Sondengänger stößt auf Granatzünder aus dem Zweiten Weltkrieg Jürgen Langenkämper Petershagen-Lahde. Die gefährliche Seite seines Hobbys hat am Sonntag ein Sondengänger in Petershagen kennen gelernt. Nahe des Badesees in Lahde stieß das Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke (GeFBdML) bei einer genehmigten Feldbegehung auf einem abgeernteten Feld auf einen Metallkörper, dessen Gefährlichkeit der Mann, der seinen Namen nicht nennen möchte, gleich richtig einschätzte. „Er hat mich gegen 13.30 Uhr angerufen und mir ein Foto geschickt“, berichtet Daniel Bake, Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Nach Bake erster Einschätzung konnte es sich bei dem Fund um einen Granatzünder aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. „Da ist so viel Sprengstoff drin, um eine Hand zu zerfetzen.“ Schlimmstenfalls kann es zu Todesfällen kommen. Bake verständigte die Kreisleitstelle der Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Petershagen. Eine unmittelbare Gefahr ging von dem Zünder, der vermutlich von eine 88-Millimeter-Flakgranate stammte, nicht aus. Derartige Funde sollten auf keinen Fall mit nach Haus genommen werden. Auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe (KMBD-WL) rückte wie in solchen Fällen üblich aus Arnsberg an. „Ganz entspannt“, wie Bake sagt. Denn auch den Fachleuten war klar, dass durch den sachgemäßen Umgang mit dem explosiven Fund kein erhöhtes Risiko bestand. Sie verluden den Zünder in einem mit Sand gefüllte Behältnis in ihr Fahrzeug und nahmen ihn zur späteren Zerlegung mit. Gegen 19 Uhr war die Bergung beendet.

Sondengänger stößt auf Granatzünder aus dem Zweiten Weltkrieg

Petershagen-Lahde. Die gefährliche Seite seines Hobbys hat am Sonntag ein Sondengänger in Petershagen kennen gelernt. Nahe des Badesees in Lahde stieß das Mitglied der Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke (GeFBdML) bei einer genehmigten Feldbegehung auf einem abgeernteten Feld auf einen Metallkörper, dessen Gefährlichkeit der Mann, der seinen Namen nicht nennen möchte, gleich richtig einschätzte. „Er hat mich gegen 13.30 Uhr angerufen und mir ein Foto geschickt“, berichtet Daniel Bake, Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Explosiver Fund: Ein Sondengänger stieß auf einem Feld bei Lahde auf den Zünder einer Flakgranate. Foto: GeFBdML/pr - © GeFBdML/pr
Explosiver Fund: Ein Sondengänger stieß auf einem Feld bei Lahde auf den Zünder einer Flakgranate. Foto: GeFBdML/pr - © GeFBdML/pr

Nach Bake erster Einschätzung konnte es sich bei dem Fund um einen Granatzünder aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. „Da ist so viel Sprengstoff drin, um eine Hand zu zerfetzen.“ Schlimmstenfalls kann es zu Todesfällen kommen.

Bake verständigte die Kreisleitstelle der Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Petershagen. Eine unmittelbare Gefahr ging von dem Zünder, der vermutlich von eine 88-Millimeter-Flakgranate stammte, nicht aus. Derartige Funde sollten auf keinen Fall mit nach Haus genommen werden.

Auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe (KMBD-WL) rückte wie in solchen Fällen üblich aus Arnsberg an. „Ganz entspannt“, wie Bake sagt. Denn auch den Fachleuten war klar, dass durch den sachgemäßen Umgang mit dem explosiven Fund kein erhöhtes Risiko bestand. Sie verluden den Zünder in einem mit Sand gefüllte Behältnis in ihr Fahrzeug und nahmen ihn zur späteren Zerlegung mit. Gegen 19 Uhr war die Bergung beendet.

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