Gemeinsames Konzert der Musikschulen Porta, Minden, Hille und Petershagen Streicher und ein Pianistencocktail Von Carsten Korfesmeyer Porta Westfalica-Hausberge (mt). Gespielt wird Klassik bis Rock - und vor allem gemeinsam. Die Musikschulen Porta, Minden, Hille und Petershagen laden am Samstag, 10. Mai, 18 Uhr, zum Jahreskonzert in das Forum des Portaner Gymnasiums ein. Mehr als 150 Mitwirkende werden an dem Abend auf der Bühne stehen. "Es sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene", sagt Portas Musikschulleiter Rüdiger Konrad. Und die Idee, die hinter dem Konzert steckt, sei richtungsweisend. Er spricht von Vernetzung.Die soll ausgebaut werden. Synergien will man nutzen und damit den eigenen Horizont erweitern. "Für die Mitwirkenden und Lehrer sind das tolle Erfahrungen", sagt Mindens Musikschulleiter Jürgen Morche. Schon während der gemeinsamen Proben sei es interessant zu sehen, wie miteinander gearbeitet werde. "Für einen Abend sind wir wie eine gemeinsame Musikschule."Die Musikschulstandorte werden durch das Konzert nicht infrage gestellt. "Wir bleiben selbstverständlich alle eigenständig", sagt Konrad, und Susanne Jaggy, die die Musikschulen in Hille und Petershagen leitet, fügt hinzu. "Hier geht es allein um unseren kulturellen Auftrag." Und der kenne keine Stadtgrenzen.Schon seit geraumer Zeit bestehe der interkommunale Austausch. Der habe schon einige fruchtbare Ergebnisse gebracht. Jürgen Morche findet es interessant, andere Kollegen bei der Arbeit zu erleben. Rüdiger Konrad sieht in der Vernetzung auch angebotsmäßig einen deutlichen Schritt nach vorne - und für Susanne Jaggy gewinnt die alte Weisheit "Gemeinsam sind wir stark" neue musikalische Bestätigung.Holzbläser, Gitarren und ein Publikum, das mitsingtFür viele Mitwirkende ist das gemeinsame Konzert gleichzeitig eine gute Gelegenheit, vor einem größeren Zuhörerkreis zu spielen. Das Publikum darf sich auf unterschiedliche Genres freuen. Es gibt Werke der alten Meister, aber auch Beiträge aus jüngerer Zeit. "Den Auftakt macht das Blechbläserensemble", sagt Rüdiger Konrad. Mit dabei seien das Holzbläserensemble, die Gitarrenspieler und Streicher. "Stark wird auch das Pianistencocktail", sagt Jürgen Morche. Insgesamt 45 Klavierspieler wirken allein in diesem Programmpunkt mit - nacheinander.Es ist den drei Leitern der vier Musikschulen anzumerken, dass sie die Vernetzung mit einer hohen Erwartungshaltung begleiten. Und es sei sogar die Entdeckung möglicher Unterschiede, die als große Bereicherung empfunden wird. "Wir sind ja auch alle verschiedene Charaktere", sagt Susanne Jaggy. Es sei daher auch sehr spannend, sich möglicherweise auf neue künstlerische Pfade zu begeben. "Das wünsche ich mir aber auf Projektebene", sagt sie.Zu den Mitwirkenden des Konzerts mit dem aussagekräftigen Titel "S(w)inging All Together" zählt auch das Publikum. Die Lieder sollen auch zum Mitsingen anregen, die Musikschulleiter setzen auf eine enge Verbindung zwischen Bühne und Zuhörerraum.Der Eintritt ist frei. "Wir gehören ja als Musikschulen zu den kommunalen Einrichtungen", sagt Jürgen Morche. Spenden gegenüber sei man allerdings auch nicht abgeneigt, heißt es.

Gemeinsames Konzert der Musikschulen Porta, Minden, Hille und Petershagen

Die Musikschulleiter Susanne Jaggy (Hille und Petershagen), Rüdiger Konrad (Porta) und Jürgen Morche (Minden) setzen verstärkt auf Vernetzung. © MT-Foto: Carsten Korfesmeyer

Porta Westfalica-Hausberge (mt). Gespielt wird Klassik bis Rock - und vor allem gemeinsam. Die Musikschulen Porta, Minden, Hille und Petershagen laden am Samstag, 10. Mai, 18 Uhr, zum Jahreskonzert in das Forum des Portaner Gymnasiums ein.

Mehr als 150 Mitwirkende werden an dem Abend auf der Bühne stehen. "Es sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene", sagt Portas Musikschulleiter Rüdiger Konrad. Und die Idee, die hinter dem Konzert steckt, sei richtungsweisend. Er spricht von Vernetzung.

Die soll ausgebaut werden. Synergien will man nutzen und damit den eigenen Horizont erweitern. "Für die Mitwirkenden und Lehrer sind das tolle Erfahrungen", sagt Mindens Musikschulleiter Jürgen Morche. Schon während der gemeinsamen Proben sei es interessant zu sehen, wie miteinander gearbeitet werde. "Für einen Abend sind wir wie eine gemeinsame Musikschule."

Die Musikschulstandorte werden durch das Konzert nicht infrage gestellt. "Wir bleiben selbstverständlich alle eigenständig", sagt Konrad, und Susanne Jaggy, die die Musikschulen in Hille und Petershagen leitet, fügt hinzu. "Hier geht es allein um unseren kulturellen Auftrag." Und der kenne keine Stadtgrenzen.

Schon seit geraumer Zeit bestehe der interkommunale Austausch. Der habe schon einige fruchtbare Ergebnisse gebracht. Jürgen Morche findet es interessant, andere Kollegen bei der Arbeit zu erleben. Rüdiger Konrad sieht in der Vernetzung auch angebotsmäßig einen deutlichen Schritt nach vorne - und für Susanne Jaggy gewinnt die alte Weisheit "Gemeinsam sind wir stark" neue musikalische Bestätigung.

Holzbläser, Gitarren und ein Publikum, das mitsingt
Für viele Mitwirkende ist das gemeinsame Konzert gleichzeitig eine gute Gelegenheit, vor einem größeren Zuhörerkreis zu spielen. Das Publikum darf sich auf unterschiedliche Genres freuen. Es gibt Werke der alten Meister, aber auch Beiträge aus jüngerer Zeit. "Den Auftakt macht das Blechbläserensemble", sagt Rüdiger Konrad. Mit dabei seien das Holzbläserensemble, die Gitarrenspieler und Streicher. "Stark wird auch das Pianistencocktail", sagt Jürgen Morche. Insgesamt 45 Klavierspieler wirken allein in diesem Programmpunkt mit - nacheinander.

Es ist den drei Leitern der vier Musikschulen anzumerken, dass sie die Vernetzung mit einer hohen Erwartungshaltung begleiten. Und es sei sogar die Entdeckung möglicher Unterschiede, die als große Bereicherung empfunden wird. "Wir sind ja auch alle verschiedene Charaktere", sagt Susanne Jaggy. Es sei daher auch sehr spannend, sich möglicherweise auf neue künstlerische Pfade zu begeben. "Das wünsche ich mir aber auf Projektebene", sagt sie.

Zu den Mitwirkenden des Konzerts mit dem aussagekräftigen Titel "S(w)inging All Together" zählt auch das Publikum. Die Lieder sollen auch zum Mitsingen anregen, die Musikschulleiter setzen auf eine enge Verbindung zwischen Bühne und Zuhörerraum.

Der Eintritt ist frei. "Wir gehören ja als Musikschulen zu den kommunalen Einrichtungen", sagt Jürgen Morche. Spenden gegenüber sei man allerdings auch nicht abgeneigt, heißt es.

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