Wege Corona: Bebauungsplan Neue Mitte verschoben Petershagen (hy). Die Aufstellung des Bebauungsplans Gesundheitszentrum Neue Mitte ist in den HFA und Rat verschoben worden. Dies hatte Jens Wölke im Planungs- und Umweltausschuss für für die SPD beantragt und dem stimmten die Politiker zu. Der Grund: Auf eine öffentliche Anhörung im Rathaus wird aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet. „Die Öffentlichkeit wird also ausgeschlossen“, schloss Wölke daraus. Seiner Ansicht nach wäre eine solche Anhörung aktuell wieder möglich. „Für mich hat das ein Geschmäckle“, sagte er. Annette Spieß von der Bauverwaltung widersprach. „Wir schließen keinen aus. Wir schreiben alle Grundstückseigentümer der angrenzenden Flächen (Hohoffstraße und Nachtigallenstraße) an und erläutern ihnen das anschließend. Das bedeutet sogar mehr Arbeit für die Verwaltung.“ Sie hätten die Erfahrung gemacht, dass die Einwohner momentan ohnehin lieber anrufen, als dass sie eine öffentliche Veranstaltung besuchten. Die Unterlagen stehen auf der Homepage der Stadt zur Verfügung. Der Rat hatte im Juni die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen. Das sei ein standardisiertes Verfahren, ergänzte Bauamtsleiter Kay Busche. Dieses sei so in den vergangenen eineinhalb Jahre wegen der Pandemie angewendet worden – „leider“ ergänzte er. Die Verwaltung habe frühzeitig den Kontakt zu Anliegern und Einrichtungen gesucht.

Wege Corona: Bebauungsplan Neue Mitte verschoben

© Oliver Plöger

Petershagen (hy). Die Aufstellung des Bebauungsplans Gesundheitszentrum Neue Mitte ist in den HFA und Rat verschoben worden. Dies hatte Jens Wölke im Planungs- und Umweltausschuss für für die SPD beantragt und dem stimmten die Politiker zu.

Der Grund: Auf eine öffentliche Anhörung im Rathaus wird aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet. „Die Öffentlichkeit wird also ausgeschlossen“, schloss Wölke daraus. Seiner Ansicht nach wäre eine solche Anhörung aktuell wieder möglich. „Für mich hat das ein Geschmäckle“, sagte er.

Annette Spieß von der Bauverwaltung widersprach. „Wir schließen keinen aus. Wir schreiben alle Grundstückseigentümer der angrenzenden Flächen (Hohoffstraße und Nachtigallenstraße) an und erläutern ihnen das anschließend. Das bedeutet sogar mehr Arbeit für die Verwaltung.“ Sie hätten die Erfahrung gemacht, dass die Einwohner momentan ohnehin lieber anrufen, als dass sie eine öffentliche Veranstaltung besuchten. Die Unterlagen stehen auf der Homepage der Stadt zur Verfügung. Der Rat hatte im Juni die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen.

Das sei ein standardisiertes Verfahren, ergänzte Bauamtsleiter Kay Busche. Dieses sei so in den vergangenen eineinhalb Jahre wegen der Pandemie angewendet worden – „leider“ ergänzte er. Die Verwaltung habe frühzeitig den Kontakt zu Anliegern und Einrichtungen gesucht.

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