Wehr stellt Weichen: Verkleinerte Jahresbesprechung mit großen Plänen Ulrich Westermann Petershagen-Lahde (Wes). Die Zahl der Löschgruppen bleibt, die Standorte werden weniger: Im laufenden Jahr werden die Weichen für die „Feuerwehrstruktur 2025“ in Petershagen gestellt: „Die Stadt wird das Großprojekt nun zügig angehen“, bekräftigte Bürgermeister Dirk Breves (CDU) bei der Jahresbesprechung in der Aula der Sekundarschule. 15 statt bisher 26 Standorte soll es künftig geben, das Thema wird nach jetziger Planung den Feuerschutzausschuss am 14. März beschäftigen. Erfreut war der Bürgermeister über die einmütige Zustimmung zur Neustrukturierung, die die Feuerwehr in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Feuerschutzausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Schwier (CDU) dankte den Wehrleuten für die geleistete Arbeit bei der geplanten Umsetzung der neuen Feuerwehrstruktur. Auch die Politik stehe fraktionsübergreifend hinter diesem Vorschlag.Der Teilnehmerkreis der Jahresbesprechung sollte so klein wie möglich gehalten werden. Nach der Videokonferenz 2020 fand das Treffen diesmal unter strengen Pandemie-Bedingungen (2 G-plus, FFP2-Maske) statt – ohne Musik und Essen. Die Auszeichnung langjähriger Feuerwehrkräfte (Feuerwehr-Ehrenzeichen) soll auf den Jahreshauptversammlungen der Löschgruppen stattfinden.Im Rückblick erinnerte Petershagens Wehrführer Karl Jungcurt an den Pokalwettkampf der Jugend- und Kinderfeuerwehren in Großenheerse im August 2021 und an das Jahreskonzert des Feuerwehr-Musikzuges Wietersheim-Leteln im November 2021. „Das geplante Stadtfeuerwehrtreffen in Großenheerse konnte wegen Corona leider nicht durchgeführt werden. Mein Dank geht jedoch an die Löschgruppe Buchholz-Großenheerse für die bereits weitgehend abgeschlossene Planung und Organisation dieses Treffens“, sagte Jungcurt.In seiner Statistik wies er auf 2265 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen hin. In den Löschgruppen übten 676 Wehrleute, 591 Männer und 85 Frauen, ihren aktiven Dienst aus. 100 Personen gehörten einem Feuerwehr-Musikzug an. Dazu kämen 257 und 207 Jungs und Mädchen in der Jugend- bzw. Kinderfeuerwehr, 381 Angehörige der Ehrenabteilung, 389 passive Mitglieder und 255 Personen der Unterstützungsabteilung.Jungcurt stellte In seinem Rückblick 62 Brandeinsätze, exakt die gleiche Zahl wie 2020, heraus. Darunter waren vier Groß-, zwei Mittel-, und 32 Kleinbrände, 20 Fehlalarmierungen (Brandmeldeanlagen) und vier überörtliche Einsätze. Bei den 114 Hilfeleistungen schlugen allein 32 Verkehrsunfälle mit drei eingeklemmten Personen sowie 31 Einsätze bei Sturm- und Wasserschäden zu Buche. Die Gesamtbilanz setzt sich aus 176 Alarmierungen zusammen (62 Brände und 114 Hilfeleistungen). Derzeit verfügt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Petershagen über 52 Einsatzfahrzeuge. Darunter sind Teleskop-Hubrettungsfahrzeug (TM 32), Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Löschwassertank (TSF W), Löschgruppenfahrzeuge (LF 10 und LF 20), Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF 20), Schlauchwagen (SW 2000) und Mannschaftstransportfahrzeuge.Personelle Veränderungen bei den Löschgruppenführern gab es 2021 in Schlüsselburg. Dort trat Sven Harmening die Nachfolge von Burkhard Meyer an. Der 59-Jährige war der dienstälteste Löschgruppenführer der Stadt Petershagen. Er schied nach 22 Jahren aus seinem Führungsamt aus.Ein großes Dankeschön richtete Breves auch an die Betreuerinnen und Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehren, die mit ihrem Engagement dafür sorgten, dass die Feuerwehr zukünftig gut aufgestellt sei.Eine Ehrung nahm Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Beckemeier vor. Er überreichte Markus Urban (Lahde) für dessen langjährige Tätigkeit als Jugendwart das Ehrenzeichen der NRW-Jugendfeuerwehr in Silber.„Nach den Corona-Impfungen im Frühjahr wurde allen Einsatzkräften im November und Dezember eine Boosterimpfung angeboten. Die Organisation im Feuerwehrgerätehaus in Lahde war hervorragend“, wusste Karl-Heinz Schwier. Bei den Terminplanungen für 2022 wurden der Leistungsnachweis in Hille (Samstag, 7. Mai) und das Altentreffen in Levern (Freitag, 25. November) genannt. Die Petershäger Stadtfeuerwehrtreffen in den kommenden Jahren sind an folgende Löschgruppen vergeben worden: Ovenstädt (2022 – 1. bis 3. Juli), Frille (2023), Wietersheim (2024), Friedewalde (2025), Ilvese (2016) und Lahde (2027).Beförderungen und Veränderungen Zum Unterbrandmeister/zur Unterbrandmeisterin: Lennart Schulz (Bierde), Kristof Rischmüller (Heimsen), Marcel Reinke (Lahde), Andreas Schwier und Laura Weber (beide Maaslingen), Carsten Strahs (Neuenknick), Kai Biermann (Ovenstädt), Daniel Belte (Petershagen), Tim-Luca Apel (Wietersheim), Emanuel Niemann und Jan Heinrich (beide Windheim). Brandmeister/Brandmeisterin: Carolyn Rodenbeck (Gorspen-Vahlsen), Jannik Westphal (Heimsen), Denis Jendrischek (Ilvese), Titus Nehrmann (Jössen), Jens Otte (Neuenknick), Kevin Burmester und Henrik Lampe (beide Petershagen), Jannik Gottschalk (Wietersheim). Oberbrandmeister/Oberbrandmeisterin: Janine Menge (Frille). Andrea Döring und Christian Hilker (beide Ilvese), Dastyn Kurka und Björn Lipka (beide Lahde), Mario Wiesner (Wasserstraße).Hauptbrandmeister: Olaf Harmening und Sven Wichmann (beide Frille), Thomas Holthöfer (Buchholz-Großenheerse), Martin Hofmeier (Lahde), Karsten Schröder (Meßlingen). Brandinspektor: Niklas Nürge (Ilvese). Brandoberinspektor: Matthias Manthey (Lahde). Aus seinem Amt als Brandschutz- und Digitalfunkbeauftragter schied Martin Ruhe (Lahde) aus. Zu seinen Nachfolgern wurden in der Dienstbesprechung die beiden Wehrleute Horst Beckemeier (Ovenstädt/Brandschutz) und Nico Krumwiede (Gorspen-Vahlsen/Digitalfunk) ernannt. (wes).

Wehr stellt Weichen: Verkleinerte Jahresbesprechung mit großen Plänen

Bei Dachstuhlbränden und weiteren Alarmierungen ist das Teleskop-Hubrettungsfahrzeug im Einsatz. Foto: Ulrich Westermann

Petershagen-Lahde (Wes). Die Zahl der Löschgruppen bleibt, die Standorte werden weniger: Im laufenden Jahr werden die Weichen für die „Feuerwehrstruktur 2025“ in Petershagen gestellt: „Die Stadt wird das Großprojekt nun zügig angehen“, bekräftigte Bürgermeister Dirk Breves (CDU) bei der Jahresbesprechung in der Aula der Sekundarschule.

15 statt bisher 26 Standorte soll es künftig geben, das Thema wird nach jetziger Planung den Feuerschutzausschuss am 14. März beschäftigen. Erfreut war der Bürgermeister über die einmütige Zustimmung zur Neustrukturierung, die die Feuerwehr in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Feuerschutzausschuss-Vorsitzender Karl-Heinz Schwier (CDU) dankte den Wehrleuten für die geleistete Arbeit bei der geplanten Umsetzung der neuen Feuerwehrstruktur. Auch die Politik stehe fraktionsübergreifend hinter diesem Vorschlag.

Der Teilnehmerkreis der Jahresbesprechung sollte so klein wie möglich gehalten werden. Nach der Videokonferenz 2020 fand das Treffen diesmal unter strengen Pandemie-Bedingungen (2 G-plus, FFP2-Maske) statt – ohne Musik und Essen. Die Auszeichnung langjähriger Feuerwehrkräfte (Feuerwehr-Ehrenzeichen) soll auf den Jahreshauptversammlungen der Löschgruppen stattfinden.

Im Rückblick erinnerte Petershagens Wehrführer Karl Jungcurt an den Pokalwettkampf der Jugend- und Kinderfeuerwehren in Großenheerse im August 2021 und an das Jahreskonzert des Feuerwehr-Musikzuges Wietersheim-Leteln im November 2021.

„Das geplante Stadtfeuerwehrtreffen in Großenheerse konnte wegen Corona leider nicht durchgeführt werden. Mein Dank geht jedoch an die Löschgruppe Buchholz-Großenheerse für die bereits weitgehend abgeschlossene Planung und Organisation dieses Treffens“, sagte Jungcurt.

In seiner Statistik wies er auf 2265 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen hin. In den Löschgruppen übten 676 Wehrleute, 591 Männer und 85 Frauen, ihren aktiven Dienst aus. 100 Personen gehörten einem Feuerwehr-Musikzug an. Dazu kämen 257 und 207 Jungs und Mädchen in der Jugend- bzw. Kinderfeuerwehr, 381 Angehörige der Ehrenabteilung, 389 passive Mitglieder und 255 Personen der Unterstützungsabteilung.

Jungcurt stellte In seinem Rückblick 62 Brandeinsätze, exakt die gleiche Zahl wie 2020, heraus. Darunter waren vier Groß-, zwei Mittel-, und 32 Kleinbrände, 20 Fehlalarmierungen (Brandmeldeanlagen) und vier überörtliche Einsätze. Bei den 114 Hilfeleistungen schlugen allein 32 Verkehrsunfälle mit drei eingeklemmten Personen sowie 31 Einsätze bei Sturm- und Wasserschäden zu Buche. Die Gesamtbilanz setzt sich aus 176 Alarmierungen zusammen (62 Brände und 114 Hilfeleistungen).

Derzeit verfügt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Petershagen über 52 Einsatzfahrzeuge. Darunter sind Teleskop-Hubrettungsfahrzeug (TM 32), Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Löschwassertank (TSF W), Löschgruppenfahrzeuge (LF 10 und LF 20), Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF 20), Schlauchwagen (SW 2000) und Mannschaftstransportfahrzeuge.

Personelle Veränderungen bei den Löschgruppenführern gab es 2021 in Schlüsselburg. Dort trat Sven Harmening die Nachfolge von Burkhard Meyer an. Der 59-Jährige war der dienstälteste Löschgruppenführer der Stadt Petershagen. Er schied nach 22 Jahren aus seinem Führungsamt aus.

Ein großes Dankeschön richtete Breves auch an die Betreuerinnen und Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehren, die mit ihrem Engagement dafür sorgten, dass die Feuerwehr zukünftig gut aufgestellt sei.

Eine Ehrung nahm Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Beckemeier vor. Er überreichte Markus Urban (Lahde) für dessen langjährige Tätigkeit als Jugendwart das Ehrenzeichen der NRW-Jugendfeuerwehr in Silber.

„Nach den Corona-Impfungen im Frühjahr wurde allen Einsatzkräften im November und Dezember eine Boosterimpfung angeboten. Die Organisation im Feuerwehrgerätehaus in Lahde war hervorragend“, wusste Karl-Heinz Schwier.

Bei den Terminplanungen für 2022 wurden der Leistungsnachweis in Hille (Samstag, 7. Mai) und das Altentreffen in Levern (Freitag, 25. November) genannt. Die Petershäger Stadtfeuerwehrtreffen in den kommenden Jahren sind an folgende Löschgruppen vergeben worden: Ovenstädt (2022 – 1. bis 3. Juli), Frille (2023), Wietersheim (2024), Friedewalde (2025), Ilvese (2016) und Lahde (2027).

Beförderungen und Veränderungen

Zum Unterbrandmeister/zur Unterbrandmeisterin: Lennart Schulz (Bierde), Kristof Rischmüller (Heimsen), Marcel Reinke (Lahde), Andreas Schwier und Laura Weber (beide Maaslingen), Carsten Strahs (Neuenknick), Kai Biermann (Ovenstädt), Daniel Belte (Petershagen), Tim-Luca Apel (Wietersheim), Emanuel Niemann und Jan Heinrich (beide Windheim). Brandmeister/Brandmeisterin: Carolyn Rodenbeck (Gorspen-Vahlsen), Jannik Westphal (Heimsen), Denis Jendrischek (Ilvese), Titus Nehrmann (Jössen), Jens Otte (Neuenknick), Kevin Burmester und Henrik Lampe (beide Petershagen), Jannik Gottschalk (Wietersheim). Oberbrandmeister/Oberbrandmeisterin: Janine Menge (Frille). Andrea Döring und Christian Hilker (beide Ilvese), Dastyn Kurka und Björn Lipka (beide Lahde), Mario Wiesner (Wasserstraße).Hauptbrandmeister: Olaf Harmening und Sven Wichmann (beide Frille), Thomas Holthöfer (Buchholz-Großenheerse), Martin Hofmeier (Lahde), Karsten Schröder (Meßlingen). Brandinspektor: Niklas Nürge (Ilvese). Brandoberinspektor: Matthias Manthey (Lahde). Aus seinem Amt als Brandschutz- und Digitalfunkbeauftragter schied Martin Ruhe (Lahde) aus. Zu seinen Nachfolgern wurden in der Dienstbesprechung die beiden Wehrleute Horst Beckemeier (Ovenstädt/Brandschutz) und Nico Krumwiede (Gorspen-Vahlsen/Digitalfunk) ernannt. (wes).

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