Kleinenbremer Spielplatz auf der Kippe Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Dem Spielplatz in der Kleinenbremer Feldrain-Siedlung droht die Schließung. So sehen es zumindest Pläne der Stadtverwaltung vor. Der Bezirksausschuss spielt jedoch nicht mit: In seiner jüngsten Sitzung hat sich das Ortsgremium einstimmig (bei einer Enthaltung) für den Erhalt ausgesprochen und eine entsprechende Empfehlung abgegeben. „Der Spielplatz im Feldrain ist wichtig für Kleinenbremen“, hieß es. Einen Tag vor der Sitzung des Bezirksausschusses (BZA) hatte der städtische Jugendhilfeausschuss über die Zukunft der Portaner Kinderspielplätze beraten und einer Beschlussvorlage des städtischen Jugendamtes mit einigen Änderungen seinen Segen gegeben. Darin ist unter anderem von der Schließung des Feldrain-Spielplatzes die Rede, der als „zu klein“ bezeichnet wird. Jörg Achilles, der Vorsitzende des Bezirksausschusses, hofft nun auf eine einvernehmliche Lösung. „Wir müssen sehen, wie wir mit der Empfehlung des BZA umgehen“, erklärt Friedrich Schmeding, Chef des Jugendhilfeausschusses (JHA), auf Anfrage. Vor der Abstimmung im JHA sollten die Bezirksausschüsse Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Die BZA-Sitzung sollte eigentlich eine Woche früher stattfinden, musste dann aber aus terminlichen Gründen verlegt werden. Dumm gelaufen. Bei den Portaner Kinderspielplätzen gibt es zurzeit 32 Standorte, darunter auch acht Grundschulhöfe, ein Bolzplatz und der Skatepark am Bahnhof in Hausberge. Diese Anzahl soll nicht erhöht werden. Neue Spielflächen, so heißt es in der Vorlage, seien durch Aufgabe beziehungsweise Verlagerung bestehender Spielflächen zu kompensieren. Dies betrifft auch Kleinenbremen: In Veltheim soll von 2020 an ein freies Grundstück im Neubaugebiet an der Straße Auf dem Rahe als Spielplatz entwickelt und ausgestattet werden. Sobald dieser in Betrieb geht, werde der Spielplatz am Feldrain geschlossen, steht in der Beschlussvorlage. Die Geräte würden dann zu anderen Spielplätzen in Kleinenbremen gebracht. Dies muss nicht automatisch das Aus bedeuten, denn: Den Nachbarn im Feldrain werde die Möglichkeit gegeben, die Fläche zu pachten. Dies hatten vor einigen Jahren bereits Anwohner des Spielplatzes an der Panoramastraße getan. Falls es im Feldrain tatsächlich zur Schließung kommt, landen die dortigen Geräte wahrscheinlich auf dem Spielplatz neben der Grundschule am Rehm. Dort war erst Anfang des Jahres ein Spielgerät für 20.000 Euro inklusive Aufbaukosten errichtet worden (wir berichteten). Die Planer attestieren dem kleinen Platz im Feldrain nur einen geringen Spielwert. Das sehen viele Kleinenbremer anders. Hinzu kommt: Der Spielplatz mag relativ klein sein. Dafür ist die Feldrain-Siedlung recht groß geraten.

Kleinenbremer Spielplatz auf der Kippe

Zu klein? Die Tage des Spielplatzes im Feldrain könnten gezählt sein. Foto: Stefan Lyrath © lyrath

Porta Westfalica-Kleinenbremen (Ly). Dem Spielplatz in der Kleinenbremer Feldrain-Siedlung droht die Schließung. So sehen es zumindest Pläne der Stadtverwaltung vor.

Der Bezirksausschuss spielt jedoch nicht mit: In seiner jüngsten Sitzung hat sich das Ortsgremium einstimmig (bei einer Enthaltung) für den Erhalt ausgesprochen und eine entsprechende Empfehlung abgegeben. „Der Spielplatz im Feldrain ist wichtig für Kleinenbremen“, hieß es.

Einen Tag vor der Sitzung des Bezirksausschusses (BZA) hatte der städtische Jugendhilfeausschuss über die Zukunft der Portaner Kinderspielplätze beraten und einer Beschlussvorlage des städtischen Jugendamtes mit einigen Änderungen seinen Segen gegeben. Darin ist unter anderem von der Schließung des Feldrain-Spielplatzes die Rede, der als „zu klein“ bezeichnet wird.

Jörg Achilles, der Vorsitzende des Bezirksausschusses, hofft nun auf eine einvernehmliche Lösung. „Wir müssen sehen, wie wir mit der Empfehlung des BZA umgehen“, erklärt Friedrich Schmeding, Chef des Jugendhilfeausschusses (JHA), auf Anfrage.

Vor der Abstimmung im JHA sollten die Bezirksausschüsse Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen. Die BZA-Sitzung sollte eigentlich eine Woche früher stattfinden, musste dann aber aus terminlichen Gründen verlegt werden. Dumm gelaufen.

Bei den Portaner Kinderspielplätzen gibt es zurzeit 32 Standorte, darunter auch acht Grundschulhöfe, ein Bolzplatz und der Skatepark am Bahnhof in Hausberge. Diese Anzahl soll nicht erhöht werden. Neue Spielflächen, so heißt es in der Vorlage, seien durch Aufgabe beziehungsweise Verlagerung bestehender Spielflächen zu kompensieren.

Dies betrifft auch Kleinenbremen: In Veltheim soll von 2020 an ein freies Grundstück im Neubaugebiet an der Straße Auf dem Rahe als Spielplatz entwickelt und ausgestattet werden. Sobald dieser in Betrieb geht, werde der Spielplatz am Feldrain geschlossen, steht in der Beschlussvorlage. Die Geräte würden dann zu anderen Spielplätzen in Kleinenbremen gebracht.

Dies muss nicht automatisch das Aus bedeuten, denn: Den Nachbarn im Feldrain werde die Möglichkeit gegeben, die Fläche zu pachten. Dies hatten vor einigen Jahren bereits Anwohner des Spielplatzes an der Panoramastraße getan. Falls es im Feldrain tatsächlich zur Schließung kommt, landen die dortigen Geräte wahrscheinlich auf dem Spielplatz neben der Grundschule am Rehm. Dort war erst Anfang des Jahres ein Spielgerät für 20.000 Euro inklusive Aufbaukosten errichtet worden (wir berichteten).

Die Planer attestieren dem kleinen Platz im Feldrain nur einen geringen Spielwert. Das sehen viele Kleinenbremer anders. Hinzu kommt: Der Spielplatz mag relativ klein sein. Dafür ist die Feldrain-Siedlung recht groß geraten.

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