Wer macht das Pflegeheim warm? Petershagen plant Wärmeverbund Oliver Plöger Petershagen-Lahde. Mit dem neuen Pflegeheim von GS-Projekt-Bau und der Diakonie gehen innerhalb der Verwaltung auch die Überlegungen eines größer angelegten Wärmeverbunds weiter. Der heutige Bürgermeister Dirk Breves (CDU) hatte die damals noch ganz frischen Überlegungen bereits im Juni vorgestellt. Aktuell finden Abstimmungsgespräche statt, bestätigte Pressesprecherin Tatjana Brast diese Woche. Abschließende Entscheidungen sind aber offenbar noch nicht getroffen. Dass die Heizung im Freibad ihre besten Jahre hinter sich hat, war spätestens seit der jüngsten Saison klar: immer wieder waren Reparaturen notwendig geworden, zuletzt war nur noch ein „händischer Betrieb“ möglich, wie es hieß. Ursprüngliche Planung war es, die neue Heizung bereits zum Start der nächsten Saison zu nutzen – und zwar in einem Wärmeverbund. Tatjana Brast zum aktuellen Stand: „Unsere Überlegung und Planung ist es, eine Nahwärmeversorgung aus der bestehenden Heizzentrale an der Sporthalle der Sekundarschule aufzubauen. Von dort könnte in einem ersten Schritt neben der neuen Mehrzweckhalle eventuell auch das Baugebiet Auf der Höge II inklusive neuem Pflegeheim mit Wärme versorgt werden.“ Parallel dazu, so heißt es aus der Stadt weiter, könnte von der in der Grundschule installierten Heizungsanlage (mit BHKW) eine Nahwärmeleitung zum Freibad gelegt werden.“ In einem zweiten Schritt könnten die Grundschule und das Freibad dann auch an die Heizzentrale der Sekundarschule angeschlossen worden. Dieser zweite Schritt, auch das machte Tatjana Brast deutlich, werde eingeleitet, wenn „die Heizung in der Grundschule abgängig ist.“ Genauer terminiert ist der Baubeginn des neuen Pflegeheims: Am 4. Dezember ist erster Spatenstich. Wie die Diakonie Stiftung Salem mitteilt, gibt es für das künftige Gebäude – positioniert gegenüber dem Autohaus Lübkemann an der Dingbreite 5 – noch keine offizielle Hausnummer. Der Plan: Investor GS-Projekt-Bau baut das Pflegeheim, die Diakonie tritt als Pächterin auf. Vorgesehen ist ein dreigeschossiges Gebäude mit fünf Wohngemeinschaften á 16 Bewohnerinnen und Bewohnern, alle Wohngemeinschaften sind gleich aufgebaut. Zudem soll es fünf Apartments zwischen 45 und 60 Quadratmetern geben. Die Einrichtung dient als Ersatzbau für das Haus Bethesda, in dem eine Einzelzimmerbelegung nicht möglich ist. Für das Haus Bethesda wird nach Angaben der Diakonie ein Nachnutzungskonzept erstellt. In Lahde soll ein speziell entwickeltes Wohnmodell greifen Dazu kaufmännischer Vorstand Christian Schultz: „Wir wollen ein neues Kapitel in der pflegerischen Infrastruktur aufschlagen, und zwar mit allem, was dazugehört: Wohnformen, technische Assistenzsysteme, Unterstützungsangebote, Einbindung von Ehrenamt, Quartiersarbeit, Nachhaltigkeit und gute Pflege.“ Die Größe des Pflegeheims gibt die Diakonie mit 5.100 Quadratmetern an. Gerechnet wird mit einer 18-monatigen Bauzeit. Spannend ist die Frage, ob das Pflegeheim dann auch an die Ringheizung angeschlossen wird.

Wer macht das Pflegeheim warm? Petershagen plant Wärmeverbund

Nach dem Baubeginn Anfang Dezember soll das Pflegeheim in 18 Monaten fertig sein. Grafik: GS-Projekt-Bau © Diakonie

Petershagen-Lahde. Mit dem neuen Pflegeheim von GS-Projekt-Bau und der Diakonie gehen innerhalb der Verwaltung auch die Überlegungen eines größer angelegten Wärmeverbunds weiter. Der heutige Bürgermeister Dirk Breves (CDU) hatte die damals noch ganz frischen Überlegungen bereits im Juni vorgestellt. Aktuell finden Abstimmungsgespräche statt, bestätigte Pressesprecherin Tatjana Brast diese Woche. Abschließende Entscheidungen sind aber offenbar noch nicht getroffen.

Dass die Heizung im Freibad ihre besten Jahre hinter sich hat, war spätestens seit der jüngsten Saison klar: immer wieder waren Reparaturen notwendig geworden, zuletzt war nur noch ein „händischer Betrieb“ möglich, wie es hieß. Ursprüngliche Planung war es, die neue Heizung bereits zum Start der nächsten Saison zu nutzen – und zwar in einem Wärmeverbund. Tatjana Brast zum aktuellen Stand: „Unsere Überlegung und Planung ist es, eine Nahwärmeversorgung aus der bestehenden Heizzentrale an der Sporthalle der Sekundarschule aufzubauen. Von dort könnte in einem ersten Schritt neben der neuen Mehrzweckhalle eventuell auch das Baugebiet Auf der Höge II inklusive neuem Pflegeheim mit Wärme versorgt werden.“ Parallel dazu, so heißt es aus der Stadt weiter, könnte von der in der Grundschule installierten Heizungsanlage (mit BHKW) eine Nahwärmeleitung zum Freibad gelegt werden.“

In einem zweiten Schritt könnten die Grundschule und das Freibad dann auch an die Heizzentrale der Sekundarschule angeschlossen worden. Dieser zweite Schritt, auch das machte Tatjana Brast deutlich, werde eingeleitet, wenn „die Heizung in der Grundschule abgängig ist.“

Genauer terminiert ist der Baubeginn des neuen Pflegeheims: Am 4. Dezember ist erster Spatenstich. Wie die Diakonie Stiftung Salem mitteilt, gibt es für das künftige Gebäude – positioniert gegenüber dem Autohaus Lübkemann an der Dingbreite 5 – noch keine offizielle Hausnummer. Der Plan: Investor GS-Projekt-Bau baut das Pflegeheim, die Diakonie tritt als Pächterin auf. Vorgesehen ist ein dreigeschossiges Gebäude mit fünf Wohngemeinschaften á 16 Bewohnerinnen und Bewohnern, alle Wohngemeinschaften sind gleich aufgebaut. Zudem soll es fünf Apartments zwischen 45 und 60 Quadratmetern geben.

Die Einrichtung dient als Ersatzbau für das Haus Bethesda, in dem eine Einzelzimmerbelegung nicht möglich ist. Für das Haus Bethesda wird nach Angaben der Diakonie ein Nachnutzungskonzept erstellt.

In Lahde soll ein speziell entwickeltes Wohnmodell greifen Dazu kaufmännischer Vorstand Christian Schultz: „Wir wollen ein neues Kapitel in der pflegerischen Infrastruktur aufschlagen, und zwar mit allem, was dazugehört: Wohnformen, technische Assistenzsysteme, Unterstützungsangebote, Einbindung von Ehrenamt, Quartiersarbeit, Nachhaltigkeit und gute Pflege.“

Die Größe des Pflegeheims gibt die Diakonie mit 5.100 Quadratmetern an. Gerechnet wird mit einer 18-monatigen Bauzeit. Spannend ist die Frage, ob das Pflegeheim dann auch an die Ringheizung angeschlossen wird.

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