Zur Person: Ursula und Gerhard Lücke seit 60 Jahren verheiratet Ulrich Westermann Petershagen-Windheim (Wes). Beim Tanz beim Windheimer Markt lernten sich Gerhard Lücke und seine Ehefrau Ursula kennen. „Es war ein Freitagabend“, erinnern sie sich. Die Hochzeitsglocken läuteten 1961 in der Kirche des Weserdorfes. Nach 60 Ehejahren wird nun mit einem kleinen Empfang im eigenen Haus an der Kanalstraße Diamantene Hochzeit gefeiert. „Sehr dankbar sind wir unserem Sohn Joachim. Er ist immer für uns da“, bekräftigt die Jubilarin. Gerhard Lücke wurde 1938 in Leteln geboren. Dort besuchte er die Volksschule. Seine Konfirmation fand in der Mindener Marienkirche statt. Nach dem Schulbesuch begann sein Berufsweg in der Tischlerei Ronicke & und Söhne in Minden. Danach arbeitete er bis zur Schließung als Maschinenführer in der Feldschlösschen-Brauerei. 1978, im Alter von 40 Jahren, schlug Gerhard Lücke mit Erfolg einen neuen Berufsweg ein. „Vater, Bruder und Neffe meiner Ehefrau waren Dachdecker. Da habe ich mich ebenfalls dieser Berufsbranche angeschlossen und in Eslohe im Sauerland eine dreijährige Lehre absolviert. Danach war ich in der Fertighausfirma Kiene in Wiedensahl bis zum Rentenalter als Dachdecker tätig“, erzählt der Jubilar. Ursula Lücke, geborene Röbke, erblickte 1940 in Windheim das Licht der Welt. Dem Volksschulbesuch und der Konfirmation schloss sich in ihrem Heimatdorf die Lehrzeit als Näherin an. Diesen Beruf übte sie bei Mejer & Co. an der Hans-Lüken-Straße aus. Sohn Joachim wurde 1963 geboren. Das Ehepaar Lücke wohnte in Windheim zunächst am Bahnweg, zu Weihnachten 1969 folgte der Umzug in das Haus an der Kanalstraße. In früheren Jahren ist die Jubilarin jeden Tag um die zehn Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Dazu kam das Schwimmen im Hallenbad in Stadthagen. Wie seine Ehefrau legte auch Gerhard Lücke großen Wert auf die sportliche Betätigung. Bei ihm ging es um Fußball. Zunächst trug er im Jugendbereich das Trikot des SV Weser Leteln, später auch in der 1. Mannschaft. „Damals habe ich überwiegend Mittelstürmer gespielt. Ich war ein Rackerer, der sich regelmäßig in die Torschützenliste eintragen konnte. Später habe ich in der Ersten beim TuS Windheim die Fußballschuhe auf verschiedenen Positionen geschnürt, unter anderem als Innenstürmer und Libero. Bei den TuS-Altherren war ich sogar Torwart“, erinnert sich der Diamantjubilar. Dem Männergesangverein Windheim gehörte er 40 Jahre an. „Mein Mann ist ein großer Blumenfreund. Besonders die Geranien haben es ihm angetan. Nach wie vor ist er auch ein begeisterter Hobbykoch. Seine Spezialitäten sind Reibekuchen und Fischgerichte“, so Ursula Lücke.

Zur Person: Ursula und Gerhard Lücke seit 60 Jahren verheiratet

Diamant Lucke © Fotos: Westermann

Petershagen-Windheim (Wes). Beim Tanz beim Windheimer Markt lernten sich Gerhard Lücke und seine Ehefrau Ursula kennen. „Es war ein Freitagabend“, erinnern sie sich. Die Hochzeitsglocken läuteten 1961 in der Kirche des Weserdorfes. Nach 60 Ehejahren wird nun mit einem kleinen Empfang im eigenen Haus an der Kanalstraße Diamantene Hochzeit gefeiert.

„Sehr dankbar sind wir unserem Sohn Joachim. Er ist immer für uns da“, bekräftigt die Jubilarin. Gerhard Lücke wurde 1938 in Leteln geboren. Dort besuchte er die Volksschule. Seine Konfirmation fand in der Mindener Marienkirche statt. Nach dem Schulbesuch begann sein Berufsweg in der Tischlerei Ronicke & und Söhne in Minden. Danach arbeitete er bis zur Schließung als Maschinenführer in der Feldschlösschen-Brauerei. 1978, im Alter von 40 Jahren, schlug Gerhard Lücke mit Erfolg einen neuen Berufsweg ein. „Vater, Bruder und Neffe meiner Ehefrau waren Dachdecker. Da habe ich mich ebenfalls dieser Berufsbranche angeschlossen und in Eslohe im Sauerland eine dreijährige Lehre absolviert. Danach war ich in der Fertighausfirma Kiene in Wiedensahl bis zum Rentenalter als Dachdecker tätig“, erzählt der Jubilar.

Diamant Lucke - © Fotos: Westermann
Diamant Lucke - © Fotos: Westermann

Ursula Lücke, geborene Röbke, erblickte 1940 in Windheim das Licht der Welt. Dem Volksschulbesuch und der Konfirmation schloss sich in ihrem Heimatdorf die Lehrzeit als Näherin an. Diesen Beruf übte sie bei Mejer & Co. an der Hans-Lüken-Straße aus. Sohn Joachim wurde 1963 geboren.

Das Ehepaar Lücke wohnte in Windheim zunächst am Bahnweg, zu Weihnachten 1969 folgte der Umzug in das Haus an der Kanalstraße. In früheren Jahren ist die Jubilarin jeden Tag um die zehn Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Dazu kam das Schwimmen im Hallenbad in Stadthagen.

Diamant Lucke - © Fotos: Westermann
Diamant Lucke - © Fotos: Westermann

Wie seine Ehefrau legte auch Gerhard Lücke großen Wert auf die sportliche Betätigung. Bei ihm ging es um Fußball. Zunächst trug er im Jugendbereich das Trikot des SV Weser Leteln, später auch in der 1. Mannschaft. „Damals habe ich überwiegend Mittelstürmer gespielt. Ich war ein Rackerer, der sich regelmäßig in die Torschützenliste eintragen konnte. Später habe ich in der Ersten beim TuS Windheim die Fußballschuhe auf verschiedenen Positionen geschnürt, unter anderem als Innenstürmer und Libero. Bei den TuS-Altherren war ich sogar Torwart“, erinnert sich der Diamantjubilar.

Dem Männergesangverein Windheim gehörte er 40 Jahre an. „Mein Mann ist ein großer Blumenfreund. Besonders die Geranien haben es ihm angetan. Nach wie vor ist er auch ein begeisterter Hobbykoch. Seine Spezialitäten sind Reibekuchen und Fischgerichte“, so Ursula Lücke.

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