Windheim bindet die Erntekrone Petershagen-Windheim (Wes). Viele Jahre lang war die Erntekrone beim Windheimer Herbstmarkt ein Schmuckstück, das die Besucherinnen und Besucher bewunderten. Obwohl die traditionelle Veranstaltung am letzten Oktober-Wochenende wegen der Corona-Situation nicht stattfindet, haben Mitglieder des Gewerbe- und Marktvereins, Landfrauen und Angehörige des landwirtschaftlichen Ortsvereins auch diesmal ein Symbol der Ernte gebunden. Geplant ist, das Flechtwerk am Sonntag, 3. Oktober, zum Erntedankfest in der Windheimer Kirche zu präsentieren. Dieser Standort soll bis Sonntag, 31. Oktober, beibehalten werden. Die Voraussetzung für das gelungene Flechtwerk wurde in zwei Arbeitseinsätzen geschaffen. Zunächst stand eine Getreidemahd nach dem Vorbild früherer Jahre an. Am Jösser Weg wurde Weizen des landwirtschaftlichen Betriebes Römbke (Harrelhöfe) von den Halmen geholt. Die Getreideernte konzentrierte sich auf einen Randstreifen von 30 Metern Länge mit einer Schnittbreite von 1,50 Metern. Das Mähgut wurde mit Strohbindfäden zu Garben gebunden und zum Trocknen mit einem Treckeranhänger in die Scheune der Familie David transportiert. Dort wurde die Erntekrone unter der Leitung von Ilse Wiebke-Brammer gebunden. Beteiligt waren Landfrauen, Gewerbe- und Marktvereinsvorsitzender Wilhelm Bischoff sowie Pfarrerin Mirjam Philipps, Katechumenen, Konfirmanden und Jugendmitarbeiterin Chiara. „Wir haben nahezu 400 Getreidesträuße verarbeitet. Jedes Bündel setzt sich aus 15 Ähren und kurzen Halmen zusammen. Zum Abschluss wurde unser Weizenschmuckstück mit bunten Leinenbändern dekoriert“, erzählte Ilse Wiebke-Brammer. Anfang November wird die Erntekrone aus der Kirche abgeholt und dann „abgewrackt“.

Windheim bindet die Erntekrone

Erntekrone Windheim © Foto: Westermann

Petershagen-Windheim (Wes). Viele Jahre lang war die Erntekrone beim Windheimer Herbstmarkt ein Schmuckstück, das die Besucherinnen und Besucher bewunderten. Obwohl die traditionelle Veranstaltung am letzten Oktober-Wochenende wegen der Corona-Situation nicht stattfindet, haben Mitglieder des Gewerbe- und Marktvereins, Landfrauen und Angehörige des landwirtschaftlichen Ortsvereins auch diesmal ein Symbol der Ernte gebunden.

Geplant ist, das Flechtwerk am Sonntag, 3. Oktober, zum Erntedankfest in der Windheimer Kirche zu präsentieren. Dieser Standort soll bis Sonntag, 31. Oktober, beibehalten werden. Die Voraussetzung für das gelungene Flechtwerk wurde in zwei Arbeitseinsätzen geschaffen. Zunächst stand eine Getreidemahd nach dem Vorbild früherer Jahre an. Am Jösser Weg wurde Weizen des landwirtschaftlichen Betriebes Römbke (Harrelhöfe) von den Halmen geholt.

Erntekrone Windheim - © Foto: Westermann
Erntekrone Windheim - © Foto: Westermann

Die Getreideernte konzentrierte sich auf einen Randstreifen von 30 Metern Länge mit einer Schnittbreite von 1,50 Metern. Das Mähgut wurde mit Strohbindfäden zu Garben gebunden und zum Trocknen mit einem Treckeranhänger in die Scheune der Familie David transportiert. Dort wurde die Erntekrone unter der Leitung von Ilse Wiebke-Brammer gebunden. Beteiligt waren Landfrauen, Gewerbe- und Marktvereinsvorsitzender Wilhelm Bischoff sowie Pfarrerin Mirjam Philipps, Katechumenen, Konfirmanden und Jugendmitarbeiterin Chiara.

„Wir haben nahezu 400 Getreidesträuße verarbeitet. Jedes Bündel setzt sich aus 15 Ähren und kurzen Halmen zusammen. Zum Abschluss wurde unser Weizenschmuckstück mit bunten Leinenbändern dekoriert“, erzählte Ilse Wiebke-Brammer. Anfang November wird die Erntekrone aus der Kirche abgeholt und dann „abgewrackt“.

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