Warten auf Ergebnisse der Wasserproben aus dem Badesee in Lahde Oliver Plöger Petershagen-Lahde. Die Beprobungen des Badesees in Lahde finden aktuell noch statt, in dieser Woche ist die weitere Wasserentnahme durch das Instituts Nowak aus Ottersberg geplant. So informierte Evelyn Hotze, Leiterin der Stabstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus. Erste Ergebnisse lägen vor, die finale Betrachtung soll voraussichtlich im Herbst/Winter möglich sein. Vorher mache das keinen Sinn, da die Entwicklung möglicher Blaualgen-Populationen über einen längeren Zeitraum beobachtet werden soll. Aktuell ist der See nicht durch Blaualgen befallen. Immer wieder mussten allerdings Verbotsschilder durch die Stadt aufgestellt werden, zuletzt blieben sie einfach stehen und waren – wenn das Baden erlaubt war – durch übergezogene blaue Plastikmüllsäcke unwirksam gemacht worden. Zuletzt hatte es Ende Juli eine Sperrung des Gewässers gegeben, da die Häufigkeit der als Blaualgen bekannten Cyanobakterien laut Hotze als „hoch bis sehr hoch“ anzusehen war. Zuvor war von Woche zu Woche geschaut worden, wie sich die zunächst sehr geringe Konzentration entwickelt hatte. Ende des Monats musste die Untere Wasserbehörde des Kreises dann ein Badeverbot verhängen. Aufgrund der Algen kann es bei Badenden zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Hautreizungen, bei Schlucken des Wassers zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen, hieß es vom Kreis. Stets geöffnet blieb die von der Stadt verpachtete Beachbar und das Testzentrum. Blaualgen am Badesee Lahde waren seit 2018 regelmäßig aufgetreten und machten das Badevergnügen zunichte, zum Teil mehrmals in einer Saison. Die Stadt Petershagen hatte im Herbst vergangenen Jahres dem Institut Dr. Nowak GmbH & Co. in Ottersberg den Zuschlag für ein umfangreiches gewässerkundliches Gutachten erteilt. Inhalt des Gutachtens sind Wasseranalysen zu allen relevanten Werten, Untersuchungen des Zooplanktons, eine Wasserpflanzenkartierung sowie Sedimentsuntersuchungen, Der Fischerverein Schaumburg-Lippe beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten von insgesamt 15.000 Euro – auch weil behauptet worden war, dass ein übermäßiger Besatz an Fischen ein Grund für die erhöhte Blaualgenpopulation sei. Im vierten Quartal, so Evelyn Hotze jetzt im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus, hofft die Stadt auf die Ergebnisse und Hinweise zur dauerhaften Bekämpfung des Blaualgenproblems.

Warten auf Ergebnisse der Wasserproben aus dem Badesee in Lahde

Die Stadt will das Baualgenproblem im Badesee Lahde endlich in den Griff bekommen. MT-Foto: Oliver Plöger © Oliver Plöger

Petershagen-Lahde. Die Beprobungen des Badesees in Lahde finden aktuell noch statt, in dieser Woche ist die weitere Wasserentnahme durch das Instituts Nowak aus Ottersberg geplant. So informierte Evelyn Hotze, Leiterin der Stabstelle für Wirtschaftsförderung und Tourismus.

Erste Ergebnisse lägen vor, die finale Betrachtung soll voraussichtlich im Herbst/Winter möglich sein. Vorher mache das keinen Sinn, da die Entwicklung möglicher Blaualgen-Populationen über einen längeren Zeitraum beobachtet werden soll.

Aktuell ist der See nicht durch Blaualgen befallen. Immer wieder mussten allerdings Verbotsschilder durch die Stadt aufgestellt werden, zuletzt blieben sie einfach stehen und waren – wenn das Baden erlaubt war – durch übergezogene blaue Plastikmüllsäcke unwirksam gemacht worden.

Zuletzt hatte es Ende Juli eine Sperrung des Gewässers gegeben, da die Häufigkeit der als Blaualgen bekannten Cyanobakterien laut Hotze als „hoch bis sehr hoch“ anzusehen war. Zuvor war von Woche zu Woche geschaut worden, wie sich die zunächst sehr geringe Konzentration entwickelt hatte. Ende des Monats musste die Untere Wasserbehörde des Kreises dann ein Badeverbot verhängen. Aufgrund der Algen kann es bei Badenden zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Hautreizungen, bei Schlucken des Wassers zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen, hieß es vom Kreis.

Stets geöffnet blieb die von der Stadt verpachtete Beachbar und das Testzentrum.

Blaualgen am Badesee Lahde waren seit 2018 regelmäßig aufgetreten und machten das Badevergnügen zunichte, zum Teil mehrmals in einer Saison. Die Stadt Petershagen hatte im Herbst vergangenen Jahres dem Institut Dr. Nowak GmbH & Co. in Ottersberg den Zuschlag für ein umfangreiches gewässerkundliches Gutachten erteilt. Inhalt des Gutachtens sind Wasseranalysen zu allen relevanten Werten, Untersuchungen des Zooplanktons, eine Wasserpflanzenkartierung sowie Sedimentsuntersuchungen, Der Fischerverein Schaumburg-Lippe beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten von insgesamt 15.000 Euro – auch weil behauptet worden war, dass ein übermäßiger Besatz an Fischen ein Grund für die erhöhte Blaualgenpopulation sei. Im vierten Quartal, so Evelyn Hotze jetzt im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Tourismus, hofft die Stadt auf die Ergebnisse und Hinweise zur dauerhaften Bekämpfung des Blaualgenproblems.

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