Seltene Schätzchen aus Chrom: Opel-Treffen in Neuenknick Claudia Hyna Petershagen-Neuenknick. Beim Kübeltreffen zum Technik-Fahrzeug-Requisiten-Museum kamen mehr Fahrzeuge als erwartet. „Die Leute wollen einfach wieder raus“, erklärt sich Betreiber Rudi Bapst das große Interesse nach den Corona-Beschränkungen. Erwartet hatte er 40, es kamen aber rund 60 Fahrzeuge nach Neuenknick. Nach Absprache durften diese Fahrzeuge auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica besuchen. Ein eindrucksvolles Bild. Die Autofahrer kamen aus Berlin und auch aus dem Süden, sogar aus der Schweiz. Der VW-Kübelwagen ist ein viertüriges Cabriolet und überzeugt mit seinem skurrilen Charme seit 1969 die Fans. Die lieben außerdem, dass das Fahrzeug so variabel ist: offen oder geschlossen, mit oder ohne Türen, als Viersitzer oder mit Ladefläche und mit umgelegter Windschutzscheibe.D as überwiegend bei der Bundeswehr eingesetzte Fahrzeug wird von einer kleinen Schar Individualisten gehegt und gepflegt. Letzte Zahlen sprechen von 4.000 zugelassenen Exemplaren Ebenfalls nach Absprache mit dem Ordnungsamt hatte es Ende Juni ein Treffen von Ostfahrzeugen in Neuenknick gegeben – das erste Treffen am Museum in der Corona-Zeit. Ost-Autos sind gesuchte Klassiker. Vom Sperber-Leichtkraftrad bis zu Wartburg und Trabi kamen Freunde motorisierter Schätzchen auf ihre Kosten. 2013 hat der gebürtige Dortmunder Rudi Babst den sogenannten Davidhof in Neuenknick-Depenbrock übernommen und die Scheune nach und nach zu einem Paradies für Liebhaber technischen Kulturguts ausgebaut. Zur Zeit ist eine Feuerwehr-Drehleiter von 1932 auf dem Weg von Vlotho ins Museum. „Die müssen wir nur heil herüberbringen.“ Ihm geht es darum, der jungen Generation zu zeigen, wie es in der Vergangenheit war und die Faszination des Alten herüberzubringen. Bapst ist außerdem froh, dass alle geplanten Treffen auch bei ihm über die Bühne gehen konnten. „Da haben wir richtig Glück gehabt.“ Die Treffen konnten alle draußen auf dem großen Gelände über die Bühne gehen. So auch im kommenden Monat. Zum ersten Mal kommt im August ein Mülheimer Club von der Ruhr an die Weser. Vom 13. bis 17. August planen die Autofans dort ein Opel-Kadett-B und Olympia-A-Treffen mit Vereinssitzung. „Das Treffen ist für alle offen“, sagt dazu Rudi Bapst. Bisher haben sich 40 Fahrzeuge aus ganz Deutschland angemeldet. Das Programm findet unter den besonderen Corona-Vorkehrungen statt und sei in diesem Zuge abgespeckt worden. Auch das Museum ist in dieser Zeit gegen eine Spende geöffnet. Gerade von den Olympia-A-Kadetts gebe es nur noch wenige Exemplare. Produziert wurden sie zwischen 1967 bis 1970. Die luxuriöse Ergänzung der unteren Mittelklasse (unter anderem Kadett B) zeichnete sich durch viele Chromelemente aus. Außerdem gab es eine aufwendige Inneneinrichtung. Sein Nachfolger war der Opel Ascona A.

Seltene Schätzchen aus Chrom: Opel-Treffen in Neuenknick

Beim Kübeltreffen waren mehr Autoliebhaber vor Ort als geplant. Fotos: privat

Petershagen-Neuenknick. Beim Kübeltreffen zum Technik-Fahrzeug-Requisiten-Museum kamen mehr Fahrzeuge als erwartet. „Die Leute wollen einfach wieder raus“, erklärt sich Betreiber Rudi Bapst das große Interesse nach den Corona-Beschränkungen. Erwartet hatte er 40, es kamen aber rund 60 Fahrzeuge nach Neuenknick.

Nach Absprache durften diese Fahrzeuge auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica besuchen. Ein eindrucksvolles Bild. Die Autofahrer kamen aus Berlin und auch aus dem Süden, sogar aus der Schweiz. Der VW-Kübelwagen ist ein viertüriges Cabriolet und überzeugt mit seinem skurrilen Charme seit 1969 die Fans.

Im August treffen sich Freunde von Opel-Kadett B und Olympia A in Neuenknick.
Im August treffen sich Freunde von Opel-Kadett B und Olympia A in Neuenknick.

Die lieben außerdem, dass das Fahrzeug so variabel ist: offen oder geschlossen, mit oder ohne Türen, als Viersitzer oder mit Ladefläche und mit umgelegter Windschutzscheibe.D as überwiegend bei der Bundeswehr eingesetzte Fahrzeug wird von einer kleinen Schar Individualisten gehegt und gepflegt. Letzte Zahlen sprechen von 4.000 zugelassenen Exemplaren

Ebenfalls nach Absprache mit dem Ordnungsamt hatte es Ende Juni ein Treffen von Ostfahrzeugen in Neuenknick gegeben – das erste Treffen am Museum in der Corona-Zeit. Ost-Autos sind gesuchte Klassiker. Vom Sperber-Leichtkraftrad bis zu Wartburg und Trabi kamen Freunde motorisierter Schätzchen auf ihre Kosten.

2013 hat der gebürtige Dortmunder Rudi Babst den sogenannten Davidhof in Neuenknick-Depenbrock übernommen und die Scheune nach und nach zu einem Paradies für Liebhaber technischen Kulturguts ausgebaut. Zur Zeit ist eine Feuerwehr-Drehleiter von 1932 auf dem Weg von Vlotho ins Museum. „Die müssen wir nur heil herüberbringen.“ Ihm geht es darum, der jungen Generation zu zeigen, wie es in der Vergangenheit war und die Faszination des Alten herüberzubringen.

Bapst ist außerdem froh, dass alle geplanten Treffen auch bei ihm über die Bühne gehen konnten. „Da haben wir richtig Glück gehabt.“ Die Treffen konnten alle draußen auf dem großen Gelände über die Bühne gehen.

So auch im kommenden Monat. Zum ersten Mal kommt im August ein Mülheimer Club von der Ruhr an die Weser. Vom 13. bis 17. August planen die Autofans dort ein Opel-Kadett-B und Olympia-A-Treffen mit Vereinssitzung.

„Das Treffen ist für alle offen“, sagt dazu Rudi Bapst. Bisher haben sich 40 Fahrzeuge aus ganz Deutschland angemeldet. Das Programm findet unter den besonderen Corona-Vorkehrungen statt und sei in diesem Zuge abgespeckt worden. Auch das Museum ist in dieser Zeit gegen eine Spende geöffnet.

Gerade von den Olympia-A-Kadetts gebe es nur noch wenige Exemplare. Produziert wurden sie zwischen 1967 bis 1970. Die luxuriöse Ergänzung der unteren Mittelklasse (unter anderem Kadett B) zeichnete sich durch viele Chromelemente aus. Außerdem gab es eine aufwendige Inneneinrichtung. Sein Nachfolger war der Opel Ascona A.

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