Abstecher zum Storchenhorst Vogelstimmen-Exkursion am Weserbogen / "Hunde anleinen" Porta Westfalica-Costedt (mt/dh). 23 Vogelfreunde trafen sich am Südlichen See des Weserbogens, um gemeinsamen mit dem Ornithologen Uwe Schneider auf Entdeckungsreise zu gehen. Naturschutzvereine aus Porta und Bad Oeynhausen hatten zur Vogelstimmenexkursion eingeladen. Die Gruppe machte sich mit Bestimmungsbüchern, Ferngläsern und Gummistiefeln auf den Weg. Der erste Vogel ließ nicht lange auf sich warten, ein Austernfischer. Er wird im hohen Norden auch als "Friesenstorch" bezeichnet, da er oft sein Nest auf reetgedeckten Häusern baut und dem Storch farblich sehr ähnlich ist."Je sauberer die Landschaft, desto weniger Vögel gibt es dort", erläuterte der Experte unterwegs. Für Hänflinge, Stieglitze, Goldammer sind Wildkräuter überlebenswichtig. Der Kuckuck flog oft über die Köpfe der Vogelkundler hinweg. Sie erfuhren, dass er im Flug an seinem Hohlkreuz zu erkennen ist.Unter den beobachteten Vögeln befanden sich auch Mauersegler, die erst seit Kurzem wieder in die hiesige Region gekommen sind. Ungefähr 45 Vögel wurden an diesem Morgen protokolliert, darunter auch Zilpzalp, Krähe, Möwenarten, Uferläufer, Teichrohrsänger, Mönchs-, Dorn- und Gartengrasmücke, Schwanzmeise, Buntspecht, Star und Dohle.Der Besuch des Storchenhorstes, der seit Mitte April ein Storchenpaar zum Brüten animiert hat, war der Höhepunkt der Wanderung. Ein fleißig brütender Storch wurde im Horst ausgemacht.Erwin Mattegiet vom Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche" berichtete, dass 2012 ein neuer Brutrekord zu verzeichnen sei. Mit 38 Brutpaaren gebe es vier mehr als 2011.Dass auch südlich des Wiehen erstmals zwei Paare brüten, begeistert nicht nur Storchenfreunde. Sie bitten Hundebesitzer darum, an die Leinenpflicht zu denken, damit brütende Tiere nicht gestört werden.

Abstecher zum Storchenhorst

Porta Westfalica-Costedt (mt/dh). 23 Vogelfreunde trafen sich am Südlichen See des Weserbogens, um gemeinsamen mit dem Ornithologen Uwe Schneider auf Entdeckungsreise zu gehen. Naturschutzvereine aus Porta und Bad Oeynhausen hatten zur Vogelstimmenexkursion eingeladen.

Die Gruppe machte sich mit Bestimmungsbüchern, Ferngläsern und Gummistiefeln auf den Weg. Der erste Vogel ließ nicht lange auf sich warten, ein Austernfischer. Er wird im hohen Norden auch als "Friesenstorch" bezeichnet, da er oft sein Nest auf reetgedeckten Häusern baut und dem Storch farblich sehr ähnlich ist.

"Je sauberer die Landschaft, desto weniger Vögel gibt es dort", erläuterte der Experte unterwegs. Für Hänflinge, Stieglitze, Goldammer sind Wildkräuter überlebenswichtig. Der Kuckuck flog oft über die Köpfe der Vogelkundler hinweg. Sie erfuhren, dass er im Flug an seinem Hohlkreuz zu erkennen ist.

Unter den beobachteten Vögeln befanden sich auch Mauersegler, die erst seit Kurzem wieder in die hiesige Region gekommen sind. Ungefähr 45 Vögel wurden an diesem Morgen protokolliert, darunter auch Zilpzalp, Krähe, Möwenarten, Uferläufer, Teichrohrsänger, Mönchs-, Dorn- und Gartengrasmücke, Schwanzmeise, Buntspecht, Star und Dohle.

Der Besuch des Storchenhorstes, der seit Mitte April ein Storchenpaar zum Brüten animiert hat, war der Höhepunkt der Wanderung. Ein fleißig brütender Storch wurde im Horst ausgemacht.

Erwin Mattegiet vom Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche" berichtete, dass 2012 ein neuer Brutrekord zu verzeichnen sei. Mit 38 Brutpaaren gebe es vier mehr als 2011.

Dass auch südlich des Wiehen erstmals zwei Paare brüten, begeistert nicht nur Storchenfreunde. Sie bitten Hundebesitzer darum, an die Leinenpflicht zu denken, damit brütende Tiere nicht gestört werden.

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