110 Kinder pro Ferienwoche: VHS betreut Mädchen und Jungen an drei Grundschulen Porta Westfalica (dh). Auch die Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen arbeitet in der Ferienbetreuung mit festen Gruppen. Diese sind allerdings mit 25 bis 30 Mädchen und Jungen deutlich größer als die Gruppen bei den städtischen Ferienspielen (MT vom 20. Juni). Das berichtet Sonja Kruse, die in der VHS den Geschäftsbereich Weiterbildung und Schule leitet und den Ganztag koordiniert. Da inzwischen wieder Schulunterricht im Klassenverband möglich sei, orientiere sich auch die Volkshochschule daran. Die VHS kümmert sich in Porta um den offenen Ganztag an Grundschulen. Auf dieses Betreuungsmodell sind zahlreiche Familien auch in den Ferien angewiesen. Der Großteil der Eltern sei berufstätig und benötige zwei bis drei Wochen Betreuung für die Kinder, berichtet Kruse. Die VHS ergänzt seit dem vorigen Jahr das Ferienangebot der Stadt, weil die Kommune den steigenden Bedarf nicht mehr bedienen konnte. Während die städtische Jugendpflege zum Auftakt der Ferien Gruppen von jeweils neun Kindern bildet, sind es bei der VHS jeweils zwei Gruppen mit jeweils 25 Kinder an der Grundschule Hausberge und jeweils eine Gruppe mit 30 Kindern an den Schulen in Eisbergen und Vennebeck; Letztere ist zur besseren Verteilung der Schüler hinzugekommen. Drei bis vier Erwachsene kümmern sich um eine Gruppe. Aufgrund der Betreuerzahl sei es möglich, dass die 25 oder 30 Mädchen und Jungen nicht permanent das Gleiche machen müssten, sondern sich insbesondere draußen aufteilen könnten, so Kruse. Die VHS wird voraussichtlich maximal 110 Kinder pro Ferienwoche betreuen. Vor Corona waren zwischen 150 und 200 Kinder angemeldet worden. Einige Familien hatten ihre Planung aufgrund der Pandemie geändert, wie eine zweite Abfrage der VHS ergab. Die Betreuung von 200 Kindern wäre angesichts der Auflagen personell auch gar nicht zu stemmen gewesen, sagt Kruse. Sie hofft für die Ferien auf gutes Wetter. Der häufige Aufenthalt draußen sei im Hinblick auf die Einschränkungen noch wichtiger als zu normalen Zeiten, um den Kindern eine schöne Zeit zu bereiten.

110 Kinder pro Ferienwoche: VHS betreut Mädchen und Jungen an drei Grundschulen

Porta Westfalica (dh). Auch die Volkshochschule Minden-Bad Oeynhausen arbeitet in der Ferienbetreuung mit festen Gruppen. Diese sind allerdings mit 25 bis 30 Mädchen und Jungen deutlich größer als die Gruppen bei den städtischen Ferienspielen (MT vom 20. Juni). Das berichtet Sonja Kruse, die in der VHS den Geschäftsbereich Weiterbildung und Schule leitet und den Ganztag koordiniert. Da inzwischen wieder Schulunterricht im Klassenverband möglich sei, orientiere sich auch die Volkshochschule daran.

Die VHS kümmert sich in Porta um den offenen Ganztag an Grundschulen. Auf dieses Betreuungsmodell sind zahlreiche Familien auch in den Ferien angewiesen. Der Großteil der Eltern sei berufstätig und benötige zwei bis drei Wochen Betreuung für die Kinder, berichtet Kruse. Die VHS ergänzt seit dem vorigen Jahr das Ferienangebot der Stadt, weil die Kommune den steigenden Bedarf nicht mehr bedienen konnte.

Während die städtische Jugendpflege zum Auftakt der Ferien Gruppen von jeweils neun Kindern bildet, sind es bei der VHS jeweils zwei Gruppen mit jeweils 25 Kinder an der Grundschule Hausberge und jeweils eine Gruppe mit 30 Kindern an den Schulen in Eisbergen und Vennebeck; Letztere ist zur besseren Verteilung der Schüler hinzugekommen.

Drei bis vier Erwachsene kümmern sich um eine Gruppe. Aufgrund der Betreuerzahl sei es möglich, dass die 25 oder 30 Mädchen und Jungen nicht permanent das Gleiche machen müssten, sondern sich insbesondere draußen aufteilen könnten, so Kruse.

Die VHS wird voraussichtlich maximal 110 Kinder pro Ferienwoche betreuen. Vor Corona waren zwischen 150 und 200 Kinder angemeldet worden. Einige Familien hatten ihre Planung aufgrund der Pandemie geändert, wie eine zweite Abfrage der VHS ergab. Die Betreuung von 200 Kindern wäre angesichts der Auflagen personell auch gar nicht zu stemmen gewesen, sagt Kruse. Sie hofft für die Ferien auf gutes Wetter. Der häufige Aufenthalt draußen sei im Hinblick auf die Einschränkungen noch wichtiger als zu normalen Zeiten, um den Kindern eine schöne Zeit zu bereiten.

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