitert, um genügend Platz für die Fahrzeuge haben, wenn auf der anderen Seite an der Extraspur gearbeitet wird. Dass bei der Einrichtung von Baustellen nicht immer alles so läuft, wie sich die Verkehrsplaner das ausdenken, zeigte sich gestern Vormittag beim Ortstermin. Denn eigentlich sollen die Lastwagen, die von Norden kommend ins Gewerbegebiet Hausberge wollen, dies über die Platte Weide (Bahnhof) anfahren. Grund: Die Zufahrt zum Fähranger ist wegen der Bauarbeiten derzeit nur im rechten Winkel möglich und deshalb für Lastwagen eigentlich zu eng. Dennoch manövrierten dort am Montag mehrere Fahrer ihre Lkw am wartenden Gegenverkehr vorbei – zuweilen war das eine recht knappe Angelegenheit.

Baustelle B482: Arbeiten für Erweiterungsspur in Porta starten

Florian Farwick ist Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen NRW und betreut die Baustelle an der B 482. MT-Fotos: Dirk Haunhorst

Porta Westfalica-Hausberge. Der offizielle Auftakt zur Erweiterung der B 482 geschieht in einer Nebenstraße. Am Fähranger sind Bauarbeiter damit beschäftigt, die Zufahrt auf der nördlichen Seite zu verbreitern. „Das geschieht provisorisch, damit wir genügend Platz haben, um auf der anderen Seite des Fährangers arbeiten zu können“, sagt Florian Farwick, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen NRW. Die Verkehrsinsel am Fähranger und die Ampel sind der zusätzlichen Fahrspur Bundesstraße im Weg und werden ein gutes Stück in den Fähranger hinein verlagert. Auch die Radien für die Fähranger-Zufahrten und der Fußgängertunnel Im Werder muss angepasst werden.

In dieser Phase, die voraussichtlich bis zum Herbst andauert, entsteht auch das Herzstück des Großprojekts: die 700 Meter lange Extraspur in Richtung Autobahn. Bisher stauen sich oft die Fahrzeuge, weil sie von der Weserbrückenrampe auf die Bundesstraße einfädeln müssen. Künftig können Autos und Lastwagen von der Rampe aus geradeaus weiterfahren.

Blick auf die „Findelkreuzung“. Im Hintergrund ist die Straße Fährange zu sehen. Dort haben Umbauarbeiten begonnen.
Blick auf die „Findelkreuzung“. Im Hintergrund ist die Straße Fährange zu sehen. Dort haben Umbauarbeiten begonnen.

Das vermutlich drei Millionen Euro teure Gesamtprojekt umfasst von diesem Herbst an auch die Sanierung von 260 Meter Lärmschutzwand an der Einmündung zur Findelstraße und abschließend die Deckensanierung der B 482 im gesamten 700 Meter langen Abschnitt. Diese Arbeiten enden voraussichtlich im Frühjahr 2021. Das hänge natürlich auch vom Wetter ab, sagt Projektleiter Farwick. Ein richtiger Winter mit entsprechend niedrigen Temperaturen verzögere die Sanierung.

Die B 482 bleibt während der gesamten Bauzeit in beide Richtungen befahrbar, phasenweise mit Einschränkungen. Eine Sperrung der Bundesstraße, die täglich 30.000 Autos und Lkw nutzen, hätte zwar einerseits die Bauzeit verkürzt, anderseits aber zu chaotischen Verkehrsverhältnissen geführt.

Auch der Fähranger, an dem die Feuer- und Rettungswache liegt, bleibt in beide Richtungen offen, zeitweise ist er halbseitig gesperrt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Kreuzung mit der B 482, in der Findelstraße, sind die Auswirkungen stärker zu spüren. Denn wenn die Lärmschutzwand und später die Bundesstraße saniert werden, ist nur die Einfahrt von der B 482 in die Findelstraße möglich, nicht aber die Ausfahrt. Der Verkehr läuft dann über die Vlothoer Straße.

Politik und Stadtverwaltung dringen darauf, dass Straßen NRW über die einzelnen Bauabschnitte und Einschränkungen zeitnah und ausführlich informiert. Das geschehe bereits mit Flyern, die an die Anlieger verteilt werden, berichtet Projektleiter Farwick. Wer zudem eine Mail an info@becker-bau.de schickt (Betreff „Anliegerinformation Ausbau 482“), erhält Neuigkeiten zur Baustelle in digitaler Form.

Auch auf der B 482 haben wenige hundert Meter hinter der Findelkreuzung in Richtung Autobahn die vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau begonnen: Dort wird die Straße (in Richtung Norden/Lerbeck) provisorisch erweitert, um genügend Platz für die Fahrzeuge haben, wenn auf der anderen Seite an der Extraspur gearbeitet wird.

Dass bei der Einrichtung von Baustellen nicht immer alles so läuft, wie sich die Verkehrsplaner das ausdenken, zeigte sich gestern Vormittag beim Ortstermin. Denn eigentlich sollen die Lastwagen, die von Norden kommend ins Gewerbegebiet Hausberge wollen, dies über die Platte Weide (Bahnhof) anfahren. Grund: Die Zufahrt zum Fähranger ist wegen der Bauarbeiten derzeit nur im rechten Winkel möglich und deshalb für Lastwagen eigentlich zu eng. Dennoch manövrierten dort am Montag mehrere Fahrer ihre Lkw am wartenden Gegenverkehr vorbei – zuweilen war das eine recht knappe Angelegenheit.

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