Viel Interesse an Führung zu den Wintervögeln am Südlichen See Mit Fernglas auf die Vogelpirsch / Von Ammer bis Zwergtaucher Von Robert Kauffeld Porta Westfalica (rkm). Mehr als 20 Naturfreunde trafen sich auf dem Parkplatz am Südlichen See im Großen Weserbogen, um an der Wintervogelexkursion teilzunehmen, zu der die AG-Natur Bad Oeynhausen und der Natur- und Heimatverein Porta Westfalica (NHP) eingeladen hatten. Wieder einmal führte der versierte Vogelkundler Jörg Hadasch die Besucher auf dieser Wanderung, die um den See führte und interessante Beobachtungen möglich machte. So mancher Spaziergänger wird diesen schönen Weg schon gegangen sein und festgestellt haben, dass er "Schwäne, Enten und Gänse" gesehen hat - nicht viel, wie es scheint.Doch mit den genauen Erklärungen eines Fachmannes, der es versteht, den Blick zu schärfen für die durchaus sichtbaren Unterschiede, erlebt man bald, wie vielfältig die Vogelwelt im heimischen Bereich ist. Da wurden die mitgebrachten Ferngläser benutzt, und schnell erkannte man, wie sich Nilgänse, Graugänse und Kanadagänse unterscheiden.Jörg Hadasch stellte sein stark vergrößerndes Spektiv zur Verfügung. So konnte man die Vögel ganz nah sehen und auch ihr Verhalten beobachten. Ein Pärchen Haubentaucher schwamm eng beieinander.Warum sie Taucher heißen, zeigten die viel kleineren Zwergtaucher, die oft unter der Oberfläche verschwanden. Beinahe schwarz mit einem leuchtend weißen Hornschild über dem Schnabel zeigten sich Blesshühner. Reiher- und Schellenten konnten beobachtet werden.Unter einem auffälligen Baum, der so aussah, als hätte man ihn mit weißer Farbe angestrichen, saßen zahlreiche Kormorane, die diesen Baum offenbar als Schlafplatz benutzen und mit ihrem Kot bespritzt haben. Reiherenten und Gänsesäger konnte Jörg Hadasch zeigen. Sturmmöwen waren zu sehen, ebenfalls Lachmöwen, die man auch an ihrem Geschrei erkennen kann.Nicht nur auf dem Wasser konnten Vögel beobachtet werden. Ein Eichelhäher zeigte sich. Ein Dompfaffpärchen saß in einem nahen Baum. Wer genau hinsah, konnte auch eine Goldammer entdecken. Mehrmals war ein Grünspecht, der Vogel des Jahres, zu hören.Herbert Wiese, der NHP-Vorsitzende, hatte die Teilnehmer zu dieser beliebten Fotoexkursion, die bereits zum zwölften Mal stattfand, begrüßt.Erwin Mattegiet von der Arbeitsgruppe Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen berichtete, als die Wanderung am Costedter Storchennest vorbeiführte, über die erfolgreichen Bemühungen um die Ansiedlung von Störchen im heimischen Raum.Dass man auf dem Parkplatz eine Schleiereule aus nächster Nähe betrachten konnte, wäre wohl ein kleines Wunder gewesen. Doch es war ein präpariertes Tier, das Mattegiet zeigen konnte. Er hatte auch den für diese Vogelart üblichen großen Nistkasten mitgebracht, den ein Vogelfreund auf seinem Grundstück aufstellen will.

Viel Interesse an Führung zu den Wintervögeln am Südlichen See

Porta Westfalica (rkm). Mehr als 20 Naturfreunde trafen sich auf dem Parkplatz am Südlichen See im Großen Weserbogen, um an der Wintervogelexkursion teilzunehmen, zu der die AG-Natur Bad Oeynhausen und der Natur- und Heimatverein Porta Westfalica (NHP) eingeladen hatten.

Ja, wo sind sie denn: Bei der Exkursion am Südlichen See konnten die Naturfreunde viele Vogelarten beobachten. - © Foto: Robert Kauffeld
Ja, wo sind sie denn: Bei der Exkursion am Südlichen See konnten die Naturfreunde viele Vogelarten beobachten. - © Foto: Robert Kauffeld

Wieder einmal führte der versierte Vogelkundler Jörg Hadasch die Besucher auf dieser Wanderung, die um den See führte und interessante Beobachtungen möglich machte. So mancher Spaziergänger wird diesen schönen Weg schon gegangen sein und festgestellt haben, dass er "Schwäne, Enten und Gänse" gesehen hat - nicht viel, wie es scheint.

Doch mit den genauen Erklärungen eines Fachmannes, der es versteht, den Blick zu schärfen für die durchaus sichtbaren Unterschiede, erlebt man bald, wie vielfältig die Vogelwelt im heimischen Bereich ist. Da wurden die mitgebrachten Ferngläser benutzt, und schnell erkannte man, wie sich Nilgänse, Graugänse und Kanadagänse unterscheiden.

Jörg Hadasch stellte sein stark vergrößerndes Spektiv zur Verfügung. So konnte man die Vögel ganz nah sehen und auch ihr Verhalten beobachten. Ein Pärchen Haubentaucher schwamm eng beieinander.

Warum sie Taucher heißen, zeigten die viel kleineren Zwergtaucher, die oft unter der Oberfläche verschwanden. Beinahe schwarz mit einem leuchtend weißen Hornschild über dem Schnabel zeigten sich Blesshühner. Reiher- und Schellenten konnten beobachtet werden.

Unter einem auffälligen Baum, der so aussah, als hätte man ihn mit weißer Farbe angestrichen, saßen zahlreiche Kormorane, die diesen Baum offenbar als Schlafplatz benutzen und mit ihrem Kot bespritzt haben. Reiherenten und Gänsesäger konnte Jörg Hadasch zeigen. Sturmmöwen waren zu sehen, ebenfalls Lachmöwen, die man auch an ihrem Geschrei erkennen kann.

Nicht nur auf dem Wasser konnten Vögel beobachtet werden. Ein Eichelhäher zeigte sich. Ein Dompfaffpärchen saß in einem nahen Baum. Wer genau hinsah, konnte auch eine Goldammer entdecken. Mehrmals war ein Grünspecht, der Vogel des Jahres, zu hören.

Herbert Wiese, der NHP-Vorsitzende, hatte die Teilnehmer zu dieser beliebten Fotoexkursion, die bereits zum zwölften Mal stattfand, begrüßt.

Erwin Mattegiet von der Arbeitsgruppe Natur- und Umweltschutz Bad Oeynhausen berichtete, als die Wanderung am Costedter Storchennest vorbeiführte, über die erfolgreichen Bemühungen um die Ansiedlung von Störchen im heimischen Raum.

Dass man auf dem Parkplatz eine Schleiereule aus nächster Nähe betrachten konnte, wäre wohl ein kleines Wunder gewesen. Doch es war ein präpariertes Tier, das Mattegiet zeigen konnte. Er hatte auch den für diese Vogelart üblichen großen Nistkasten mitgebracht, den ein Vogelfreund auf seinem Grundstück aufstellen will.

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