Grundsteinlegung bei der Neuapostolischen Kirchengemeinde Holzhausen Glaubensgemeinschaft gibt Zuversicht / 230 Sitzplätze in der Kirche der Zukunft Von Gisela Schwarze Porta Westfalica-Holzhausen (G.S.) Die Neuapostolische Kirchengemeinde Porta Westfalica erhält eine neue Bleibe. Die Grundsteinlegung des Kirchenneubaus in Holzhausen am Papensgrund/Ecke Findelstraße erfolgte am Montagnachmittag während einer feierlichen Zeremonie. Vorfreude auf ein neues geistliches Zuhause und eine lebendige Zukunft in der Gemeinde bekundete Walter Schorr, Mitglied des Landesvorstands in der Neuapostolischen Kirche Westfalen. Er nahm die Grundsteinlegung für das neue Kirchengebäude vor. Zum Festakt waren außer zahlreichen Gemeindegliedern, dem Gemeindevorsteher Michael Bartke auch Geistliche ansässiger Konfessionen, Bürgermeister Bernd Hedtmann sowie Grundstücksnachbarn gekommen.Die Neuapostolische Kirche Porta Westfalica, gehörend zum Bezirk Minden, mit seiner annähernd 300 Gemeindeglieder starken Gemeinde erhält mit großer Wahrscheinlichkeit im Mai des Jahres 2015 ein neues zentrales Gotteshaus in Holzhausen. Das sehen die konkreten Planungen der Architekten Friedhelm Brinkmann und Gunnar Kullik für den Bauverlauf jedenfalls vor. Nach Angaben Walter Schorrs liegt der Fortgang der Arbeiten bisher optimal im Zeitplan.Das jetzige Kirchengebäude der Neuapostolischen Gemeinde steht an der Kempstraße neben dem Rathaus. Dass diese seit 1965 bestehende, problemlose Nachbarschaft nun zu Ende gehe, konstatierte der Bürgermeister rückblickend: „Mir ist nicht bekannt, dass es in den fast 50 Jahren ernsthafte, nicht lösbare Probleme unter uns Nachbarn gegeben hätte.“Gegründet im Jahr 1928Das Stadtoberhaupt erinnerte an die Geschichte der Kirchengemeinde bis zur Gründung der Hausberger Neuapostolischen Gemeinde im Jahr 1928. Anfang der 1930er Jahre gründeten sich dann die Vennebecker und die Veltheimer Gemeinde. „Als Glaubensgemeinschaft geben sie Orientierung und Zuversicht“, bestätigte Bernd Hedtmann der Neuapostolischen Kirche.Gemeinsam mit Walter Schorr und dem Architekten Friedhelm Brinkmann füllte der Bürgermeister die Kupferröhre, die für spätere Generationen in den Grundstein eingelassen wurde, mit Requisiten und Dokumenten des Tages. Baupläne, Geld und eine Tageszeitung gehörten dazu. Mit Speis und Kelle verschlossen er, der Gemeindevorsteher Michael Bartke und Walter Schorr vor einer großen Zuschauerkulisse die inhaltsschwere Dokumenten-Röhre im Grundstein.Im Vorfeld des nun begonnenen Kirchenneubaus war 2012 eine Gemeindezusammenlegung aus den damaligen Portaner Kirchengemeinden Hausberge, Veltheim und Vennebeck zur neuen Gemeinde Porta Westfalica erfolgt. Das jetzige Kirchengebäude an der Kempstraße genügt den räumlichen Anforderungen nach dem Zusammenschluss nicht mehr. Es ist zu klein, nicht behindertengerecht, die Nebenräume sind nicht zeitgemäß und außerdem ist das Gebäude renovierungsbedürftig.Die Kirche der Zukunft am Papensgrund besitzt 230 Sitzplätze, die Gesamtnutzfläche beträgt 456 Quadratmeter. Etwa 50 Parkplätze stehen für Kraftfahrzeuge zur Verfügung, weitere für Zweiräder. Seit Mai dieses Jahres laufen die Baumaßnahmen für das Gotteshaus der Neuapostolischen Kirchengemeinde, das im Mai des nächsten Jahres vollendet sein soll.

Grundsteinlegung bei der Neuapostolischen Kirchengemeinde Holzhausen

Porta Westfalica-Holzhausen (G.S.) Die Neuapostolische Kirchengemeinde Porta Westfalica erhält eine neue Bleibe. Die Grundsteinlegung des Kirchenneubaus in Holzhausen am Papensgrund/Ecke Findelstraße erfolgte am Montagnachmittag während einer feierlichen Zeremonie.

Walter Schorr (r.), Mitglied im Landesvorstand der Neuapostolischen Kirche, hieß zur Grundsteinlegung am Papensgrund willkommen. - © Foto: Gisela Schwarze
Walter Schorr (r.), Mitglied im Landesvorstand der Neuapostolischen Kirche, hieß zur Grundsteinlegung am Papensgrund willkommen. - © Foto: Gisela Schwarze

Vorfreude auf ein neues geistliches Zuhause und eine lebendige Zukunft in der Gemeinde bekundete Walter Schorr, Mitglied des Landesvorstands in der Neuapostolischen Kirche Westfalen. Er nahm die Grundsteinlegung für das neue Kirchengebäude vor. Zum Festakt waren außer zahlreichen Gemeindegliedern, dem Gemeindevorsteher Michael Bartke auch Geistliche ansässiger Konfessionen, Bürgermeister Bernd Hedtmann sowie Grundstücksnachbarn gekommen.

Die Neuapostolische Kirche Porta Westfalica, gehörend zum Bezirk Minden, mit seiner annähernd 300 Gemeindeglieder starken Gemeinde erhält mit großer Wahrscheinlichkeit im Mai des Jahres 2015 ein neues zentrales Gotteshaus in Holzhausen. Das sehen die konkreten Planungen der Architekten Friedhelm Brinkmann und Gunnar Kullik für den Bauverlauf jedenfalls vor. Nach Angaben Walter Schorrs liegt der Fortgang der Arbeiten bisher optimal im Zeitplan.

Das jetzige Kirchengebäude der Neuapostolischen Gemeinde steht an der Kempstraße neben dem Rathaus. Dass diese seit 1965 bestehende, problemlose Nachbarschaft nun zu Ende gehe, konstatierte der Bürgermeister rückblickend: „Mir ist nicht bekannt, dass es in den fast 50 Jahren ernsthafte, nicht lösbare Probleme unter uns Nachbarn gegeben hätte.“

Gegründet im Jahr 1928
Das Stadtoberhaupt erinnerte an die Geschichte der Kirchengemeinde bis zur Gründung der Hausberger Neuapostolischen Gemeinde im Jahr 1928. Anfang der 1930er Jahre gründeten sich dann die Vennebecker und die Veltheimer Gemeinde. „Als Glaubensgemeinschaft geben sie Orientierung und Zuversicht“, bestätigte Bernd Hedtmann der Neuapostolischen Kirche.

Gemeinsam mit Walter Schorr und dem Architekten Friedhelm Brinkmann füllte der Bürgermeister die Kupferröhre, die für spätere Generationen in den Grundstein eingelassen wurde, mit Requisiten und Dokumenten des Tages. Baupläne, Geld und eine Tageszeitung gehörten dazu. Mit Speis und Kelle verschlossen er, der Gemeindevorsteher Michael Bartke und Walter Schorr vor einer großen Zuschauerkulisse die inhaltsschwere Dokumenten-Röhre im Grundstein.

Im Vorfeld des nun begonnenen Kirchenneubaus war 2012 eine Gemeindezusammenlegung aus den damaligen Portaner Kirchengemeinden Hausberge, Veltheim und Vennebeck zur neuen Gemeinde Porta Westfalica erfolgt. Das jetzige Kirchengebäude an der Kempstraße genügt den räumlichen Anforderungen nach dem Zusammenschluss nicht mehr. Es ist zu klein, nicht behindertengerecht, die Nebenräume sind nicht zeitgemäß und außerdem ist das Gebäude renovierungsbedürftig.

Die Kirche der Zukunft am Papensgrund besitzt 230 Sitzplätze, die Gesamtnutzfläche beträgt 456 Quadratmeter. Etwa 50 Parkplätze stehen für Kraftfahrzeuge zur Verfügung, weitere für Zweiräder. Seit Mai dieses Jahres laufen die Baumaßnahmen für das Gotteshaus der Neuapostolischen Kirchengemeinde, das im Mai des nächsten Jahres vollendet sein soll.

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