50 Jahre Hausberger Friedhofskapelle: Zum Geburtstag gibt's eine Konzertpremiere Porta Westfalica-Hausberge (dh). Die Friedhofskapelle Hausberge ist zunächst für Trauerfeiern da, sie soll aber auch Lesungen oder Konzerten Raum bieten. Eine erste Kostprobe ist am Sonntag, 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit), zu hören. Dann musizieren von 15 Uhr an Lehrkräfte der Musikschule Porta ungefähr 45 Minuten in der Hausberger Kapelle. Sie spielen Werke von Gabriel Fauré, Antonin Dvorák und Peter Tschaikowsky. Mitwirkende: sind Marina Steinmann (Klavier), Jennifer Korth (Querflöte) und Torsten Stuckenholz (Gitarre). Aufgrund der Corona-Einschränkungen können 50 der insgesamt 150 Plätze besetzt werden, teilt Hans Münstermann, Vorsitzender des Bismarckbundes, mit. Der Verein ist für den Betrieb der Kapelle verantwortlich. Die Zuhörer müssen genesen. geimpft oder getestet sein, Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht vorgesehen. Der Bismarckbund wollte eigentlich deutlich früher die Kapelle für Kulturveranstaltungen öffnen, was aufgrund der Pandemie nicht möglich war. Zwei Jahre ist es her, dass der Verein die Kapelle gepachtet hat, nachdem die Stadt das architektonisch ungewöhnliche Bauwerk aus Kostengründen hatte schließen wollen. Dagegen wurde in Hausberge Protest laut, auch weil die Kapelle, die am 18. September 50 Jahre alt wird, seinerzeit mit Spenden aus der Bürgerschaft finanziert worden war. Der Bismarckbund entschloss sich 2019, die Kapelle zu übernehmen und einen Nutzungsvertrag mit der Stadt abzuschließen. Der Erhalt der Kapelle deckt sich mit den Vereinszielen, denn die Förderung von Kunst, Kultur- und Denkmalschutz sowie Denkmalpflege ist in der Satzung festgeschrieben. Mittlerweile steht die Kapelle unter Denkmalschutz. Zudem haben Mitglieder des Bismarckbundes den Innenbereich gründlich gereinigt und Räume neu gestrichen. Auch die Orgel wurde instandgesetzt. In den Abendstunden wird die Kapelle von innen beleuchtet und aufgrund des Buntglases zum Hingucker. Tagsüber können Kappellenbesucher bei Sonnenschein intensive Farbspiele im Inneraum erleben. Münstermann bezeichnete vor zwei Jahren anlässlich der Übernahme die Kapelle als „echte Schönheit“, die erhalten werden müsse. In einem Prospekt schreibt der Bismarckbund, dass in der Nachbetrachtung die Gestaltung mit Buntglas dem befreien Zeitgeist der 1970er Jahre entspreche und ein baukünstlerisches Unikat darstelle. www.friedhofskapelle-hausberge.de

50 Jahre Hausberger Friedhofskapelle: Zum Geburtstag gibt's eine Konzertpremiere

Ein Hingucker in den Abendstunden. Die Kapelle wird bei Einbruch der Dunkelheit bis 22.30 Uhr innen beleuchtet. Foto: Hans Münstermann/privat © dhaunhorst

Porta Westfalica-Hausberge (dh). Die Friedhofskapelle Hausberge ist zunächst für Trauerfeiern da, sie soll aber auch Lesungen oder Konzerten Raum bieten. Eine erste Kostprobe ist am Sonntag, 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit), zu hören. Dann musizieren von 15 Uhr an Lehrkräfte der Musikschule Porta ungefähr 45 Minuten in der Hausberger Kapelle. Sie spielen Werke von Gabriel Fauré, Antonin Dvorák und Peter Tschaikowsky. Mitwirkende: sind Marina Steinmann (Klavier), Jennifer Korth (Querflöte) und Torsten Stuckenholz (Gitarre).

Aufgrund der Corona-Einschränkungen können 50 der insgesamt 150 Plätze besetzt werden, teilt Hans Münstermann, Vorsitzender des Bismarckbundes, mit. Der Verein ist für den Betrieb der Kapelle verantwortlich. Die Zuhörer müssen genesen. geimpft oder getestet sein, Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht vorgesehen.

Der Bismarckbund wollte eigentlich deutlich früher die Kapelle für Kulturveranstaltungen öffnen, was aufgrund der Pandemie nicht möglich war. Zwei Jahre ist es her, dass der Verein die Kapelle gepachtet hat, nachdem die Stadt das architektonisch ungewöhnliche Bauwerk aus Kostengründen hatte schließen wollen. Dagegen wurde in Hausberge Protest laut, auch weil die Kapelle, die am 18. September 50 Jahre alt wird, seinerzeit mit Spenden aus der Bürgerschaft finanziert worden war. Der Bismarckbund entschloss sich 2019, die Kapelle zu übernehmen und einen Nutzungsvertrag mit der Stadt abzuschließen. Der Erhalt der Kapelle deckt sich mit den Vereinszielen, denn die Förderung von Kunst, Kultur- und Denkmalschutz sowie Denkmalpflege ist in der Satzung festgeschrieben.


Mittlerweile steht die Kapelle unter Denkmalschutz. Zudem haben Mitglieder des Bismarckbundes den Innenbereich gründlich gereinigt und Räume neu gestrichen. Auch die Orgel wurde instandgesetzt. In den Abendstunden wird die Kapelle von innen beleuchtet und aufgrund des Buntglases zum Hingucker. Tagsüber können Kappellenbesucher bei Sonnenschein intensive Farbspiele im Inneraum erleben. Münstermann bezeichnete vor zwei Jahren anlässlich der Übernahme die Kapelle als „echte Schönheit“, die erhalten werden müsse. In einem Prospekt schreibt der Bismarckbund, dass in der Nachbetrachtung die Gestaltung mit Buntglas dem befreien Zeitgeist der 1970er Jahre entspreche und ein baukünstlerisches Unikat darstelle.

50 Jahre Friedhofskapelle Hausberge: Das Gebäude mit dem eindrucksvollen Buntglas wurde am 18. September 1971 eingeweiht. Foto: Hans Münstermann/privat - © privat
50 Jahre Friedhofskapelle Hausberge: Das Gebäude mit dem eindrucksvollen Buntglas wurde am 18. September 1971 eingeweiht. Foto: Hans Münstermann/privat - © privat

www.friedhofskapelle-hausberge.de

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