So schnell wie er kam, war er auch wieder verschwunden: Weihnachtsmarkt war wie ein Flashmob Stefan Lyrath Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Um 14 Uhr beginnen die Helfer mit dem Aufbau. Von 16 bis 18 Uhr dauert die Veranstaltung. Und um 18.35 Uhr erinnert nichts mehr daran, dass auf dem Kernheimgelände des Jugendhofes „Gotteshütte“ in Kleinenbremen gerade ein Weihnachtsmarkt mit zwölf Ständen und geschätzten 450 Besuchern stattgefunden hat. Halb im Spaß sprechen die Macher deshalb von einem „Flashmob“. Darunter versteht man einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf meistens größeren Plätzen, der aber in Wirklichkeit perfekt organisiert ist. „Das geht nur, weil bei uns alle Lust auf den Weihnachtsmarkt haben“, erklärt „Gotteshütte“-Fachbereichsleiter Björn Reinking, zugleich Koordinator der Veranstaltung. „Pädagogen, Kinder und Jugendliche, Familien, technischer Dienst, Hauswirtschaftskräfte und Mitarbeiter der Verwaltung arbeiten Hand in Hand.“ Zur „Gotteshütte“ gehören 19 Bereiche mit rund 200 Kindern, Jugendlichen oder ganzen Familien, die betreut werden. Hinzu kommen die 80 Schüler der Lutherschule. Musik machten beim Weihnachtsmarkt „Gotteshütte“-Mitarbeiterin Silke Gernus mit ihrer Band „4you“ und der Kleinenbremer Discjockey Maurice Franke. An den Ständen gab es Leckereien und selbst produzierte Weihnachtsdeko. Spiele, Kinderschminken, Zöpfeflechten und Basteln im Verwaltungsgebäude rundeten das Angebot ab. „Hier ist jeder willkommen“, betont Reinking. Die Veranstalter verstehen den Markt nämlich auch als Dankeschön an Eltern und Verwandte, die Nachbarschaft und nicht zuletzt Firmen, in denen die Jugendlichen Praktika machen können. In diesem Jahr hat die Veranstaltung zehnjähriges Bestehen gefeiert. „Es war einer der bestbesuchten Weihnachtsmärkte“, freut sich Reinking und blickt zurück: „Gefühlt ist der Weihnachtsmarkt jedes Jahr schöner geworden. Weil neue Gruppen dazugekommen sind, haben wir heute auch mehr Stände als früher.“ Der Erlös fließt in die Anschaffung neuer Spielgeräte. Der Termin für den nächsten Weihnachtsmarkt steht bereits fest: Donnerstag, 17. Dezember 2020. Vorher gibt’s aber noch ein Sommerfest.

So schnell wie er kam, war er auch wieder verschwunden: Weihnachtsmarkt war wie ein Flashmob

Für den Weihnachtsmarkt wird das Gelände der Gotteshütte geschmückt und beleuchtet. © Foto: Stefan Lyrath

Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Um 14 Uhr beginnen die Helfer mit dem Aufbau. Von 16 bis 18 Uhr dauert die Veranstaltung. Und um 18.35 Uhr erinnert nichts mehr daran, dass auf dem Kernheimgelände des Jugendhofes „Gotteshütte“ in Kleinenbremen gerade ein Weihnachtsmarkt mit zwölf Ständen und geschätzten 450 Besuchern stattgefunden hat.

Halb im Spaß sprechen die Macher deshalb von einem „Flashmob“. Darunter versteht man einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf meistens größeren Plätzen, der aber in Wirklichkeit perfekt organisiert ist.

„Das geht nur, weil bei uns alle Lust auf den Weihnachtsmarkt haben“, erklärt „Gotteshütte“-Fachbereichsleiter Björn Reinking, zugleich Koordinator der Veranstaltung. „Pädagogen, Kinder und Jugendliche, Familien, technischer Dienst, Hauswirtschaftskräfte und Mitarbeiter der Verwaltung arbeiten Hand in Hand.“

Zur „Gotteshütte“ gehören 19 Bereiche mit rund 200 Kindern, Jugendlichen oder ganzen Familien, die betreut werden. Hinzu kommen die 80 Schüler der Lutherschule.

Musik machten beim Weihnachtsmarkt „Gotteshütte“-Mitarbeiterin Silke Gernus mit ihrer Band „4you“ und der Kleinenbremer Discjockey Maurice Franke. An den Ständen gab es Leckereien und selbst produzierte Weihnachtsdeko. Spiele, Kinderschminken, Zöpfeflechten und Basteln im Verwaltungsgebäude rundeten das Angebot ab.

„Hier ist jeder willkommen“, betont Reinking. Die Veranstalter verstehen den Markt nämlich auch als Dankeschön an Eltern und Verwandte, die Nachbarschaft und nicht zuletzt Firmen, in denen die Jugendlichen Praktika machen können.

In diesem Jahr hat die Veranstaltung zehnjähriges Bestehen gefeiert. „Es war einer der bestbesuchten Weihnachtsmärkte“, freut sich Reinking und blickt zurück: „Gefühlt ist der Weihnachtsmarkt jedes Jahr schöner geworden. Weil neue Gruppen dazugekommen sind, haben wir heute auch mehr Stände als früher.“ Der Erlös fließt in die Anschaffung neuer Spielgeräte.

Der Termin für den nächsten Weihnachtsmarkt steht bereits fest: Donnerstag, 17. Dezember 2020. Vorher gibt’s aber noch ein Sommerfest.

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