Windheim bereitet den Herbstmart vor: Zwischen Hänger und Harken Ulrich Westermann Petershagen-Windheim (Wes). In der Gerüchteküche brodelt es mal wieder gnadenlos: Doch der Herbstmarkt in Windheim wird definitiv stattfinden! Also: Der Windheimer Frühjahrsmarkt ist aus dem jährlichen Terminkalender gestrichen worden (das MT berichtete), nicht aber der Herbstmarkt. In vollem Gange sind bereits die Vorbereitungen für das dreitägige Volksfest, das traditionell am letzten Oktoberwochenende im „alten Mittelpunkt an der Weser“ auf dem Programm steht. Diesmal sind die Besucher vom 25. bis 27. Oktober willkommen. Los ging es mit der Getreidemahd. Jung und Alt waren beteiligt, um Weizen von den Halmen zu holen und einzubringen. Zunächst führte der Weg vom Treffpunkt auf der landwirtschaftlichen Hofstätte Römbke (Harrelhöfe) in Richtung Jössen. An der Gemeinschaftsaktion in der südlichen Windheimer Ortslage wirkten Mitglieder des Gewerbe- und Marktvereins, Landfrauen und Angehörige des landwirtschaftlichen Ortsvereins mit. Dazu kamen Angehörige der Windheimer Kinderfeuerwehr „Die Inselheuler“ und weitere Jungen und Mädchen. Insgesamt hatten sich auf dem Wirtschaftsweg in Höhe des Weizenfeldes 40 Personen eingefunden. Beim Arbeitseinsatz spielten frühere Jahre eine wichtige Rolle. Wie Anno dazumal wurden Oldtimertrecker, Anhänger und Holzharken eingesetzt. Dazu kam ein Doppelmesser-Mähwerk aus den 1960er-Jahren. Parallel zum befestigten Weg wurden zwei Getreidestreifen mit einer Länge von jeweils 25 Metern gemäht. Das Ergebnis waren 40 kleinere und größere Garben. Zunächst zog Karsten Weßling mit seinem 40-PS-Traktor der Marke Fendt Farmer 2 E, Baujahr 1968, über den Rand des Feldes. Ilse Wiebke-Brammer und Margret Römbke folgten dem Trecker auf dem entstandenen Stoppelfeld, um mit Holzharken die abgemähten Halme aufzuschichten. Danach wurde das Getreide von den Helferinnen und Helfern mit den Händen aufgesammelt, mit Strohbindfäden zu Garben gebunden und abgelegt. In der Zwischenzeit war Dominik Liedtke mit seinem Hanomag-Traktor 324 S, Baujahr 1960, und einem Anhänger eingetroffen. Es dauerte nicht lange, bis die Ladefläche mit den Weizengarben beladen war. Auch die Kinder machten begeistert mit. Einen Erntezwischenbericht gab Ernst Römbke: „Die Gerste war in unserer Region sehr gut, beim Weizen müssen wir noch abwarten“. Nach Abschluss der Mahd brachte Dominik Liedtke die Ernte mit Trecker und Anhänger in die Scheune der Familie David („Meining“/Harrelhöfe). Dort fand ein geselliges Zusammensein statt. Die Kinder erhielten zur Belohnung Getränke, „Mausespeck“, weitere Süßigkeiten sowie Wasser-und Honigmelonenstücke. Voraussichtlich Mitte August werden die Landfrauen und Mitglieder des Gewerbe- und Marktvereins die Erntekrone binden. Dazu kommen Getreidesträuße. Zum Abschluss der Aktion werden die Kronenbinderinnen ihr Weizenflechtwerk mit Leinenbändern schmücken. Stationen des Symbols der Ernte sind danach ein Schaufenster an der Straße Am Markt und das Haus Curia der evangelischen Kirchengemeinde Windheim. Der Frühjahrsmarkt war gestrichen worden, da der Erfolg in den vergangenen Jahren ausgeblieben war, auch fehlten Helfer.

Windheim bereitet den Herbstmart vor: Zwischen Hänger und Harken

Jung und Alt waren mit dem Binden und Tragen der Weizengarben beschäftigt. Es dauerte nicht lange, bis die Ladefläche des betagten Anhängers beladen war. © Foto: Ulrich Westermann

Petershagen-Windheim (Wes). In der Gerüchteküche brodelt es mal wieder gnadenlos: Doch der Herbstmarkt in Windheim wird definitiv stattfinden! Also: Der Windheimer Frühjahrsmarkt ist aus dem jährlichen Terminkalender gestrichen worden (das MT berichtete), nicht aber der Herbstmarkt. In vollem Gange sind bereits die Vorbereitungen für das dreitägige Volksfest, das traditionell am letzten Oktoberwochenende im „alten Mittelpunkt an der Weser“ auf dem Programm steht. Diesmal sind die Besucher vom 25. bis 27. Oktober willkommen.

Los ging es mit der Getreidemahd. Jung und Alt waren beteiligt, um Weizen von den Halmen zu holen und einzubringen. Zunächst führte der Weg vom Treffpunkt auf der landwirtschaftlichen Hofstätte Römbke (Harrelhöfe) in Richtung Jössen. An der Gemeinschaftsaktion in der südlichen Windheimer Ortslage wirkten Mitglieder des Gewerbe- und Marktvereins, Landfrauen und Angehörige des landwirtschaftlichen Ortsvereins mit. Dazu kamen Angehörige der Windheimer Kinderfeuerwehr „Die Inselheuler“ und weitere Jungen und Mädchen. Insgesamt hatten sich auf dem Wirtschaftsweg in Höhe des Weizenfeldes 40 Personen eingefunden. Beim Arbeitseinsatz spielten frühere Jahre eine wichtige Rolle. Wie Anno dazumal wurden Oldtimertrecker, Anhänger und Holzharken eingesetzt. Dazu kam ein Doppelmesser-Mähwerk aus den 1960er-Jahren.

Parallel zum befestigten Weg wurden zwei Getreidestreifen mit einer Länge von jeweils 25 Metern gemäht. Das Ergebnis waren 40 kleinere und größere Garben. Zunächst zog Karsten Weßling mit seinem 40-PS-Traktor der Marke Fendt Farmer 2 E, Baujahr 1968, über den Rand des Feldes. Ilse Wiebke-Brammer und Margret Römbke folgten dem Trecker auf dem entstandenen Stoppelfeld, um mit Holzharken die abgemähten Halme aufzuschichten. Danach wurde das Getreide von den Helferinnen und Helfern mit den Händen aufgesammelt, mit Strohbindfäden zu Garben gebunden und abgelegt.

In der Zwischenzeit war Dominik Liedtke mit seinem Hanomag-Traktor 324 S, Baujahr 1960, und einem Anhänger eingetroffen. Es dauerte nicht lange, bis die Ladefläche mit den Weizengarben beladen war. Auch die Kinder machten begeistert mit. Einen Erntezwischenbericht gab Ernst Römbke: „Die Gerste war in unserer Region sehr gut, beim Weizen müssen wir noch abwarten“.

Nach Abschluss der Mahd brachte Dominik Liedtke die Ernte mit Trecker und Anhänger in die Scheune der Familie David („Meining“/Harrelhöfe). Dort fand ein geselliges Zusammensein statt. Die Kinder erhielten zur Belohnung Getränke, „Mausespeck“, weitere Süßigkeiten sowie Wasser-und Honigmelonenstücke.

Voraussichtlich Mitte August werden die Landfrauen und Mitglieder des Gewerbe- und Marktvereins die Erntekrone binden. Dazu kommen Getreidesträuße. Zum Abschluss der Aktion werden die Kronenbinderinnen ihr Weizenflechtwerk mit Leinenbändern schmücken. Stationen des Symbols der Ernte sind danach ein Schaufenster an der Straße Am Markt und das Haus Curia der evangelischen Kirchengemeinde Windheim.

Der Frühjahrsmarkt war gestrichen worden, da der Erfolg in den vergangenen Jahren ausgeblieben war, auch fehlten Helfer.

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