Turbo-Internet für Petershagen: Ausbaufirma informiert über den aktuellen Stand Petershagen (plö). In Friedewalde soll der Breitbandausbau für Petershagen beginnen. Über den aktuellen Stand wird der Geschäftsführer der Firma Internexio in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus berichten. Beginn ist am Donnerstag, 21. November, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes Lahde. Internexio hatte das Bieterverfahren zum Breitbandausbau im unterversorgten Kreisgebiet gewonnen. Das Unternehmen wird in den nächsten drei Jahren die sogenannten weißen Flecken in Minden-Lübbecke mit Turbo-Internet versorgen, also jene Bereiche, in denen weniger als 30 Mbit Datenleistung pro Sekunde angeboten werden. Bis zu 21.000 Haushalte sollen davon profitieren. Die Gesamterschließung des komplett neuen Glasfasernetzes – Internexio wird keine bestehenden Leitungen nutzen – kostet rund 110 Millionen Euro. 85,5 Millionen davon übernehmen Bund und Land, 9,5 Millionen anteilig die Kommunen, der Rest ist durch künftige Einnahmen gedeckt. Bei Bekanntwerden der Pläne hatte sich die Petershäger SPD zu Wort gemeldet, die die „Durchsetzung einer Glasfaser-Initiative zum Ausbau im gesamten Stadtgebiet Petershagen“ fordert. Laut Fraktionsvorsitzendem Ingo Ellerkamp blieben nämlich weite Teile des Stadtgebiets ohne Glasfaser-Ausbau. Hierzu sei schnellstmöglich die Initiative durch die Verwaltung zu ergreifen, um mit potenziellen Anbietern oder Partnern über den Glasfaserausbau bis in die Gebäude zu sprechen.

Turbo-Internet für Petershagen: Ausbaufirma informiert über den aktuellen Stand

Petershagen (plö). In Friedewalde soll der Breitbandausbau für Petershagen beginnen. Über den aktuellen Stand wird der Geschäftsführer der Firma Internexio in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus berichten. Beginn ist am Donnerstag, 21. November, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes Lahde.

Porta Westfalica wird entgegen ursprünglicher Planungen nun eine der letzten Kommunen sein, die mit Glasfaserkabeln in unterversorgten Regionen ausgestattet wird. Foto: Patrick Pleul/dpa - © Patrick Pleul
Porta Westfalica wird entgegen ursprünglicher Planungen nun eine der letzten Kommunen sein, die mit Glasfaserkabeln in unterversorgten Regionen ausgestattet wird. Foto: Patrick Pleul/dpa - © Patrick Pleul

Internexio hatte das Bieterverfahren zum Breitbandausbau im unterversorgten Kreisgebiet gewonnen. Das Unternehmen wird in den nächsten drei Jahren die sogenannten weißen Flecken in Minden-Lübbecke mit Turbo-Internet versorgen, also jene Bereiche, in denen weniger als 30 Mbit Datenleistung pro Sekunde angeboten werden. Bis zu 21.000 Haushalte sollen davon profitieren. Die Gesamterschließung des komplett neuen Glasfasernetzes – Internexio wird keine bestehenden Leitungen nutzen – kostet rund 110 Millionen Euro. 85,5 Millionen davon übernehmen Bund und Land, 9,5 Millionen anteilig die Kommunen, der Rest ist durch künftige Einnahmen gedeckt.

Bei Bekanntwerden der Pläne hatte sich die Petershäger SPD zu Wort gemeldet, die die „Durchsetzung einer Glasfaser-Initiative zum Ausbau im gesamten Stadtgebiet Petershagen“ fordert. Laut Fraktionsvorsitzendem Ingo Ellerkamp blieben nämlich weite Teile des Stadtgebiets ohne Glasfaser-Ausbau. Hierzu sei schnellstmöglich die Initiative durch die Verwaltung zu ergreifen, um mit potenziellen Anbietern oder Partnern über den Glasfaserausbau bis in die Gebäude zu sprechen.

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