Stables mit eigener Note: Erfrischend anders Rolf Graff Petershagen-Windheim. Ein schöner Sonnennachmittag bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Bier und dazu guter Musik bot einen in letzter Zeit selten gewordenen Freizeitgenuss. Als erfrischend eigenständig erwies sich das Londoner Duo Stables, das in der Veranstaltungsreihe des Denkmal-Vereins „Alles außer Blues“ in Windheim No 2, auftrat. Matthew Lowe und Daniel Trenholme, bezeichnen sich selbst aus gutem Grund als Band, denn mit Gitarren, Ukulele, Xylofon, Schlagzeug und diversen Perkussionsinstrumenten sorgen sie für ein komplettes Klangerlebnis. Die Musiker lernten sich 2015 zu später Stunde in einer Bar bei London kennen und erkannten schnell gemeinsame musikalische Vorlieben. Schon im Jahr danach veröffentlichten sie erste Aufnahmen. Auch wenn das Duo in einem Pub entstand, passt ihre Musik perfekt zu einem Landcafé wie in Windheim – auch weil sie zu der englischen Minderheit gehören, die Kaffee liebt und unter dem Namen Stable frisch gerösteten Kaffee aus eigener Produktion vertreiben. Ihre Art von Musik ist auf der britischen Insel durchaus beliebt als willkommene Alternative zu den nach Schema erzeugten Produkten der Hitfabriken. Handgeschriebene und -gespielte Songs haben eine lange Tradition in der populären Musik und machen heute noch so viel Spaß wie zu Beginn in den 50ern. Stables greifen auch gern in den Fundus und spielen Cover-Versionen wie „Believe“ von Cher, „Graceland“ von Paul Simon, „Message in a Bottle“ von the Police oder „Bad Moon rising“ von CCR, denen sie ihren eigenen Charakter geben. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Titeln aus der Feder von Matthew Lowe, in denen sich die Einflüsse seiner Vorbilder finden lassen, die aber in seinen Indie-Folk-Kreationen neue charmante Bedeutung erhalten. Die meisten Lieder singt er auch mit kraftvoller, angenehmer Stimme und spielt dazu Gitarre oder Ukulele. Daniel Trenholme singt einige Songs in höherer Tonlage und konzentriert sich ansonsten auf die reizvolle zweite Stimme. Gelegentlich spielt auch er Gitarre oder Xylofon. Meist sorgt aber auf einem rudimentären Schlagzeug und Perkussionsinstrumenten für das rhythmische Fundament. Immer wieder beteiligt sich das Publikum gesanglich oder mit Händeklatschen und zeigt viel Freude an der entspannten Musikdarbietung.

Stables mit eigener Note: Erfrischend anders

Stables in Windheim © Foto: Rolf Graff

Petershagen-Windheim. Ein schöner Sonnennachmittag bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Bier und dazu guter Musik bot einen in letzter Zeit selten gewordenen Freizeitgenuss. Als erfrischend eigenständig erwies sich das Londoner Duo Stables, das in der Veranstaltungsreihe des Denkmal-Vereins „Alles außer Blues“ in Windheim No 2, auftrat.

Matthew Lowe und Daniel Trenholme, bezeichnen sich selbst aus gutem Grund als Band, denn mit Gitarren, Ukulele, Xylofon, Schlagzeug und diversen Perkussionsinstrumenten sorgen sie für ein komplettes Klangerlebnis. Die Musiker lernten sich 2015 zu später Stunde in einer Bar bei London kennen und erkannten schnell gemeinsame musikalische Vorlieben. Schon im Jahr danach veröffentlichten sie erste Aufnahmen.

Auch wenn das Duo in einem Pub entstand, passt ihre Musik perfekt zu einem Landcafé wie in Windheim – auch weil sie zu der englischen Minderheit gehören, die Kaffee liebt und unter dem Namen Stable frisch gerösteten Kaffee aus eigener Produktion vertreiben. Ihre Art von Musik ist auf der britischen Insel durchaus beliebt als willkommene Alternative zu den nach Schema erzeugten Produkten der Hitfabriken.

Handgeschriebene und -gespielte Songs haben eine lange Tradition in der populären Musik und machen heute noch so viel Spaß wie zu Beginn in den 50ern. Stables greifen auch gern in den Fundus und spielen Cover-Versionen wie „Believe“ von Cher, „Graceland“ von Paul Simon, „Message in a Bottle“ von the Police oder „Bad Moon rising“ von CCR, denen sie ihren eigenen Charakter geben. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Titeln aus der Feder von Matthew Lowe, in denen sich die Einflüsse seiner Vorbilder finden lassen, die aber in seinen Indie-Folk-Kreationen neue charmante Bedeutung erhalten. Die meisten Lieder singt er auch mit kraftvoller, angenehmer Stimme und spielt dazu Gitarre oder Ukulele.

Daniel Trenholme singt einige Songs in höherer Tonlage und konzentriert sich ansonsten auf die reizvolle zweite Stimme. Gelegentlich spielt auch er Gitarre oder Xylofon. Meist sorgt aber auf einem rudimentären Schlagzeug und Perkussionsinstrumenten für das rhythmische Fundament. Immer wieder beteiligt sich das Publikum gesanglich oder mit Händeklatschen und zeigt viel Freude an der entspannten Musikdarbietung.

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