Abriss der Hochhäuser? GSW begrüßt Pläne der Politik Porta Westfalica-Lerbeck (lies). Der Druck in der Frage, wie das Quartier Georg-Rost-Straße in Lerbeck entwickelt werden soll, wächst weiter. Derzeit stehen die mehrheitlich anvisierten Pläne der Politik, die Hochhäuser abzureißen, mindestens den Plänen der derzeitigen Eigentümer des Hochhauses Nummer 4 entgegen (MT berichtete). Doch seit Ende vergangenen Jahres melden sich auch weitere Wohnungsbaugenossenschaften zu Wort. Die GSW Minden, die dort diverse Wohnungen vermietet, begrüßt die Pläne der Politik, das Quartier ohne die bestehenden Hochhäuser entwickeln zu wollen. Vorstandsvorsitzender Bernd Hausmann sieht darin den richtigen Weg, um zur Verständigung mit der Nachbarschaft beizutragen. Auch das Thema Integration könne so besser angegangen werden, ist Hausmann überzeugt. Derzeit gebe es bereits durch das Begegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt eine wichtige Struktur, an deren Schaffung sich die GSW in den 90er-Jahren beteiligt habe. „Jedoch müssen diese Konzepte entsprechend den veränderten Gegebenheiten von Zeit zu Zeit überprüft und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Bewohner des Stadtteils angepasst werden“, betont der Vorsitzende des GSW-Vorstands. Er ist davon überzeugt, dass die Maßnahmen zur Neugestaltung des Quartiers, die aus einem Stadtentwicklungsgutachten stammen, zu solchen Veränderungen positiv beitragen können. In einem früheren Gespräch teilte Hausmann mit, dass aus Sicht der GSW die bisherigen Investitionen im sechsstelligen Bereich in das Hochhaus Nummer 4 nicht ausreichen würden, um das Quartier nachhaltig zu entwickeln. Die Eigentümer des einen Hochhauses hingegen betonen, dass sie damit ihre Versprechen einhalten. Nach MT-Informationen soll es im April ein größeres Gespräch zwischen Stadt und Eigentümern zu dieser Frage geben. Über einen Abriss – die Stadt müsste zuvor die Hochhäuser kaufen, was zumindest im Fall des Hauses Nummer 4 schwierig werden dürfte –, habe bisher niemand mit seinem Unternehmen gesprochen, betonte Geschäftsführer Ante Matic, der mit seinem Bruder das Hochhaus Nummer vier 2019 gekauft hatte (MT berichtete). Ein Kontakt zum Eigentümer des zweiten Hochhauses (Hausnummer 2), das in einem deutlich schlechteren Zustand ist, ist bisher nicht wieder zustande gekommen.

Abriss der Hochhäuser? GSW begrüßt Pläne der Politik

Porta Westfalica-Lerbeck (lies). Der Druck in der Frage, wie das Quartier Georg-Rost-Straße in Lerbeck entwickelt werden soll, wächst weiter. Derzeit stehen die mehrheitlich anvisierten Pläne der Politik, die Hochhäuser abzureißen, mindestens den Plänen der derzeitigen Eigentümer des Hochhauses Nummer 4 entgegen (MT berichtete). Doch seit Ende vergangenen Jahres melden sich auch weitere Wohnungsbaugenossenschaften zu Wort.

Das Hochhaus Nummer zwei in der Georg-Rost-Straße ist in einem besonders schlechten Zustand. MT-Foto (Archiv): Thomas Lieske - © Thomas Lieske
Das Hochhaus Nummer zwei in der Georg-Rost-Straße ist in einem besonders schlechten Zustand. MT-Foto (Archiv): Thomas Lieske - © Thomas Lieske

Die GSW Minden, die dort diverse Wohnungen vermietet, begrüßt die Pläne der Politik, das Quartier ohne die bestehenden Hochhäuser entwickeln zu wollen. Vorstandsvorsitzender Bernd Hausmann sieht darin den richtigen Weg, um zur Verständigung mit der Nachbarschaft beizutragen. Auch das Thema Integration könne so besser angegangen werden, ist Hausmann überzeugt.

Derzeit gebe es bereits durch das Begegnungszentrum der Arbeiterwohlfahrt eine wichtige Struktur, an deren Schaffung sich die GSW in den 90er-Jahren beteiligt habe. „Jedoch müssen diese Konzepte entsprechend den veränderten Gegebenheiten von Zeit zu Zeit überprüft und auf die Bedürfnisse der jeweiligen Bewohner des Stadtteils angepasst werden“, betont der Vorsitzende des GSW-Vorstands.

Er ist davon überzeugt, dass die Maßnahmen zur Neugestaltung des Quartiers, die aus einem Stadtentwicklungsgutachten stammen, zu solchen Veränderungen positiv beitragen können. In einem früheren Gespräch teilte Hausmann mit, dass aus Sicht der GSW die bisherigen Investitionen im sechsstelligen Bereich in das Hochhaus Nummer 4 nicht ausreichen würden, um das Quartier nachhaltig zu entwickeln. Die Eigentümer des einen Hochhauses hingegen betonen, dass sie damit ihre Versprechen einhalten.

Nach MT-Informationen soll es im April ein größeres Gespräch zwischen Stadt und Eigentümern zu dieser Frage geben. Über einen Abriss – die Stadt müsste zuvor die Hochhäuser kaufen, was zumindest im Fall des Hauses Nummer 4 schwierig werden dürfte –, habe bisher niemand mit seinem Unternehmen gesprochen, betonte Geschäftsführer Ante Matic, der mit seinem Bruder das Hochhaus Nummer vier 2019 gekauft hatte (MT berichtete).

Ein Kontakt zum Eigentümer des zweiten Hochhauses (Hausnummer 2), das in einem deutlich schlechteren Zustand ist, ist bisher nicht wieder zustande gekommen.

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