Schiffsanleger-Verein: Ulrich Lange macht jetzt doch als Vorsitzender weiter Oliver Plöger Petershagen. Entgegen seiner ursprünglichen Planung wird Ulrich Lange nun doch noch weiter Vorsitzender des Schiffsanleger-Vereins bleiben. Grund ist nicht der verpasste Einzug in den Rat der Stadt Petershagen, sondern die Tatsache, dass sich kein Nachfolger gefunden hatte. Bis 2021 will Lange deshalb noch zur Verfügung stehen. Dann aber müsse wirklich eine andere Person den Vorsitz übernehmen. Schon in Kürze stehen personelle Veränderungen im Vorstand an. Stellvertretender Vorsitzender Andreas Biere-Balke etwa will sich anderen Aufgaben widmen, Schriftführer Alexander Witte hatte von Anfang an gesagt, dass er den Posten nur vorübergehend übernehmen wolle. Immerhin will der für die Finanzen zuständige Jürgen Wesemann an Bord bleiben. Lange hatte zwar als Nachfolger „jemanden im Blick“, wie er sagte, das aber habe sich dann zerschlagen. Eigentlich wollte Ulrich Lange die Zeit nach seinem Vorsitzenden-Dasein nutzen, um sich beruflich neu zu orientieren, als Parteiloser für die FDP tiefer in die Politik einzusteigen und sich verstärkt um sein Engagement für den Kneipp-Verein Petershagen zu kümmern. Hier ist er als Übungsleiter aktiv und gilt als Organisations-Talent. Das wird so bleiben, sagt Lange, der auch schon wieder von neuen Kursen für die Kneippianer spricht: Um Life-Kinetik soll es gehen, ein Bewegungs- und Trainingsprogramm zur Gehirnentfaltung. Bleibt der Schiffsanleger, offiziell "Förderverein: Naherholungsgebiet Schiffsanleger e.v.: „Da will ich wirklich, dass alles in geordneten Bahnen läuft.“ Schade wäre es, wenn das Engagement der vergangenen Jahre zunichte gemacht würde. Lange geht weiter davon aus, dass sich in dem 160 Mitglieder starken Verein noch jemand findet, der oder die den Vorsitz übernehmen will. Pionierarbeit wie in den ersten Jahren müsse ja nicht mehr geleistet werden. Als nächstes stehen die Stege an; die sollen im März fertig sein und dann endlich zu Wasser gelassen werden. „Da haben wir viele Anfragen“, sagte Ulrich Lange, der es bedauerte, dass potenzielle Nutzer des Schiffsanlegers vorbeischippern. „Wenn wir die Anlage ins Wasser lassen, müssen wir aber auch sicher sein, dass sie schwimmt.“ Nächstens Jahr soll auch eine neue Toilettenanlage installiert werden; bislang gab es Probleme mit der Baugenehmigung. Auch das ersehnte Stromkabel soll gelegt werden.

Schiffsanleger-Verein: Ulrich Lange macht jetzt doch als Vorsitzender weiter

Ulrich Lange an einer der Bänke, die im Sommer aufgestellt wurden. MT-Archivfoto: Oliver Plöger

Petershagen. Entgegen seiner ursprünglichen Planung wird Ulrich Lange nun doch noch weiter Vorsitzender des Schiffsanleger-Vereins bleiben. Grund ist nicht der verpasste Einzug in den Rat der Stadt Petershagen, sondern die Tatsache, dass sich kein Nachfolger gefunden hatte. Bis 2021 will Lange deshalb noch zur Verfügung stehen. Dann aber müsse wirklich eine andere Person den Vorsitz übernehmen.

Schon in Kürze stehen personelle Veränderungen im Vorstand an. Stellvertretender Vorsitzender Andreas Biere-Balke etwa will sich anderen Aufgaben widmen, Schriftführer Alexander Witte hatte von Anfang an gesagt, dass er den Posten nur vorübergehend übernehmen wolle. Immerhin will der für die Finanzen zuständige Jürgen Wesemann an Bord bleiben. Lange hatte zwar als Nachfolger „jemanden im Blick“, wie er sagte, das aber habe sich dann zerschlagen.

Eigentlich wollte Ulrich Lange die Zeit nach seinem Vorsitzenden-Dasein nutzen, um sich beruflich neu zu orientieren, als Parteiloser für die FDP tiefer in die Politik einzusteigen und sich verstärkt um sein Engagement für den Kneipp-Verein Petershagen zu kümmern. Hier ist er als Übungsleiter aktiv und gilt als Organisations-Talent. Das wird so bleiben, sagt Lange, der auch schon wieder von neuen Kursen für die Kneippianer spricht: Um Life-Kinetik soll es gehen, ein Bewegungs- und Trainingsprogramm zur Gehirnentfaltung.

Bleibt der Schiffsanleger, offiziell "Förderverein: Naherholungsgebiet Schiffsanleger e.v.: „Da will ich wirklich, dass alles in geordneten Bahnen läuft.“ Schade wäre es, wenn das Engagement der vergangenen Jahre zunichte gemacht würde. Lange geht weiter davon aus, dass sich in dem 160 Mitglieder starken Verein noch jemand findet, der oder die den Vorsitz übernehmen will. Pionierarbeit wie in den ersten Jahren müsse ja nicht mehr geleistet werden.

Als nächstes stehen die Stege an; die sollen im März fertig sein und dann endlich zu Wasser gelassen werden. „Da haben wir viele Anfragen“, sagte Ulrich Lange, der es bedauerte, dass potenzielle Nutzer des Schiffsanlegers vorbeischippern. „Wenn wir die Anlage ins Wasser lassen, müssen wir aber auch sicher sein, dass sie schwimmt.“ Nächstens Jahr soll auch eine neue Toilettenanlage installiert werden; bislang gab es Probleme mit der Baugenehmigung. Auch das ersehnte Stromkabel soll gelegt werden.

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