Wegen Blaualgen: Badesee in Lahde bis Saisonende gesperrt Petershagen-Lahde (mt/vast). Für den Badesee Lahde besteht ein Badeverbot wegen des vermehrten Aufkommens von Blaualgen. Besucher werden außerdem gebeten, weitere Verhaltenshinweise vor Ort zu beachten. Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilte, hat das Gesundheitsamt aktuell Befunde mit mikroskopisch erhöhtem Nachweis von Blaualgen im See erhalten. Das Umweltamt des Kreises hat das Badeverbot in Absprache mit der Stadt Petershagen umgesetzt. Während der Badesaison werden regelmäßig proben genommen. Der See wird bis zum Ende der Badesaison am 15. September gesperrt bleiben. Die Beachbar ist von der Sperrung nicht betroffen. Die Gifte der Blaualgen können Leber- und neurotoxische Wirkungen entfalten. Einige dieser Gifte können im menschlichen Körper nicht abgebaut werden. Daher ist ein Verschlucken von Wasser, das stark mit Cyanobakterien durchsetzt ist, unbedingt zu vermeiden. Es können akute Durchfälle auftreten, die auch mehrere Tage anhalten können. Vor allem kleine Kinder sollten vor Verschlucken des Wassers geschützt werden. Wenn sie in der flachen Uferzonen spielen, können sie auch durch Hand- zu Mund-Kontakt Gifte aufnehmen. Bei Tieren sind außerdem Fälle von tödlichen Vergiftungen bekannt, wenn sie das Wasser trinken. Bei Menschen ist ein derart schwerer Verlauf nach Baden in belastetem Wasser aber nicht bekannt. Merkmale für den Algenbefall im Wasser können geringe Sichttiefe und eine blaue oder grüne Verfärbung des Wassers sein. Massenvermehrungen von sogenannten Blaualgen treten vor allem bei hohen Wassertemperaturen in den Sommermonaten auf. Das Wasser verfärbt sich durch Cyanobakterien und kann einen üblen Geruch nach faulen Eiern und Gülle sowie nach Ammoniak verbreiten. Gesundheitlich problematisch sind allergische Haut- und Schleimhautreizungen durch Zellbestandteile der Bakterien.

Wegen Blaualgen: Badesee in Lahde bis Saisonende gesperrt

Petershagen-Lahde (mt/vast). Für den Badesee Lahde besteht ein Badeverbot wegen des vermehrten Aufkommens von Blaualgen. Besucher werden außerdem gebeten, weitere Verhaltenshinweise vor Ort zu beachten.

Wie der Kreis Minden-Lübbecke mitteilte, hat das Gesundheitsamt aktuell Befunde mit mikroskopisch erhöhtem Nachweis von Blaualgen im See erhalten. Das Umweltamt des Kreises hat das Badeverbot in Absprache mit der Stadt Petershagen umgesetzt. Während der Badesaison werden regelmäßig proben genommen. Der See wird bis zum Ende der Badesaison am 15. September gesperrt bleiben. Die Beachbar ist von der Sperrung nicht betroffen.

Die Gifte der Blaualgen können Leber- und neurotoxische Wirkungen entfalten. Einige dieser Gifte können im menschlichen Körper nicht abgebaut werden. Daher ist ein Verschlucken von Wasser, das stark mit Cyanobakterien durchsetzt ist, unbedingt zu vermeiden. Es können akute Durchfälle auftreten, die auch mehrere Tage anhalten können. Vor allem kleine Kinder sollten vor Verschlucken des Wassers geschützt werden. Wenn sie in der flachen Uferzonen spielen, können sie auch durch Hand- zu Mund-Kontakt Gifte aufnehmen. Bei Tieren sind außerdem Fälle von tödlichen Vergiftungen bekannt, wenn sie das Wasser trinken. Bei Menschen ist ein derart schwerer Verlauf nach Baden in belastetem Wasser aber nicht bekannt.

Merkmale für den Algenbefall im Wasser können geringe Sichttiefe und eine blaue oder grüne Verfärbung des Wassers sein. Massenvermehrungen von sogenannten Blaualgen treten vor allem bei hohen Wassertemperaturen in den Sommermonaten auf. Das Wasser verfärbt sich durch Cyanobakterien und kann einen üblen Geruch nach faulen Eiern und Gülle sowie nach Ammoniak verbreiten. Gesundheitlich problematisch sind allergische Haut- und Schleimhautreizungen durch Zellbestandteile der Bakterien.

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