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Ausbildung startet im Januar: Touristikzentrum sucht Gästeführer für Porta Westfalica Porta Westfalica (mt/dh). Historische Daten vermitteln, spannende Anekdoten erzählen, aber auch über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen informieren – das sind die Aufgaben von Gästeführern. Im Januar startet eine Ausbildungsrunde für Männer und Frauen, die Besuchern die Besonderheiten Porta Westfalicas näherbringen wollen. „Die Gästeführungen in Porta Westfalica stellen einen wichtigen Bestandteil des touristischen, aber auch des Freizeitangebots für verschiedene Besuchergruppen dar“, sagt Matthias Gräbner, Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland (TWW). Die Ausgangslage Ob Erläuterungen an Kaiser-Wilhelm-Denkmal oder Fernsehturm, Stadtrundgang durch Hausberge oder geführte Wanderung – die Nachfrage nach Gästeführungen in Porta Westfalica ist groß. Mehr als 7.000 Gäste nahmen vor der Corona-Pandemie die Angebote in Porta pro Saison wahr. Das Feld der Portaner Gästeführer habe sich in den vergangenen Jahren gelichtet, gleichzeitig steige aber die Nachfrage nach Gästeführungen wieder deutlich, so der TWW. Da zudem der letzte Ausbildungskurs zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer 2016 stattfand und sich auch Angebote und Erwartungen an eine Gästeführung seither verändert haben, wird ab Januar 2023 ein neuer Ausbildungskurs angeboten, organisiert vom TWW, der mit mehren Partnern kooperiert. Die Museumsleiterin des LWL-Preußenmuseums, Dr. Sylvia Necker, wird einen Großteil des Bereichs „gebietsspezifisches Sach- und Fachwissen“ leiten. Auch Thomas Lange vom KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica und Herbert Wiese vom Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta zählen zu den Referenten. Die Zielgruppe Für den Ausbildungskurs werden Teilnehmer zwischen 30 und 70 Jahren gesucht, die Spaß am Umgang mit Menschen haben, Interesse für Geschichte und Geschichten der Stadt und der Region mitbringen, zeitlich flexibel und gastfreundlich sind und Besucher und Interessierte von der Stadt Porta Westfalica und deren Umgebung mit ihren Erfahrungen begeistern möchten. Die Inhalte Im Ausbildungsprogramms werden die Anforderungen und Erwartungen an Gästeführerinnen und -führer formuliert, Rhetorik- und Führungstechniken geschult und allgemeines Sach- und Fachwissen zu Architektur, Archäologie, Literatur, Kunstgeschichte und Geografie weitergegeben. Darauf aufbauend werden spezielle Fachkenntnisse vermittelt. Weitere Module wie Präsentations- und Kommunikationstechniken, steuerrechtliche Grundlagen für Gästeführer als Kleinunternehmer, Versicherungen sowie touristische Angebote und deren Buchungsprozesse werden an Sonderterminen angeboten. Zu diesen Terminen kommen auch Teilnehmer der parallel laufenden Ausbildungskurse „Höhlenführungen Schillat-Höhle, Hessisch Oldendorf“ und „Gästeführungen Rinteln“ dazu. Bei Interesse besteht generell die Möglichkeit, auch an diesen Kursen teilzunehmen, um in verschiedenen Bereichen Gästeführungen anbieten zu können. Nach bestandener praktischer Abschlussführung im April 2023 schließen die Teilnehmenden das Ausbildungsprogramm Gästeführungen Porta Westfalica mit dem Zertifikat „Geprüfte Gästeführerin/Gästeführer“ der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) ab und dürfen von Mai an Führungen anbieten. Die Termine Der Ausbildungskurs startet am 16. Januar und endet am 30. März mit anschließenden Hospitationen bei Gästeführungen und einer „Prüfungsführung“. Der Ausbildungskurs erstreckt sich insgesamt über 23 Termine mit je vier Unterrichtsstunden, die jeweils montags und mittwochs sowie donnerstags von etwa 17 bis 20 Uhr stattfinden. An zwei Samstagen finden zudem Tagesseminare statt. Bedarfsweise können im Anschluss Zusatzqualifikationen etwa für kindgerechte Führungen oder Busbegleitungen erworben werden. Die Gebühren Der Eigenanteil, der selber getragen werden muss, beträgt einmalig 200 Euro pro Person. Damit sind alle Kosten für Referenten, elektronische Kursunterlagen, Übungstouren sowie eine abschließende Prüfung zum Erwerb des Zertifikats gedeckt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt. Die Bewerbung Wer Interesse hat, meldet sich per Mail (reise@westliches-weserbergland.de) mit einem Bewerbungsschreiben (Motivation, Foto und tabellarischer Lebenslauf, mögliche Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrung in der Arbeit mit Kindern oder gehandicapten Personen) bis zum 16. Dezember. Alle Interessenten sind eingeladen, sich in Veranstaltung am 19. Dezember über Inhalte des Ausbildungskurses und weitere Rahmenbedingungen zu informieren. Ort und Format wird den Bewerbern noch mitgeteilt. Kontakt: Touristikzentrum Westliches Weserbergland (TWW), Marktplatz 7 in 31737 Rinteln, Telefon (0 57 51) 47 01 96 20, Mail: reise@westliches-weserbergland.de.
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Ausbildung startet im Januar: Touristikzentrum sucht Gästeführer für Porta Westfalica

Symbolbild: © MT-Archiv

Porta Westfalica (mt/dh). Historische Daten vermitteln, spannende Anekdoten erzählen, aber auch über aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen informieren – das sind die Aufgaben von Gästeführern. Im Januar startet eine Ausbildungsrunde für Männer und Frauen, die Besuchern die Besonderheiten Porta Westfalicas näherbringen wollen.

„Die Gästeführungen in Porta Westfalica stellen einen wichtigen Bestandteil des touristischen, aber auch des Freizeitangebots für verschiedene Besuchergruppen dar“, sagt Matthias Gräbner, Geschäftsführer des Touristikzentrums Westliches Weserbergland (TWW).

Die Ausgangslage

Ob Erläuterungen an Kaiser-Wilhelm-Denkmal oder Fernsehturm, Stadtrundgang durch Hausberge oder geführte Wanderung – die Nachfrage nach Gästeführungen in Porta Westfalica ist groß. Mehr als 7.000 Gäste nahmen vor der Corona-Pandemie die Angebote in Porta pro Saison wahr.

Benjamin Piel

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Jeden Donnerstag von unserem Chefredakteur Benjamin Piel

Das Feld der Portaner Gästeführer habe sich in den vergangenen Jahren gelichtet, gleichzeitig steige aber die Nachfrage nach Gästeführungen wieder deutlich, so der TWW. Da zudem der letzte Ausbildungskurs zum zertifizierten Natur- und Landschaftsführer 2016 stattfand und sich auch Angebote und Erwartungen an eine Gästeführung seither verändert haben, wird ab Januar 2023 ein neuer Ausbildungskurs angeboten, organisiert vom TWW, der mit mehren Partnern kooperiert.

Die Museumsleiterin des LWL-Preußenmuseums, Dr. Sylvia Necker, wird einen Großteil des Bereichs „gebietsspezifisches Sach- und Fachwissen“ leiten. Auch Thomas Lange vom KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica und Herbert Wiese vom Verein Naturschutz und Heimatpflege Porta zählen zu den Referenten.

Symbolbild: - © MT-Archiv
Symbolbild: - © MT-Archiv

Die Zielgruppe

Für den Ausbildungskurs werden Teilnehmer zwischen 30 und 70 Jahren gesucht, die Spaß am Umgang mit Menschen haben, Interesse für Geschichte und Geschichten der Stadt und der Region mitbringen, zeitlich flexibel und gastfreundlich sind und Besucher und Interessierte von der Stadt Porta Westfalica und deren Umgebung mit ihren Erfahrungen begeistern möchten.

Die Inhalte

Im Ausbildungsprogramms werden die Anforderungen und Erwartungen an Gästeführerinnen und -führer formuliert, Rhetorik- und Führungstechniken geschult und allgemeines Sach- und Fachwissen zu Architektur, Archäologie, Literatur, Kunstgeschichte und Geografie weitergegeben. Darauf aufbauend werden spezielle Fachkenntnisse vermittelt.

Weitere Module wie Präsentations- und Kommunikationstechniken, steuerrechtliche Grundlagen für Gästeführer als Kleinunternehmer, Versicherungen sowie touristische Angebote und deren Buchungsprozesse werden an Sonderterminen angeboten. Zu diesen Terminen kommen auch Teilnehmer der parallel laufenden Ausbildungskurse „Höhlenführungen Schillat-Höhle, Hessisch Oldendorf“ und „Gästeführungen Rinteln“ dazu. Bei Interesse besteht generell die Möglichkeit, auch an diesen Kursen teilzunehmen, um in verschiedenen Bereichen Gästeführungen anbieten zu können.

Nach bestandener praktischer Abschlussführung im April 2023 schließen die Teilnehmenden das Ausbildungsprogramm Gästeführungen Porta Westfalica mit dem Zertifikat „Geprüfte Gästeführerin/Gästeführer“ der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) ab und dürfen von Mai an Führungen anbieten.

Die Termine

Der Ausbildungskurs startet am 16. Januar und endet am 30. März mit anschließenden Hospitationen bei Gästeführungen und einer „Prüfungsführung“. Der Ausbildungskurs erstreckt sich insgesamt über 23 Termine mit je vier Unterrichtsstunden, die jeweils montags und mittwochs sowie donnerstags von etwa 17 bis 20 Uhr stattfinden. An zwei Samstagen finden zudem Tagesseminare statt. Bedarfsweise können im Anschluss Zusatzqualifikationen etwa für kindgerechte Führungen oder Busbegleitungen erworben werden.

Die Gebühren

Der Eigenanteil, der selber getragen werden muss, beträgt einmalig 200 Euro pro Person. Damit sind alle Kosten für Referenten, elektronische Kursunterlagen, Übungstouren sowie eine abschließende Prüfung zum Erwerb des Zertifikats gedeckt. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen begrenzt.

Die Bewerbung

Wer Interesse hat, meldet sich per Mail (reise@westliches-weserbergland.de) mit einem Bewerbungsschreiben (Motivation, Foto und tabellarischer Lebenslauf, mögliche Fremdsprachenkenntnisse, Erfahrung in der Arbeit mit Kindern oder gehandicapten Personen) bis zum 16. Dezember. Alle Interessenten sind eingeladen, sich in Veranstaltung am 19. Dezember über Inhalte des Ausbildungskurses und weitere Rahmenbedingungen zu informieren. Ort und Format wird den Bewerbern noch mitgeteilt.

Kontakt: Touristikzentrum Westliches Weserbergland (TWW), Marktplatz 7 in 31737 Rinteln, Telefon (0 57 51) 47 01 96 20, Mail: reise@westliches-weserbergland.de.

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