Ärger mit Straßen in Kleinenbremen und Nammen: Politik will am Ball bleiben Stefan Lyrath Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Das Thema Straßenverkehr wird den Bezirksausschuss für Kleinenbremen, Nammen und Wülpke auch im neuen Jahr verstärkt beschäftigen. Es gibt mehrere neuralgische Punkte. Einer davon ist die Einmündung „Im Gallen“ an der Ecke Rintelner Straße. Wegen Problemen beim Grunderwerb war die 2009 ausgebaute Verbindungsstraße an dieser Stelle so schmal geraten, dass kaum zwei Lastwagen nebeneinander passen. Ende Oktober hatte sich der Bezirksausschuss zuletzt mit dem Thema befasst und empfohlen, dass die Verwaltung prüfen soll, ob zwischenzeitlich Grunderwerb möglich ist. Bei einer Verbreiterung von zurzeit fünf auf mindestens sechs Meter wäre außerdem Platz für einen Rad-/Gehweg, der auf dem 400 Meter langen südlichen Teilstück bislang fehlt. „Wir werden am Ball bleiben, denn dies ist der Abfahrtsweg für alle Schwerlastverkehre und damit die größte Entlastungsmöglichkeit für Kleinenbremen“, verspricht Jörg Achilles (SPD), der Vorsitzende des Ortsgremiums. Druck macht der Ausschuss auch bei Verkehrsproblem am Kleinenbremer Ortsausgang der Bückeburger Straße, wo Anwohner über Lärm klagen, weil der Fahrbahnbelag an mehreren Stellen marode ist. „Wir möchten schnellstmöglich einen Ortstermin mit den betroffenen Anwohnern, Straßen NRW und der Stadt vereinbaren“, so Achilles. Zuletzt stand dort eine Geschwindigkeitsanzeige mit einem Smiley, um an die Vernunft von Autofahrern zu appellieren, die zu schnell unterwegs sind. Festhalten will der Ausschuss auch an seiner Empfehlung, die Tempo-30-Zone auf der Kleinenbremer Straße, die an der Grundschule beginnt, um etwa 200 Meter bis zum Gemeindehaus auszuweiten.Die Nammer haben ebenfalls mit Schwerlastverkehr zu kämpfen. Seit Jahrzehnten quälen sich Lastwagen durch die enge Ortsdurchfahrt. Der Ausbau von Gerds Diek hat nicht die erhoffte Entlastung gebracht. Jörg Achilles plädiert dafür, den Einmündungsbereich an der Ecke „Zur Porta“ zu verbreitern und attraktiver zu machen. Der Vorschlag, einfach ein Schild aufzustellen, das auf die Ortsumgehung hinweist, scheitert bisher am Widerstand des Landesbetriebes Straßen NRW. Zur Begründung heißt es, dass die Ausbaustrecke nicht die Kriterien einer Landesstraße erfülle. Die nächste Zusammenkunft des Bezirksausschusses ist am 10. Februar. Jörg Achilles könnte sich vorstellen, dass das erwartete Gutachten über Besucher-Bergwerk und Museum, in dem alles auf den Prüfstand kommt (MT berichtete), dann in der Mai-Sitzung vorgestellt wird. Für die Verschönerung des Ortsbildes stehen in diesem Jahr 4.000 Euro zur Verfügung. Wer einen Vorschlag hat, wo das Geld gut angelegt wäre, kann eine Mail an bza-5@gmx.de schreiben. Übrigens: Die geplante Bürgersprechstunde vor Ort ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. „Sobald die Pandemie es zulässt, wird sie stattfinden“, kündigt Jörg Achilles an.

Ärger mit Straßen in Kleinenbremen und Nammen: Politik will am Ball bleiben

Gerds Diek in Nammen ist seit 2017 ausgebaut, darf aber nicht als Ortsumgehung beschildert werden. Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Das Thema Straßenverkehr wird den Bezirksausschuss für Kleinenbremen, Nammen und Wülpke auch im neuen Jahr verstärkt beschäftigen. Es gibt mehrere neuralgische Punkte.

Einer davon ist die Einmündung „Im Gallen“ an der Ecke Rintelner Straße. Wegen Problemen beim Grunderwerb war die 2009 ausgebaute Verbindungsstraße an dieser Stelle so schmal geraten, dass kaum zwei Lastwagen nebeneinander passen.

Ende Oktober hatte sich der Bezirksausschuss zuletzt mit dem Thema befasst und empfohlen, dass die Verwaltung prüfen soll, ob zwischenzeitlich Grunderwerb möglich ist. Bei einer Verbreiterung von zurzeit fünf auf mindestens sechs Meter wäre außerdem Platz für einen Rad-/Gehweg, der auf dem 400 Meter langen südlichen Teilstück bislang fehlt.

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Patrick Schwemmling

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„Wir werden am Ball bleiben, denn dies ist der Abfahrtsweg für alle Schwerlastverkehre und damit die größte Entlastungsmöglichkeit für Kleinenbremen“, verspricht Jörg Achilles (SPD), der Vorsitzende des Ortsgremiums.

Druck macht der Ausschuss auch bei Verkehrsproblem am Kleinenbremer Ortsausgang der Bückeburger Straße, wo Anwohner über Lärm klagen, weil der Fahrbahnbelag an mehreren Stellen marode ist. „Wir möchten schnellstmöglich einen Ortstermin mit den betroffenen Anwohnern, Straßen NRW und der Stadt vereinbaren“, so Achilles.

Zuletzt stand dort eine Geschwindigkeitsanzeige mit einem Smiley, um an die Vernunft von Autofahrern zu appellieren, die zu schnell unterwegs sind. Festhalten will der Ausschuss auch an seiner Empfehlung, die Tempo-30-Zone auf der Kleinenbremer Straße, die an der Grundschule beginnt, um etwa 200 Meter bis zum Gemeindehaus auszuweiten.

Die Nammer haben ebenfalls mit Schwerlastverkehr zu kämpfen. Seit Jahrzehnten quälen sich Lastwagen durch die enge Ortsdurchfahrt. Der Ausbau von Gerds Diek hat nicht die erhoffte Entlastung gebracht. Jörg Achilles plädiert dafür, den Einmündungsbereich an der Ecke „Zur Porta“ zu verbreitern und attraktiver zu machen.

Der Vorschlag, einfach ein Schild aufzustellen, das auf die Ortsumgehung hinweist, scheitert bisher am Widerstand des Landesbetriebes Straßen NRW. Zur Begründung heißt es, dass die Ausbaustrecke nicht die Kriterien einer Landesstraße erfülle.

Die nächste Zusammenkunft des Bezirksausschusses ist am 10. Februar. Jörg Achilles könnte sich vorstellen, dass das erwartete Gutachten über Besucher-Bergwerk und Museum, in dem alles auf den Prüfstand kommt (MT berichtete), dann in der Mai-Sitzung vorgestellt wird.

Für die Verschönerung des Ortsbildes stehen in diesem Jahr 4.000 Euro zur Verfügung. Wer einen Vorschlag hat, wo das Geld gut angelegt wäre, kann eine Mail an bza-5@gmx.de schreiben.

Übrigens: Die geplante Bürgersprechstunde vor Ort ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. „Sobald die Pandemie es zulässt, wird sie stattfinden“, kündigt Jörg Achilles an.

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